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Wachstumsstrategie SPD will 80-Milliarden-Zukunftspaket

Die SPD will eine neue Wachstumsphilosophie etablieren. Mit Hilfe privater Geldgeber soll die Investitionsquote im Inland wieder auf 20 Prozent steigen. Geplant sind Investitionen in Infrastruktur, Pflege und Bildung.
04.07.2013 - 11:49 Uhr 12 Kommentare
Baustelle in Frankfurt. Unter anderem in Städtebau und Verkehr will die SPD Milliarden investieren. Quelle: dpa

Baustelle in Frankfurt. Unter anderem in Städtebau und Verkehr will die SPD Milliarden investieren.

(Foto: dpa)

Berlin Die SPD will im Falle eines Sieges bei der Bundestagswahl mit bis zu 80 Milliarden Euro pro Jahr Deutschland modernisieren. Mit Hilfe eines Pakts zwischen Politik und privaten Investoren sollen Verkehrswege erneuert, Energie- und Datennetze ausgebaut, neue Wohnungen gebaut und der Bildungs- und Pflegebereich gestärkt werden. Das hat das sogenannte Schattenkabinett von Kanzlerkandidat Peer Steinbrück bei einer Sitzung in Berlin beschlossen.

Das Beschlusspapier liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Das Ganze soll Teil einer neuen Investitions- und Wachstumsphilosophie in Deutschland werden. Diese soll aus einem „magischen Viereck“ bestehen: materieller Wohlstand, ökologische und soziale Nachhaltigkeit sowie Abkehr von immer höherer Staatsverschuldung.

Die Investitionsquote sei inzwischen auf 17 Prozent gesunken, moniert die SPD. Angesichts sehr niedriger Zinsen gelte es, wieder mehr im Inland zu investieren, die Politik müsse dafür sichere Rahmenbedingungen schaffen.

„Um diesen Wachstumspfad zu gehen, streben wir eine Erhöhung unserer Zukunftsinvestitionen um 3 Prozentpunkte des Bruttoinlandsprodukts auf eine Investitionsquote von etwa 20 Prozent an“, betonen die Mitglieder des Steinbrück-Teams. Das seien 80 Milliarden Euro pro Jahr. Pro Kopf wären dies rund 1000 Euro.

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    Eine Möglichkeit, mehr privates Kapital zu generieren, könnten Fonds sein, die sich mit festen Renditen am Ausbau der Stromnetze oder von Breitbandinternetverbindungen beteiligen. Zudem will die Partei wie geplant bis zu 20 Milliarden Euro in die Bildung investieren. Durch die Beitragsanhebung in der Pflegeversicherung um 0,5 Punkte sollen die nötigen Mittel gewonnen werden, um 125 000 neue Pflegekräfte einzustellen.

    Die Investitionsmittel im Verkehrshaushalt sollen um 20 Prozent auf jährlich 12 Milliarden Euro erhöht werden, die Mittel für die Städtebauförderung auf 700 Millionen Euro. Neue Schulden sollen für das Zukunftspaket nicht gemacht werden, die Partei plant aber höhere Steuern für sehr gut verdienende und vermögende Bürger - der Spitzensteuersatz bei einem Einkommen von 100 000 Euro soll auf 49 Prozent steigen. Solide Staatsfinanzen seien ein Eckpfeiler, ein anderer müssten nachhaltige Investitionen zum Wohle künftiger Generationen sein, betont die SPD.

    • dpa
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    12 Kommentare zu "Wachstumsstrategie: SPD will 80-Milliarden-Zukunftspaket"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • http://www.youtube.com/watch?v=WlsHuiU1_Wo&feature=PlayList&p=2D8F13D8F13Do9196E9BB&index=o

      UND NUN der NÄCHSTE . . . .

      ABER SCHON DER HAT EINEN DENN er NIE IN AUGENSEHEN KANN VOR SCHAM und den KENNE ich , den SCHRÖDER NICHT KANN IN DIE AUGEN SEHEN .

    • Was wir ganz dringend brauchen ist eine neue Abwrack-Prämie und zwar für Politiker.

    • .. imma diese nimmasatten Linken! Mehr Geld verjubeln noch & nöcher! Für 80 Milliarden Investionsbedarf in Infrastruktur können sie gleich die 80 Milliarden Rentenzuschuss aus Steuern nutzen!

    • @Rene
      Immer zweimal mehr als Sie.....

    • Die eigentliche Baustelle in Deutschland ist es, die Vermögenden wieder an der Finanzierung des Landes zu beteiligen, auf dessen Basis sie ihre Gewinne machen.
      Die Vermögens- und Einkommensschere muß wieder geschlossen werden.

      Und die EE haben schwarz-gelb schon soweit verteuert, dass es schwer werden wird dies zu korrigieren.
      Ein erster Schritt wäre die Subventionierung von Golfplätzen usw. zu stoppen, um den Bürgern die an der Strombörse drastisch gesunkenen Strompreise weiterzugeben.
      Ebenso muß die sinnlose Subventionierung von Kohlekraftwerken und Stomnetzbetreibern ein Ende haben.


    • Zitat : Das hat das sogenannte Schattenkabinett von Kanzlerkandidat Peer Steinbrück bei einer Sitzung in Berlin beschlossen.

      - diesem Schattenkabinett ist auch zuzutrauen, dass sie Kommunismus beschließen !

      Geld spielt ja beim P€€r keine Rolle !

      Abwahl des Gesocks im September. Dieser Haufen ist einer Opposition nicht würdig !

    • Ich würde direkt 300 Mrd veranschlagen oder irgendeine andere aus dem Ar.. gezogene Zahl. Ist doch völlig wuscht, solange es die Genossen nicht selbst bezahlen müssen...

    • "SPD will 80-Milliarden-Zukunftspaket"

      Noch ZUSÄTZLICH zu den Abermilliarden, die sie per Schuldenvergemeinschftungsprogramme ins Ausland verschieben will ?!!

      Was streben die denn für einen Steuerstaat an? Rechnerisch geht ein Steuersatz > 100% aber nur bei der MWST; bei Einkommenssteuern ist bei 100% Schluss, das sollte denen mal einer sagen.

    • "Private Investoren" -> das neue SPD-Synonym für "Steuerzahler"...

    • Diese Sozialverräter! Ohne Steuer- und Sozialbeitragserhöhungen können die gar nichts. Schon die damalige Mehrwersteuererhöhung um 18,75 % auf 19 % hat alle Endverbraucher zusätzlich betrogen. Die Rot-Grünen lernen es nie. Alles was die anpacken, wird teurer. Einen Sparplan habe ich von denen noch nie gesehen! Weg mit diesem Gesindel. Eine Oppositionsarbeit haben sie 4 Jahre verpasst, sondern dem Merkel- Euro- und EU-Murks immer zugestimmt. Also brauchen wir Rot-Grün nicht mehr. Eine neue Opposition wäre die AfD, die wohl von allen Altparteien Stimmen einsammeln wird.

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