Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Vorwürfe der Arbeitgeber Tarifeverhandlungen der Druckindustrie vor dem Scheitern

In der Druckindustrie drohen die Tarifverhandlungen nach Angaben der Arbeitgeber zu scheitern. Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) teilte am Mittwochabend mit: „Die Verhandlungen in der Druckindustrie spitzen sich zu und stehen kurz vor dem Scheitern.“

HB WIESBADEN. Einige Landesverbände des bvdm stünden zudem kurz davor, dem Verband das Verhandlungsmandat zu entziehen. „Damit wäre der Flächentarifvertrag für diese Branche endgültig am Ende“, hieß es weiter. Gewerkschaftsvertreter widersprachen den Vorwürfen, ihre Seite habe sich in den Gesprächen nicht bewegt.

Die Gespräche verliefen zäh, erklärte der Arbeitgeberverband. Weder bei den Öffnungsklauseln noch bei den Kostensenkungsvorschlägen sei die Gewerkschaft zu Kompromissen bereit. Dagegen sagte Verdi-Verhandlungsführer Frank Werneke: „Verdi hat heute konkrete und tragfähige Vorschläge unterbreitet, um Bewegung in die schwierigen Verhandlungen zu bringen.“ Dazu gehörten Vorschläge, wie deutlich mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten geschaffen werden könne. Kleineren und mittleren Unternehmen wolle die Gewerkschaft mehr Freiräume bei der Gestaltung der Samstagsarbeit zubilligen.

Darüber hinaus habe Verdi Angebote zur Gestaltung von Zuschlägen, vor allem Überstundenzuschlägen, gemacht, sagte der stellvertretende Verdi-Bundesvorsitzende weiter. Die Gewerkschaft fordert für die rund 200.000 Beschäftigten in der Druckindustrie 3,7 Prozent mehr Lohn und Gehalt, Beschäftigungssicherung und den Erhalt des Flächentarifvertrags. Der bvdm will unter anderem eine Arbeitszeitverlängerung auf 40 von 35 Stunden ohne Lohnausgleich durchsetzen sowie den Abbau von Sonderzahlungen und die Einbeziehung des Samstags als Regelarbeitstag.

Sollte am Mittwoch kein Ergebnis erzielt werden, ist bislang auch der Donnerstag noch für Verhandlungen vorgesehen. Am gleichen Tag ist die Tarifkommission von Verdi einberufen, um ihr Votum zu den Verhandlungen oder zu einer möglichen Urabstimmung abzugeben.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%