Vor der Europawahl Ex-BDI-Chef Henkel tritt der AfD bei

Prominenter Zugang für die Alternative für Deutschland: Der ehemalige Industriepräsident Hans-Olaf Henkel wird Mitglied der Euro-Kritiker. Henkel soll für die Partei eine zentrale Rolle im Europawahlkampf spielen.
40 Kommentare
Hans-Olaf Henkel ist der eurokritischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) beigetreten Quelle: dpa

Hans-Olaf Henkel ist der eurokritischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) beigetreten

(Foto: dpa)

BerlinDer frühere Industriepräsident Hans-Olaf Henkel ist der eurokritischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) beigetreten. Das hat Henkel Handelsblatt Online bestätigt. Zu seinen konkreten Aufgaben in der Partei will er sich kommende Woche äußern.

Der 73-jährige Henkel, der bislang auch Kolumnist von Handelsblatt Online ist, unterstützt die AfD seit langem. Wie die Wirtschaftswoche online berichtet, wird er auch bei der Europawahl im Mai für die Partei antreten. Auf ihrem Bundesparteitag am 25. Januar in Aschaffenburg will die Partei ihre Kandidaten für das Europäische Parlament offiziell küren. Der frühere IBM-Manager war von 1995 bis 2000 Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

Die AfD war bei der Bundestagswahl mit 4,7 Prozent der Stimmen nur knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert.

Startseite

40 Kommentare zu "Vor der Europawahl: Ex-BDI-Chef Henkel tritt der AfD bei"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Hoffentlich merken Sie, dass Sie dummes und wirres Zeug schreiben. Die AfD ist nicht mehr wegzudiskutieren, und Ihre Aussagen könnten für alle anderen Blockparteien, die die Bürger vorsätzlich täuschen und abzocken (Vermögensvernichtung) richtig sein. Deutschland hat außer der AfD kein Regulativ mehr auf europäischer Ebene. Darum bekommt die AfD alle Stimmen meiner Familie.

  • Dafür bin ich eingetreten, weil ich in keiner Blockpartei noch Lösungen sehe. Ich möchte ein selbstbestimmendes Deutschland in Bürgernähe, wo Recht noch Recht ist, wo Verträge nicht gebrochen werden, wo unser sauer verdientes Geld nicht in den Rachen der EU und Pleiteländer fließt. Da kann man nur die europakritischen Parteien wählen. Alles andere wäre Selbtmord.

  • Ich habe viele Veranstaltungen der AfD miterlebt. Von wegen alte Bürger! Es waren vor allem die 30 bis 50 Jährigen, die überwogen. Aber auch jüngere und ältere Bürger waren dabei. Eine gute Mischung für eine neue Alternative, auf die wir so gewartet haben. Was bleibt denn zu den Europawahlen? Die Stimmen an die enttäuschenden und Deutschland ausverkaufenden Blockparteien geben? Niemals. Wir brauchen in Europa einen Neustart nach den Gesetzen des Maastrichter Vertrages, die eingehalten werden müssen! Dann gibt es keine Schuldenvergemeinschaftung mehr. Der fragwürdige Einheitseuro muss weg, der das Grundübel der milliardenschweren Entwertungen der deutschen Vermögensvorsorgen ist. Neue Köpfe, die nicht den Euro- und EU-Phantastereien unterliegen, müssen her. Darum ist die AfD so wichtig für Deutschlands Existenz, ebenso wie die europakritischen Parteien und Bewegungen der anderen Länder. Im Mai ist Zahltag!

  • Glückwunsch Herr Henkel. Das wird der AfD Flügel verleihen. Wenn so langsam die notwendigen Bereinigungen in der AfD erledigt sind, kann es nur aufwärts gehen. Das Futter liefern ja die Blockparteien und die Brüsseler Bürokraten reichlich ab. Meine Familie wird die AfD unterstützen.

