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Vereinzelte Krawalle in Berlin Leipzig droht Neonazi-Aufmarsch

Der Hamburger Neonazi Christian Worch will am Sonntagmittag mit rund 1 000 Anhängern durch einen linksalternativen Stadtteil von Leipzig marschieren. Zu Gegenprotesten werden etwa 3000 Linke erwartet.

HB LEIPZIG/BERLIN. Rund 2 500 Polizisten sollen Ausschreitungen verhindern. Im rheinland-pfälzischen Frankenthal will die NPD mit etwa 300 Teilnehmern demonstrieren.

Am Samstagabend hatte die Polizei in Leipzig elf Linksextremisten vorläufig festgenommen. Aus einer Gruppe von rund 500 Linken waren Flaschen und Steine geworfen worden. Ein Polizist erlitt dabei eine Platzwunde am Kopf.

In Berlin verliefen die Feiern am Vorabend des 1. Mai deutlich friedlicher als in den Vorjahren. Bei vereinzelten Krawallen nahm die Polizei in der Nacht zum Sonntag 65 mutmaßliche Randalierer fest. Weitere 46 Störer erhielten Platzverweise, teilten die Behörden mit. Drei Polizisten wurden leicht verletzt. Die Polizei war mit rund 1 000 Beamten im Einsatz. Für die Kundgebungen am Sonntag haben sich die Sicherheitskräfte ebenfalls auf Krawalle eingestellt.

Worch hat vor Gericht gegen den Willen Leipzigs eine Routenführung durch den linksalternativ geprägten Stadtteil Connewitz erzwungen. Ein Großaufgebot von rund 2 500 Beamten soll Krawalle zwischen den Gruppierungen verhindern, Wasserwerfer stehen bereit.

Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee (SPD) rief die Leipziger zu einem friedlichem Protest auf. Etwa 600 Menschen folgten laut Polizei am Sonntagvormittag diesem Aufruf.

Bereits am Vorabend war es bei einem Konzert zu ersten Zwischenfällen gekommen. Elf Linksextremisten wurden laut Polizei vorläufig festgenommen. Ein Polizist erlitt den Angaben zufolge durch einen Steinwurf eine Platzwunde am Kopf.

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