Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Verkehrminister-Konferenz Autofahrer bleiben von Maut verschont

Seite 2 von 3:

Neben den Automobilclubs kritisierte auch der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) eine pauschale Autobahn-Vignette. Sie unterscheide nicht zwischen Viel- und Wenigfahrern und berücksichtige auch nicht die Nutzung umweltfreundlicher Autos.

Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Senders n-tv lehnen 55 Prozent der Deutschen die Maut auch mit steuerlichen Entlastungen ab, während 38 Prozent sie akzeptieren würden.

In der Pkw-Maut-Diskussion sprach sich Baden-Württemberg für die Einführung einer Vignette aus. Der Stuttgarter Innen-Staatssekretär Rudolf Köberle (CDU) erhoffte sich dadurch verlässliche Einnahmen, um künftig die Verkehrsinfrastruktur finanzieren zu können. „Ohne diese Einnahmen bleibt die Situation auf den Straßen so unbefriedigend, wie sie derzeit ist.“ Der Vorteil einer Vignette sei, dass Pendler nicht stärker als andere Autofahrer belastet würden. Köberle wandte sich gegen das Modell einer privaten Autobahnfinanzierung. In Deutschland solle die Finanzierung der Verkehrswege einheitlich sein.

Dagegen forderte Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU) zunächst die Einhaltung von Zusagen für die Finanzierung des Straßenbaus, bevor über eine Pkw-Maut gesprochen wird. So müsse die Lkw-Maut zu 100 Prozent in die Straßenfinanzierung fließen, ebenso wie der für den Straßenbau versprochene Teil der Mineralölsteuer. Beides sei nicht der Fall. Es sei unbestritten, dass mehr Investitionen in den Straßenbau nötig seien, teilweise könne man deshalb über eine Mischfinanzierung von öffentlichen und privaten Geldgebern nachdenken.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen