Verkehrspolitik Pkw-Maut kommt wohl nicht vor Mitte 2020

Erst in zwei Jahren ist die neue Pkw-Maut bereit für ihre Inbetriebnahme, so ein Medienbericht. Die Regierung rechnete mit einem früheren Start.
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Aus Regierungskreisen will eine Mediengruppe erfahren haben, dass die Pkw-Maut erst in zwei Jahren kommen könnte. Quelle: dpa
Maut

Aus Regierungskreisen will eine Mediengruppe erfahren haben, dass die Pkw-Maut erst in zwei Jahren kommen könnte.

(Foto: dpa)

BerlinDie neue Pkw-Maut wird einem Medienbericht zufolge erst Mitte 2020 eingeführt. Erst dann sei eine „realistische“ und „risikoarme“ Inbetriebnahme der Maut möglich, schreiben die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf Regierungskreise.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte den Termin für den Beginn der Pkw-Maut zuletzt offen gelassen und lediglich angekündigt, sie werde in dieser Wahlperiode starten, also bis zum Jahr 2021.

Dem Bericht zufolge war die Bundesregierung aber von einem Start im Jahr 2019 ausgegangen. Durch die Verzögerung fehlten im Bundesetat in den kommenden beiden Jahren mindestens 720 Millionen Euro an Einnahmen aus der Pkw-Maut. Die bisherige Finanzplanung sei für 2019 von Nettoeinnahmen in Höhe von 480 Millionen Euro und für 2020 von 481 Millionen Euro ausgegangen, heißt es in dem Bericht.

  • dpa
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5 Kommentare zu "Verkehrspolitik: Pkw-Maut kommt wohl nicht vor Mitte 2020"

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  • Die CSU sollte nun endlich das Rückgrat haben, die Ramsauer-Maut zu kippen!

  • Das haben Sie falsch verstanden Herr Spiegel: Dobrint kann evtl. Autos auf der Autobahn erfassen ... sonst nirgends.

  • Bemerkenswert ist, daß Autos an der Grenze erfasst werden können, Personen offenbar nicht.

  • Eine Maut, die im Besten Fall Aufkommensneutral ist, soll für eine Lücke im Bundeshaushalt sorgen ... es glaubt doch keiner, dass die Kraftfahrzeugsteuer reduziert wird bevor die Maut läuft ...

  • Dieses „Vorzeige“-Projekt der „C“SU ist ein einziges Desaster! Sollte es doch bereits in der vergangenen Legislaturperiode eingeführt werden. Dies hatte der selbsternannte Revolutionsführer Dobrindt versemmelt. Einer Einführng in dieser Legislaturperiode stehen noch Klagen auf europäischer Ebene entgegen. Mal ganz abgesehen davon, dass diese Art von Ausländer-Maut kontraproduktiv für eine moderne Verkehrspolitik ist.
    Ich gehe mal davon aus, dass diese Maut gar nicht kommen wird!
    Hat doch die „C“SU mit ihrem bshergen - ergebnislosen - Bohai um die Maut die bayerischen Stammtische erfreut und entsprechende Wählerstimmen bereits abgeschöpft. Was braucht es mehr?
    Ach noch etwas!
    ‪Nach der Wahl ist vor der Wahl:
    http://youtu.be/0zSclA_zqK4‬

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