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Wahlkampf Die SPD greift an

Auf die Fehler der anderen zeigen, das scheint anstelle eigener Inhalte die Wahlkampfstrategie der SPD zu sein. Peer Steinbrück und Entourage starten ein Blog und eine Plakatkampagne gegen die schwarz-gelbe „Chaosriege“
8 Kommentare
Peer Steinbrück macht sich das Leben leicht und weist auf die Fehler der Regierung Merkel hin. Quelle: AFP

Peer Steinbrück macht sich das Leben leicht und weist auf die Fehler der Regierung Merkel hin.

(Foto: AFP)

Berlin100 Tage vor der Wahl setzt SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück verstärkt auf Attacke. „In 100 Tagen kann man das Chaos abwählen, das diese Bundesregierung angerichtet hat“, sagte Steinbrück am Freitag in Berlin. Am Willy-Brandt-Haus starteten 16 Transporter mit Werbeaufstellern, die unter der Überschrift „Merkels eingehaltene Wahlversprechen“ eine leere Notizblockseite zeigen.

Es sei bemerkenswert, wie nachlässig beurteilt werde, was Kanzlerin Angela Merkel (CDU) angerichtet habe, sagte Steinbrück zum Beispiel mit Blick auf zunehmende Ressentiments in Europa gegen Deutschland. Zudem würden plötzlich SPD-Ideen einer Mietpreisbremse kopiert, nachdem Union und FDP erst ein Mietrechtsänderungsgesetz mit Nachteilen für Mieter verabschiedet hätten.

Das Kabinett sei eine „Chaosriege“. Er könne nur darüber lachen, wenn Frau Merkel von der erfolgreichsten Regierung seit der Wiedervereinigung spreche. „Das ist Kabarett und nicht Realpolitik“, sagte Steinbrück. Auf einer neuen Internetseite (www.schwarzgelblog.de) stellt die SPD Versprechen von Union und FDP dem gegenüber, was daraus geworden ist.

Im Wahlkampf gehe es vor allem um „Mundfunk und Laufwerk“, man müsse die eigenen Anhänger wieder besser mobilisieren und „Wähler im Wartesaal abholen“, erklärte der Kanzlerkandidat. Auf die Frage, welche Rakete er angesichts schlechter Umfragen im Wahlkampf zünden wolle, antwortete der sichtlich gut aufgelegte Steinbrück: „Mich.“

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  • dpa
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8 Kommentare zu "Wahlkampf: Die SPD greift an"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wer kauft denn schon eine Rakete, die zwar schnell in den Himmel fliegen kann, aber es gibt kein Feuerwerk am Ende.

    Daher bleibe ich dabei, Peer Steinbrück will alles werden nur nicht Kanzler. Sein Wahlkampf ist mit Themen angereichert
    die ihm eigentlich nicht liegen. Steuererhöhungen will er nicht, seine Partei schon. Sein Vorbild Schröder.. Davidof,
    Armani Anzüge,Champanger und Wirtschaftsbosse an seiner Seite, dass ist Peer seine Welt, wo er sich wohlfühlt. Die Blutleeren Mitglieder seines Schattenkabinetts sprechen Bände. Vermutlich betet Steinbrück jeden Tag, bis der Wahlkampf zuende ist. Bitte lieber Gott lass den Kelch an mir vorbeigehen. Amen

  • In der Schwei Das waren doch die mit der Kavallerie und Fort Yumah!

  • Ich bin mal gespannt welchen Posten Steinbrück annimmt, wenn es zur großen Koalition kommt. Oder geht er doch lieber zu einer Bank?

  • Auf die Fehler der anderen zeigen, das scheint anstelle eigener Inhalte die Wahlkampfstrategie der SPD zu sein.
    -----------
    letztens stand hier,das der Wahlkampf 500 mille
    kosten soll..Zuviel um nur mit dem Finger auf andere
    zu zeigen.
    Zuviel,weil vom Steuerzahler finanziert..
    Solln sie doch ihre Propagandakosten selbst aufbringen.

  • Steinbrück passt besser ins Kabarett als Merkel. Wer tritt in mehr Fettnäpfchen? Na, Herr Steinbrück? Das Grundübel Ihrer Partei liegt woanders. Leider haben Sie kein Programm für Millionen abgewanderte Stammwähler. Dabei bleibt es.

  • "Wer selbst keine Fehler hat, der werfe den ersten Stein"! Daran sollte sich die verlogene und sozialverräterische SPD erinnern. Außer Steuer- und Sozialabgabenerhöhungen gibt es da leider keinen neuen Antworten, schon gar nicht hat die SPD neue und kluge Köpfe zu bieten. Diese altstarren Politiker wollen immer noch nicht einsehen, warum Millionen frühere Stammwähler nicht zurückkehren. Man hat sie betrogen und ausgenommen. Das kann man nicht vergessen. Also bleibt Merkel das kleinere Übel, eventuell auch mit der FDP oder sogar der AfD. Rot-Grün kann keiner gebrauchen, denn das ist die größere Chaostruppe bis hin zu den pädophilen Randerscheinungen bei den Grünen.

  • Die SPD, ach die Lügenbolde und Nichtskönner...naja, die sollen sich auch mal melden...das wars dann wieder.

    Entweder man kann es, oder man kann es nicht.

    Ihr tut einem nur Leid.

  • "SPD greift an"

    NAch wie vor, ja....und zwar das Volk! Aber irgendwann ist Schluss und ich hoffe wir sehen diese ganze Crew irgendwann vor einem Strafgericht!