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Wahlkampffinale CDU bangt um Thüringen, SPD in Brandenburg vorn

Schlussspurt vor den Landtagswahlen im Osten: In Thüringen führt die CDU zwar klar, muss aber ein Umschwenken der SPD fürchten. In Brandenburg können sich die Sozialdemokraten ihren Koalitionspartner wohl aussuchen.
12.09.2014 - 15:53 Uhr 1 Kommentar
Auf einer Wiese in Beeskow stehen vier Wahlplakate zur Landtagswahl in Brandenburg der Parteien (l-r) CDU, Die Linke, SPD und FDP. Am 14. September wird gewählt. Quelle: dpa

Auf einer Wiese in Beeskow stehen vier Wahlplakate zur Landtagswahl in Brandenburg der Parteien (l-r) CDU, Die Linke, SPD und FDP. Am 14. September wird gewählt.

(Foto: dpa)

Erfurt/Potsdam Spannung vor der Doppelwahl in Thüringen und Brandenburg am Sonntag: Schwarz-Rot in Erfurt und Rot-Rot in Potsdam können zwar mit einer Bestätigung durch die Wähler rechnen - es sind aber auch ganz andere Bündnisoptionen möglich. Nach den Umfragen wäre in Thüringen ebenso eine rot-rot-grüne Koalition denkbar. Und in Brandenburg könnte die SPD künftig mit einer erstarkenden CDU an Stelle der Linken regieren.

In Thüringen hängt eine Fortsetzung der CDU/SPD-Koalition von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) davon ab, ob die Sozialdemokraten dem Werben des Linke-Spitzenkandidaten Bodo Ramelow für einen Regierungswechsel nachgeben.

Es wäre bundesweit das erste Mal, dass die im Osten traditionell starke Linkspartei einen Ministerpräsidenten stellen würde. Entscheidend könnte dafür das Abschneiden der Grünen sein - sie kommen laut aktuellen ZDF-Zahlen auf 5,5 Prozent und müssen um den Einzug in den Landtag zittern.

Der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel hatte seinen Parteifreunden in Thüringen freie Hand gelassen: „Die Bundespartei, die SPD, hat seit jeher (...) die Position, dass die Landesverbände selbst über ihren Weg entscheiden.“ Sollte die SPD als Juniorpartner in eine Koalition mit der Linken eintreten, sei das ohne Signalwirkung für die Bundestagswahl 2017.

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    Die Linke will gegebenenfalls ihre 3800 Mitglieder in Thüringen zu den Inhalten eines Koalitionsvertrages befragen, auch die Thüringer SPD erwägt ein Mitgliedervotum.

    Laut Umfragen sicher im Parlament ist - nach ihrem Erfolg in Sachsen vor zwei Wochen - wieder die rechtskonservative und eurokritische Alternative für Deutschland (AfD) mit 8 Prozent. Die FDP müsste aus einem weiteren Landtag ausziehen und wäre dann in keinem ostdeutschen Parlament mehr vertreten.

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    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wieso sollen Jugendliche über mich bestimmen? Stehen Sie vor Gericht bedeutet dies immer: Sie sind unreif, also Verurteilung nach Jugendrecht! Wieso legen die Politiker und Juristen alles nach persönlichem Empfinden aus????

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