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Vor G8-Gipfel Putin verschärft Säbelrasseln

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Putin heizte die gereizte Stimmung zwischen Russland und dem Westen weiter an. Als Reaktion auf die US-Raketenpläne schloss der Kreml-Chef nicht aus, russische Raketen auf „neue Ziele in Europa“ zu richten. Bush wurde am Abend in Tschechien erwartet, wo ein Teil des US-Systems installiert werden soll. Der britische Premierminister Tony Blair reagierte in London besorgt auf die Äußerungen. „Europa hat Bedenken und wird nicht zurückschrecken, diese zum Ausdruck zu bringen“, sagte sein Sprecher.

Die USA wollen in Polen zehn Abfangraketen und in Tschechien Radaranlagen installieren. Bush wird nach dem Gipfel auch Polen besuchen. Die US-Regierung sieht eine gestiegene Gefahr durch Raketenangriffe aus dem Iran und Nordkorea. Russische Militärs gaben zu verstehen, dass sie Standorte des US-Systems in Tschechien und Polen anvisieren könnten.

Heftig diskutiert wurde der Polizeieinsatz in Rostock, für den Polizeibeamte aus ganz Deutschland abgestellt sind. Die Polizeigewerkschaften forderten erneut, die bisher auf Deeskalation ausgerichteten Strategie zu ändern. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kündigte an, dass gegen Gewalttäter mit aller Härte vorgegangen werde.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft forderte ein „energischeres Auftreten und mehr Präsenz“ der Polizei. Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) bemängelte die Taktik bei dem Einsatz vom Samstag. Krawallmacher aus dem so genannten Schwarzen Block seien nicht gezielt von Beamten begleitet worden. Bei Angriffen von mehr als 2000 Autonomen auf die Polizei am Rande eines friedlichen Protestes waren nach Polizeiangaben mehr als 430 Beamte verletzt worden.

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