Vorstandschef der Münchener Rück "Atomausstieg darf dem Klima nicht schaden"

Nikolaus von Bomhard hält einen klimaneutralen Ersatz der Kernenergie durch Solar- und Windkraftwerke bis 2020 für nicht realistisch. Die Effekte auf die Erderwärmung müssten aber das Maß der Dinge sein, sagt der Versicherungsmanager.
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Nikolaus von Bomhard, Vorstandsvorsitzender der Münchener Rück. Quelle: dpa

Nikolaus von Bomhard, Vorstandsvorsitzender der Münchener Rück.

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MünchenDer Chef der Münchener Rück warnt vor einem kurzfristigen Atomausstieg, der zu Lasten des Klimaschutzes ginge. Wer Atomkraftwerke durch Wind- oder Solaranlagen ersetze bewirke nichts gegen die Erderwärmung, argumentiert Nikolaus von Bomhard in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt.

Die nach seiner Meinung größte Herausforderung der Zukunft sei der Klimawandel: "Er wird Unsummen kosten und viele Menschenleben fordern, wenn wir nichts tun." Daran müsse die Energiepolitik gemessen werden.

Von Bomhard rechnet vor, dass für einen Atomausstieg in Deutschland bis 2020 unter Beibehaltung der Klimaziele ab sofort der Bau von drei Offshore-Windrädern notwendig sei - pro Tag. Zusätzlich müsste noch ein Teil der "fossilen Kraftwerke" durch erneuerbare Energie ersetzt werden. Es sei kaum möglich, diese Ziele kurzfristig und gleichzeitig mit dem Ausstieg aus der Kernenergie zu erreichen.

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1 Kommentar zu "Vorstandschef der Münchener Rück: "Atomausstieg darf dem Klima nicht schaden""

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  • Und warum stellt niemand fest, der Verbraucher kann eine weitere Belastung nicht tragen/ertragen! Wieso schweigen dazu die Politiker und Manager? Wie in Berlin die Wasserpreise, zu hoch, nur weil die Politiker es so wollen. Meine Vermutung: 90% gehen auf die Konten der Politiker. Nur fehlen mir die Beweise!

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