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Wahlniederlage Die Liberalen am Boden

Auch unter Phillip Rösler kommt die FDP nicht aus der Krise. Nach der krachenden Wahlniederlage in Mecklenburg-Vorpommern, sind die Liberalen nur noch in zwölf Landtagen vertreten. Rösler muss die Partei erneuern.
  • Barbara Gillmann
15 Kommentare
FDP-Chef Rösler muss die Liberalen schnell erneuern. Quelle: dpa

FDP-Chef Rösler muss die Liberalen schnell erneuern.

(Foto: dpa)

Für die Liberalen kam es noch schlimmer als gedacht: Bei der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern rutschte die FDP von fast zehn auf nur noch drei Prozent. Damit ist sie nun schon in vier deutschen Landtagen nicht mehr präsent. Auch in den bundesweiten Umfragen liegen die Liberalen erneut unter fünf Prozent.

Es ist jedoch nur ein vorläufiger Tiefpunkt für die Partei von Philipp Rösler. Und das ist noch lange nicht das Ende: In Berlin, wo in zwei Wochen gewählt wird, ist der Rauswurf aus dem Abgeordnetenhaus schon jetzt so gut wie sicher. In den Umfragen jedenfalls liegen die Liberalen der Hauptstadt schon seit einem Jahr konstant unter der Fünf-Prozent-Marke. Die Beruhigungsversuche und Geschlossenheitsappelle der führenden Liberalen werden also keine Wirkung zeigen.

Die Erneuerung der Partei, die vor nicht einmal zwei Jahren nach einem historischen Wahlergebnis mit stolzgeschwellter Brust in die Bundesregierung einzog und mittlerweile am Boden liegt, hat gerade erst begonnen. Das gilt sowohl programmatisch als auch personell.

An einem Abschied von Guido Westerwelle als Außenminister wird die Partei wohl nicht herumkommen. Denn auch wenn sie ohne ihren Ex-Parteichef noch nicht automatisch besser dasteht, wird sie mit ihm keine Ruhe in die Personaldiskussion bringen können. Daneben bleibt der Partei nur die sachliche Kärrnerarbeit.

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15 Kommentare zu "Wahlniederlage: Die Liberalen am Boden"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Rösler selber ist doch das beste Beispiel für deutsche Dolce Vita und spätrömische Dekadenz!

    Er lässt sich das Studium von der Bundeswehr zahlen und erhält obendrein noch seinen Wehrsold! Laut seinem Lebenslauf war von 1992 bis 2003 bei der Bundeswehr, laut den Unterlagen der Bundeswehr, bedingt das Medizinstudium eine Dienstzeit von mindestens 17 Jahren!

    Rechnet man da Jahr 1992 als ganzes mit dazu, hätte Herr Rösler mindestens bis zum Jahr 2008 bei der Bundeswehr bleiben müssen! Er hat diese aber bereits 2003 verlassen.

    Dieser Mann hat Zeit seines Lebens nur von unseren Steuergeldern gelebt und daran wird sich nie wieder etwas ändern!

  • Oky
    Schwuchterwelle hat das mitinitiiert, aber dank dem Apperat hinter Rösler hoffe ich auf einen letzten Funken, gegen dir großen Dunkelheit, die senilen €-Befürworter bringen wollen.

    ### wir befürworten eindeutig den Rauschmiss der Dolce-Vita Staaten aus dem €-Raum ###

    Wer soll es machen, wenn nicht die FDP
    gibt es irgendwo anders noch Realisten gegen den €?

  • @ anschy
    Bis vor ca. 20 jahren galt das wohl. Doch die fleissigen, aufrechten Greise sind grösstenteils nicht mehr unter uns, sondern lediglich tatterige Opportunisten vom Schlage Merkle und Schäubel haben wohl das Sagen.

  • Hoffen wir, dass auch der dümmste - Verzeihung: politisch korrekteste - es nun endlich kapiert, dass Wähler "mit dem Bauch" und weniger mit kühlem Kopf abstimmen.
    Es nützt also nichts, dass Rösler, Solms usw. bei Merkel klug das schlimmste verhindern, solange diese widerliche Schwuchtel mittels FDP-Ticket im Weltgeschehen herumtuckt.
    Schwesterwelle widert an, daher ist die FDP eben unwählbar. Punkt.

