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Vorbild Neuseeland Berlin erwägt Einschränkung für Ausländer bei Immobilienkauf

Neuseeland hat es vorgemacht, jetzt denkt Berlins Bürgermeister auch darüber nach, ausländischen Wohnungsspekulanten einen Riegel vorzuschieben.
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Für Berlin wird die Wohnungsknappheit mehr und mehr zum Problem. Quelle: dpa
Michael Müller

Für Berlin wird die Wohnungsknappheit mehr und mehr zum Problem.

(Foto: dpa)

BerlinDer Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), prüft weitgehende Maßnahmen, um die Wohnungsnot in der 3,7-Millionen-Einwohner-Metropole zu bekämpfen. Auf Sympathie stößt bei ihm insbesondere das Vorgehen Neuseelands, ausländischen Käufern den Kauf bestimmter Immobilien zu verbieten. „Wir überlegen das auch“, sagte Müller im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

„Der Finanzsenator erarbeitet gerade Vorschläge, wie man Spekulation mit Wohnraum verhindern kann.“ Zudem fordert Müller, der Bund solle wie im Koalitionsvertrag vereinbart Grundstücke der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) für den Bau neuer Wohnungen freigeben. „Ich will alle Grundstücke des Bundes in Berlin für den bezahlbaren Wohnungsbau kaufen“, sagte Müller.

Weil Neuseeland auch unter Wohnungsknappheit leidet, hat vor kurzem die Regierung von Premierministerin Jacinda Ardern die Reißleine gezogen. Immobilienkäufe für Ausländer wurden massiv beschränkt.

Das war auch dringend nötig: Nur noch ein Viertel der Neuseeländer besaßen Wohnungseigentum, vor knapp 30 Jahren waren es noch fünfzig Prozent. Die Wohnungspreise in Auckland zu Beispiel waren in den vergangenen vier Jahren um 75 Prozent gestiegen. Vor allem attraktiv sind die Häuser in Neuseeland für Asiaten. Außerdem hatten Spekulanten die Stadt Wellington ins Fadenkreuz genommen.

Die Immobilienpreise in Berlin steigen ebenfalls in rasantem Maße – nicht zuletzt weil in manchen Fällen große US-Firmen ganze Häuserblocks erstehen. Zum Beispiel der Vermögensverwalter Blackstone, der laut „Tagesspiegel“ vor kurzem 2500 Wohnungen in Berlin gekauft hat. Kein Wunder, die Unternehmensberater von PriceWaterhouseCoopers kürten die deutsche Hauptstadt zur attraktivsten europäischen Hauptstadt für Immobilieninvestoren. In begehrten Stadtvierteln vervielfachen sich die Bodenpreise innerhalb von einem Jahr.

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