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Vorwurf der Vorteilsnahme Merkel-Vertrauter Klaeden weist Vorwürfe zurück

Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt gegen den Ex-Staatsminister im Kanzleramt Eckart von Klaeden wegen des Vorwurfs möglicher Vorteilsnahme. Dieser weist die Anschuldigungen gegenüber dem Handelsblatt zurück.
03.11.2013 - 16:15 Uhr Kommentieren
Der Ex-Staatsminister im Kanzleramt, Eckart von Klaeden, weisst den gegen ihn erhobenen Vorwurf der Vorteilsnahme zurück. Quelle: dpa

Der Ex-Staatsminister im Kanzleramt, Eckart von Klaeden, weisst den gegen ihn erhobenen Vorwurf der Vorteilsnahme zurück.

(Foto: dpa)

Der zum Daimler-Konzern gewechselte ehemalige Staatsminister im Kanzleramt, Eckart von Klaeden, weist die gegen ihn erhobenen Vorwürfe der Vorteilsnahme zurück. Zugleich betonte Eckart von Klaeden gegenüber dem Handelsblatt (Montagausgabe) seine volle Kooperation mit der Justiz: "Aufgrund der Berichterstattung habe ich in der vorletzten Woche über meinen Anwalt Kontakt mit der Staatsanwaltschaft Berlin aufgenommen und von den Ermittlungen erfahren. Ich arbeite mit der Staatsanwaltschaft in vollem Umfang zusammen und bin zuversichtlich, dass die gegen mich anonym erhobenen Vorwürfe umfassend ausgeräumt werden können", sagte Klaeden dem Handelsblatt.

Die Staatsanwaltschaft Berlin bestätigte am Sonntag, dass ein Ermittlungsverfahren gegen den früheren Staatsminister im Kanzleramt eingeleitet worden sei. Nach entsprechender Vorprüfung habe die Behörde jetzt ein entsprechendes Verfahren eröffnet wegen möglicher Vorteilsannahme, erklärte eine Justizsprecherin.

Klaeden hatte kurz nach der Bundestagswahl im September um seine Entlassung aus dem Amt gebeten. Bereits im Mai hatte er angekündigt, Ende des Jahres Leiter der Abteilung Politik und Außenbeziehungen bei Daimler zu werden. Die Opposition forderte nach der Ankündigung, Klaeden wegen Interessenskonflikten zu entlassen. Sowohl Klaeden selbst als auch die Bundesregierung und Daimler wiesen die Kritik stets zurück.

Im Interview mit dem Handelsblatt hatte Daimler-Chef Zetsche kürzlich von Klaedens umstrittene Berufung zum Cheflobbyisten des Stuttgarter Autobauers verteidigt. Er verstehe die Diskussion um von Klaeden nicht, sagte der Chef der Mercedes-Mutter. „Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass unser Mann vor Ort in Berlin und Brüssel über ein gutes Netzwerk verfügen muss.“ Sonst könne der seinen Job nicht machen.

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