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Verstärktes Controlling angekündigt BA setzt Online-Jobbörse eine Kostengrenze

Die ohnehin höher als ursprünglich geplant ausgefallenen Kosten für die Online-Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit sollen nicht weiter steigen. Das versicherte der Vorstand dem Verwaltungsrat.

HB BERLIN. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will beim Online-Angebot «Virtueller Arbeitsmarkt» nicht mehr investieren als bisher bekannt. Der BA-Vorstand sicherte dem Verwaltungsrat am Samstag zu, dass die Kosten für die Internet-Stellenvermittlung die bereits bekannte Summe von 163 Millionen Euro nicht überschreiten sollen. Wie die BA nach der gemeinsamen Sitzung der Gremien mitteilte, will der Vorstand das finanzielle Controlling für das Projekt verstärken.

Zudem werde am Montag eine neue Projektleitung eingesetzt. Dabei würden «klare Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten festgelegt», hieß es. Ferner werde dem Verwaltungsrat regelmäßig über das Projekt berichtet. Die BA beschloss der Mitteilung zufolge, den Ausbau der nächsten Stufe zur Integration der Online-Jobbörse in das gesamte Vermittlungs- und Beratungssystem zeitlich zu strecken. Bis Ende April sollen zudem von der Innenrevision noch offene rechtliche Fragen der Vergabe von Aufträgen sowie Korruptionsvorwürfe geklärt werden.

Erst vor wenigen Wochen hatte BA-Chef Frank-Jürgen Weise den Gesamtaufwand für das Projekt mit rund 165 Millionen Euro beziffert. Ursprünglich waren die Kosten für die Online-Jobbörse mit 65 Millionen Euro angesetzt. Außerdem hatte Weise erklärt, möglicherweise seien Aufträge unter der Hand vergeben worden.

Das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» hatte am Samstag unter Berufung auf einen internen Bericht des BA-Vorstandes berichtet, dass die elektronische Jobbörse teurer zu werden drohe als bisher geplant. Demnach enthalte der weitere Ausbau des Online-Angebots zahlreiche technische Risiken, die «zu weiteren Kostensteigerungen führen können».

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