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Beim Bund der Vertriebenen steht eine Veränderung ins Haus: Nach 16 Jahren will Erika Steinbach nicht mehr als Präsidentin des Verbandes kandidieren. Die streitbare CDU-Politikerin tritt den Rückzug an.

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  • Eine der am meist gehaßten Personen des öffentlichen Lebens in Deutschland geht, nachdem sie sich die auf sie gegossenen Kübel von Verleumdungen, Beleidigungen jeglicher Art im In- und Ausland, namentlich in Polen und Tschechien aber auch in Deutschland, hat gefallen lassen und dennoch versucht diesen sachlich entgegenzutreten. Nach 16 Jahren Vorsitz im Bund der Vertriebenen nimmt sie ihren Abschied, ihr sei dieser gegönnt. In Polen und Tschechien feiert man dies wie einen Sieg. Sieg worüber? Interessant ist dabei, daß gerade diese Völker gern vergessen, welche Leiden sie den Deutschen in der Zeit von 1919 bis 1938 bzw. 1939 zufügten, indem sie den ihnen von den Entente-Mächten zugeteilten Deutschen die verbrieften Minderheitsrechte versagten und sie über Gesetze nötigten sich zu Polen oder Tschechen zu machen, ihre Identität als Deutsche aufzugeben, sie wie Menschen zweiter Klasse behandelten. Bestürzend ist die Gleichgültigkeit der damaligen Politiker der „Siegermächte“ ab 1919, die dem Treiben dieser Staaten tatenlos zusahen, sie teilweise sogar dabei unterstützten. Die Vertreibung der Deutschen begann nicht 1945, sondern 1919. Die besonderen Exzesse, die sich gegen die Deutschen nach 1945 richteten, werden in diesen Ländern gern unter den Teppich gekehrt, man gefällt sich in der Opferrolle. Einen schalen Geschmack hinterläßt das Verhalten dieser Länder in Bezug zu den von ihnen begangenen Verbrechen, weil sie sich bis heute nicht in der Lage sehen, sich mit dem von ihnen begangenen Unrecht auseinanderzusetzen. Für Tschechien gibt es dazu zwei lesenswerte Bücher von Sidonia Dedina „Edvard Benes - Der Liquidator“ und „Der Pyrrhussieg des Edvard Benesch“, beides keine Bettlektüre.
    Frau Steinbach sei an dieser Stelle Dank gesagt für ihre Bemühungen im Sinne aller Vertriebenen Europas.

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