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Vorstandswahlen Weisband will nicht für Piraten-Spitze kandidieren

Die Piratenpartei verliert eine ihrer wichtigsten Führungspersönlichkeiten: Die 24-jährige Marina Weisband will nicht mehr für die Piraten-Spitze kandidieren. Aus gesundheitlichen Gründen nimmt sie eine Auszeit.
1 Kommentar

Berlin Die Politische Geschäftsführerin der Piraten, Marina Weisband, will sich vorläufig aus der Spitze der Partei zurückziehen. Das gab die 24 Jahre alte Psychologiestudentin am Mittwoch auf der Internetseite der Piraten bekannt. „Aller Wahrscheinlichkeit nach“ werde sie im April nicht mehr für den Bundesvorstand kandidieren, sagte Weisband, die seit vergangenem Herbst das mediale Aushängeschild der Partei geworden ist. Neben gesundheitlichen Problemen macht Weisband den geplanten Abschluss ihres Studiums als Grund für eine einjährige Pause geltend. Dennoch wolle sie sich weiter in der Partei engagieren.

Die übrigen sechs Vorstandsmitglieder kandidieren erneut, darunter auch der Vorsitzende Sebastian Nerz und sein Stellvertreter Bernd Schlömer. Schlömer kündigte zudem an, auch gegen Nerz bei der Wahl zum Vorsitzenden antreten zu wollen. Diese Gegenkandidatur stehe jedoch „in keinem Zusammenhang mit einer Konkurrenz“ zu Nerz, schrieb Schlömer.

Die Piraten wählen ihren neuen Vorstand am 28./29. April auf einem Bundesparteitag im schleswig-holsteinischen Neumünster, eine Woche vor der Landtagswahl im nördlichsten Bundesland. In der Partei sind alle Mitglieder berechtigt, an den Bundesparteitagen teilzunehmen. Intern gibt es auch Kritik an dieser Regelung, weil dadurch kein Regionalproporz besteht und die Personalwahlen stark vom Austragungsort des Parteitags beeinflusst werden könnten.

  • dapd
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1 Kommentar zu "Vorstandswahlen: Weisband will nicht für Piraten-Spitze kandidieren"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • >> "Der Inhalt und das Handeln der Piraten ohne Linie grenzt schon an Anarchie"

    Naja, dann üwrde ich sie wählen. Aber ich glaube, es ist bloß Dilletantismus.

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