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Videoszene des U-Bahn-Überfalls Empörung über Schläger-Wahlplakat der Münchner CSU

Das neue Wahlkampfplakat der Münchner CSU mit einer Videoszene des Überfalls auf einen Rentner in der U-Bahn sorgt weiter für Empörung beim politischen Gegner. Es sie unanstänidig und widerwärtig und gleiche einer "Selbstanzeige".
Mit diesem Plakat wirbt die Münchner CSU im Kommunalwahlkampf für ihre Sicherheitspolitik. Foto: dpa Quelle: dpa

Mit diesem Plakat wirbt die Münchner CSU im Kommunalwahlkampf für ihre Sicherheitspolitik. Foto: dpa

(Foto: dpa)

HB MÜNCHEN. Die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Claudia Roth, sprach in einem Brief an Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) und den CSU-Vorsitzenden Erwin Huber von einem „der unanständigsten und widerwärtigsten Wahlplakate“, das sie von einer demokratischen Partei bisher gesehen habe. Die FDP-Landesvorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger nannte das Plakat „eine Selbstanzeige“, denn seit Jahrzehnten trage die CSU uneingeschränkt die Verantwortung für die innere Sicherheit in Bayern.

Die CSU wirbt mit dem Plakat unter dem Titel „Keine Nachsicht mit Gewalttätern“ für ihren Oberbürgermeister-Kandidaten Josef Schmid bei der Kommunalwahl am 2. März. Es zeigt, wie einer der beiden Schläger auf die Silhouette des am Boden kauernden 76-jährigen Rentners eintritt. In dem weiß ausgesparten Umriss ist zu lesen: „ ... damit Sie nicht der Nächste sind“.

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