  • Das größere Problem ist nicht die FDP sondern daß, sich eine 5 % Patei zum Zünglein an der Waage erweisen kann. Es ist nicht nur einmal passiert, daß der eigentliche Wählerwille durch nachträgliches "Verhandeln" betrogen wurde. Durch die Macht über Regiern oder nicht erhält eine solche Partei ein Position die ihr wählerstimmenmäßig gar nicht zusteht. Wenn eine Patei, klein oder groß, eine Meinung hat, dann sie, wenn ein Vorschlag gut ist, auch viel bewirken. Um einen guten Vorschlag abzulehnen braucht eine große Partei auch einen guten Grund.....Es ist abolut überflüssing eine Koalition zuzulassen. Insbesondere wenn sie Regierungsentscheidend ist und nach erst nach der Wahl festgelegt wird.

  • Diese FDP hat sich seit Jahren überholt die braucht keiner mehr. klientelpoitik aber keine inhaltlichen Erneuerungen und das seit Jahren. Ab in den Mülleimer der Geschichte.

  • Wer meint dass in Deutschland wirklich gewählt wird ist auf dem Holzweg.Die Wahlen werden auf dem Bilderbergertreffen entschieden.
    Steinbrück war beim letzten Treffen anwesend und wird somit auch Kanzler.Jeder klar-denkende Mensch sollte in´s Grübeln kommen wenn die Prognosen mit den Wahlergebnissen nahezu identisch sind??!!
    Alles ein billiges Spiel!!

  • @ Pendler
    Immerhin hat die Abeit der "Tattergeise" ermöglicht, dieses Land wirtschaftlich voranzubringen und Ihrer Generation eine Ausbildung und den Zugang zu guten Jobs zu ermöglichen - kostenlos!! Dafür dat die Gmeinschaft bezahlt ...Ein dummes Gemotze!!

  • Denke ich an die famose FDP fällt mir spontan Monty Python ein!
    Herr Brüderle macht den nuschelnden Brian im deutschen Bundestag- 'Chleudert den purschen Prüterle zu Poden, den churkichen Chelm und Widerporst'.
    Westerwelle hat sich zum Schwarzen Ritter entwickelt, der nach verlorenem Kampf auf seinem Rumpf sitzend dem siegreichen König Artus hinher ruft '"Du bist ein Feigling, kommt zurück, du Anfänger! Na warte, wenn ich dich erwische!"
    Und der wild entschlossene famose Herr Rösler erinnert jetzt immer mehr an Don Quichote, dem Ritter von der traurigen Gestalt.
    Was heute in Mecklenburg-Vorpommern passiert ist, wir sich sehr bald in Berlin wiederholen. Und in gut zwei Jahren ist dann Schluß mit diesen Jongleuren und Amateuren!
    Sie wird mir fehlen, die famose FDP; sie war mindestens doch immer für Gelächter und Ironie zu gebrauchen.
    Vielleicht erscheint diese Truppe bald im Zirkus Krone, die Pappnasen haben sie ja schon alle auf!

  • Was hat die FDP geleistet? Wer sind die Personen? Was sind die Themen? Einfach nur gähnende Leere. Rösler war die total falsche Wahl: Ein Stabsarzt ist als Wirtschaftsminister in der Euro-Krise einfch nicht vernehmbar; er hat einfach keine Ahnung vom Thema. Westerwelle hat das falsche Amt: Warum Außenminister, obwohl doch bereits vor zwei Jahren die Finanzpolitik das (!) Thema war? Jetzt haben wir den bärbeissigen Hasardeur Schäuble. Brüderle wurde unverdientermaßen hinausgeekelt, obwohl er als einziger der FDP Standing und so etwas wie Erfolg hatte. Die FDP ist einfach nicht mehr wählbar und im Prinzip politisch mausetot. Die anderen FDP-Figuren sind einfach nur süsse Bubis, aber bestimmt keine politischen Schwergewichte, denen man etwas zutraut. Die müssen erst einmal erwachsen werden.

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