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"Verdienste um das Gemeinwesen" Schleyer-Preis für Miegel und Markl

Die Hanns-Martin-Schleyer-Preise für die Jahre 2004 und 2005 gehen an den Bonner Sozialforscher Meinhard Miegel und den Konstanzer Biologen Hubert Markl.

HB DÜSSELDORF. Die beiden würden für „hervorragende Verdienste um die Festigung und Förderung der Grundlagen eines freiheitlichen Gemeinwesens“ ausgezeichnet, sagte der Geschäftsführer der Hanns-Martin-Schleyer-Stiftung, Wolfgang Bruncken, am Donnerstag in Köln. Miegel ist seit 1977 Leiter des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft Bonn. Markl war von 1986 bis 1991 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft und von 1996 bis 2002 Präsident der Max-Planck-Gesellschaft.

Die Auszeichnungen sind mit jeweils 12 000 Euro dotiert. Die Verleihung findet am 22. April im Stuttgarter Neuen Schloss statt. Die alle zwei Jahre verliehene Preise wurde von der damaligen Daimler-Benz AG aus Anlass des fünften Todestages des von der RAF ermordeten früheren Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer (18. Oktober 1977) gestiftet.

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