  • Merkels Bilanz, sind unbezahlbare Schulden, dann der Fehlstart der GroKo, Schönreden und Lügen, sind kein Rezept für eine Aufbruchsstimmung.
    Wahlergebnis bestätigt schon heute die Fehlbesetzung mit verbrauchten, unfähigen Politikern, die sich gegenseitig mit Ankündigungen, die nicht bezahlbar sind und waren, die beste Regierung vorgaukeln. > siehe Sesselrücken am Kabinettstisch!
    Für schlechtere, kommende Wirtschafszeiten ist kein Euro vorsorglich zurückgelegt. Wenn es dann kracht, werden die verdummten Wähler wach, leider zu spät!
    Die AfD in Brüssel, mit Henkel an der Spitze ist Aufbruch zur Wende.
    Man kann nur hoffen, dass die Wähler endlich die Wahrheit erkennen, u. auch begreifen, wenn die wirtschaftlich, führende Nation Deutschland durch weiteres Gelddrucken der EZB in die Inflation kommt. Welche Auswirkungen diese dann für jeden einzelnen Bürger hat, beweisen am Ende fünf Währungsreformen.
    Für diese Staatsführung mit Vertragsbruch, Amtseid usw. müsste ein Firmenchef, wegen verschleierter, nicht abwendbarer Insolvenz für Jahre ins Gefängnis!

  • Zitat: „…. So – und jetzt Sie“
    .. joh, jetzt ich. ;)

    Zunächst einmal ist es mir relativ egal, wenn ein 75-jähriger nach langem Leben nun endlich seine politische Heimat gefunden hat. Wenn er meint, mit seiner Attitüde noch die Welt retten zu wollen, anstatt diese Erde auf seine letzten Jahre zu genießen, dann ist das seine Entscheidung.

    Sie haben das ;) – Zeichen bemerkt? Das ist im Internet allgemein das Zeichen für Ironie. Vielleicht meinte ich ja das geistige Alter der AfD-Mitglieder. ;) Wenn man Fotos von Veranstaltungen der AfD sieht, macht der Verein auf mich (und da bin ich nicht alleine) den Eindruck einer „Gruppierung alter Männer“. Das kann Zufall sein oder aber die Mitglieder der AfD sind durch Gram und Unverständnis über die Entwicklung in der Welt frühzeitig gealtert.

    Der bloße Vergleich des Altersdurchschnitts unter Parteien hinkt nach meiner Meinung. Schließlich ist z.B. die SPD ein paar Jährchen länger im Geschäft als die AfD. Damit haben alt eingesessene Parteien zwangsläufig viele Mitglieder, die schon seit Jahrzehnten Parteimitglieder sind und mit der Partei „gealtert“ sind.

  • @tolbiac

    Der Erdrutschsieg kann nur klappen, wenn nicht kurz vor der Europawahl die AfD der CDU eine Koalition anbietet und die Maulwürfe vorher ans Tageslicht befördert werden.

  • @Europaeer

    Zitat: "Fein; dieser Beitritt dürfte das Durchschnittsalter der AfD-Mitglieder um 2 Jahre senken. ;)"

    Da hätten es andere nötiger:

    Durchschnittsalter der Parteimitglieder (Jahre / aufsteigend sortiert):

    Grüne: 48
    AfD: 52
    FDP: 53
    SPD: 59
    CDU: 59
    Linke: 60

    Quelle: Wikipedia

    So – und jetzt Sie

  • @Rudolph

    Ihr Kommentar reicht für xfaches Fremdschämen.

    Widerlich!!

  • Ich find es klasse und richtig, dass Herr Henkel in die AfD eingetreten ist.

    Er ist einer, der seine Meinung sagt und sich nicht verbiegen lässt, er hat Medienkompetenz, kann gut reden, ist aufrichtig,hat viele Kontakte, ist welterfahren und kennt das Arbeitsleben. Er setzt sich auch für andere ein, sonst wäre er wohl nicht Gründungsmitglied bei Amnesty International.

    Von seiner Sorte könnten wir noch mehr brauchen. Dass er 73 ist, was soll’s. So lange er geistig und körperlich so fit ist, spielt das doch keine Rolle. Wichtig ist wofür er steht.

    Mir ist einer wie Olaf Henkel auch mit 73 lieber als mancher Nachwuchspolitiker, der womöglich vom Hörsaal direkt in den Plenarsaal gewechselt hat. Das halte ich aus verschiedenen Gründen nicht für wünschenswert. Jugend ist zudem ein Zustand und kein Verdienst.

    Ich wünsche ihm viel Erfolg!!!!

Alle Kommentare lesen
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%