Volle Kassen bei der Arbeitsagentur Union und DIW-Chef fordern Senkung des Arbeitslosenbeitrags

Die Bundesagentur für Arbeit häuft immer mehr Milliarden an Rücklagen an. Der Steuerzahler bekommt dafür keine Entlastung. Jetzt werden die Rufe nach einer Senkung der Beiträge immer lauter.
2017 ist die Zahl der Beschäftigten so stark gestiegen wie seit zehn Jahren nicht mehr. Quelle: dpa
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2017 ist die Zahl der Beschäftigten so stark gestiegen wie seit zehn Jahren nicht mehr.

(Foto: dpa)

BerlinDas anhaltende Jobwunder in Deutschland sorgt für randvolle Rücklagen bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) – und lässt die Rufe nach einer Beitragssenkung lauter werden. Die hervorragende Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt beschere der BA einen Milliardenüberschuss nach dem nächsten, sagt CSU-Sozialexperte Stephan Stracke. „Die Sozialversicherung ist keine Sparkasse. Wir wollen die Beitragszahler entlasten.“ Es sei gut und schön, Rücklagen zu bilden, meint auch der Chef der Arbeitsgruppe Wirtschaft und Energie der Unionsfraktion, Joachim Pfeiffer (CDU): „Aber bei solchen Überschüssen müssen die entlastet werden, die das erwirtschaftet haben.“

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