Verwaltungskosten für Hartz IV Bund zahlt 200 Millionen Euro mehr

Im vergangenen Jahr fielen für den Bund 200 Millionen Euro mehr Verwaltungskosten für Hartz-IV-Empfänger an als im Jahr davor. Laut eines Medienberichts sind die Kosten pro Hartz-IV-Bezieher auf einem neuen Höchststand.
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Auf diesen Wert summierten sich im vergangenen Jahr die Verwaltungskosten für Hartz-IV-Empfänger. Quelle: dpa
4,7 Milliarden Euro

Auf diesen Wert summierten sich im vergangenen Jahr die Verwaltungskosten für Hartz-IV-Empfänger.

(Foto: dpa)

BerlinDie Verwaltungskosten des Bundes für die Betreuung von Hartz-IV-Empfängern sind im vergangenen Jahr auf 4,7 Milliarden Euro gestiegen. Das seien rund 200 Millionen Euro mehr als im Jahr davor, schrieb die „Bildzeitung“ unter Berufung auf eine Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion. Demnach fielen im vergangenen Jahr je erwerbsfähigem Hartz-IV-Bezieher Verwaltungskosten von 1069 Euro an.

Das war dem Bericht zufolge ein neuer Höchststand. Ein Jahr zuvor hätten die Kosten bei 1016 Euro im Jahr gelegen. Durchschnittlich betreute demnach ein Mitarbeiter im Jobcenter 111 Arbeitslosengeld-II-Empfänger – allerdings mit regional großen Unterschieden. In Flensburg kamen laut „Bildzeitung“ auf einen Mitarbeiter 153 Hartz-Empfänger, in Coburg dagegen nur 73.

  • afp
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1 Kommentar zu "Verwaltungskosten für Hartz IV: Bund zahlt 200 Millionen Euro mehr"

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  • Die Besoldung der Beamten und Angestellten in den Jobcentern ist zu hoch. Sie sollte leistungsgerecht auf Hartz-IV-Niveau angepasst werden.

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