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Wahlen in Baden-Württemberg FDP will nur mit Mappus weiterregieren

Nicht ohne meine CDU: Die FDP in Baden-Württemberg will nach der Wahl so weitermachen wie vor der Wahl - auch wenn die Wähler anders entscheiden. Eine Ampelkoalition mit SPD und Grünen soll es im Ländle nicht geben.
07.03.2011 - 14:01 Uhr Kommentieren
FDP-Spitzenkandidat Ulrich Goll (li) will nach der Wahl nicht ohne Ministerpräsident Mappus (CDU) weiterregieren. Quelle: dpa

FDP-Spitzenkandidat Ulrich Goll (li) will nach der Wahl nicht ohne Ministerpräsident Mappus (CDU) weiterregieren.

(Foto: dpa)

Stuttgart Die baden-württembergische FDP-Spitze hat drei Wochen vor der Landtagswahl eine Ampelkoalition mit SPD und Grünen kategorisch ausgeschlossen. Der Landesvorstand beschloss am Wochenende
einstimmig, ganz auf eine Fortsetzung des Bündnisses mit der CDU zu setzen, erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am Montag. „Für ein Ampel-Experiment stehen wir nicht zur Verfügung“, heißt es in einem Wahlaufruf, über den am Sonntag endgültig ein kleiner Parteitag in Kirchentellinsfurt (Kreis Tübingen) entscheiden soll.

Derzeit liegen die schwarz-gelbe Koalition und Rot-Grün in Umfragen Kopf an Kopf. Die FDP-Landesspitze sieht keine inhaltliche Basis für eine Zusammenarbeit mit SPD und Grünen. Zudem wollten die Wähler Klarheit, was sie nach der Landtagswahl am 27. März erwarte, hieß es. Die FDP knüpft damit an ihre Strategie von vor fünf Jahren an, als sie sich ebenfalls exklusiv auf eine Koalition mit der CDU festgelegt hatte.

Dagegen hatte 2001 der damalige FDP-Spitzenkandidat Walter Döring die Koalitionsfrage offen gelassen. Sowohl FDP-Landeschefin Birgit Homburger und Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke hatten vehement darauf gedrungen, ganz auf Schwarz-Gelb zu setzen. Dem Vernehmen nach hatte sich zuvor bereits die Landtagsfraktion einhellig für dieses Vorgehen ausgesprochen. Rülke steht damit - anders als sein Vorgänger im Fraktionsvorsitz, Ulrich Noll - fest an der Seite seines persönlichen Freundes, Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU).   

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