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Wahlniederlage Harte Probe für Merkels Bündnis

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Ein weiterer Rücktritt im Kabinett Merkel würde zwar von den extrem schwierigen Beratungen im Bundestag über die geplanten Hilfen zur Euro-Rettung und Bewältigung der Schuldenkrise in Europa ablenken. Doch der Eindruck, dass diese christlich-liberale Koalition einfach nicht in ruhiges Fahrwasser kommen kann, würde sich weiter verfestigen. Auf die Frage, ob die CDU sich langsam nach einem neuen Koalitionspartner für 2013 umsehen müsse, sagt der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Peter Altmaier (CDU): „Wir fühlen uns in der Pflicht, dass wir zusammenstehen.“ 

Die Schlappe des CDU-Verbandes in Mecklenburg-Vorpommern mit ihrem Vorsitzenden, Landesinnenminister Lorenz Caffier, möchte die Bundespartei nicht auf ihre Kappe nehmen. Der Juniorpartner einer großen Koalition habe es immer schwerer - das habe auch die SPD 2009 im Bund erlebt. Enttäuschung ja, aber die Umfragen für die Union im Bund seien besser, sagt Altmaier. 

FDP-Generalsekretär Christian Lindner schiebt die Gründe für das Debakel noch auf die Zeit vor Rösler. Es sei klar gewesen, dass es eine Zeit dauern werde, bis die FDP wieder Vertrauen gewinne. Jetzt werde sie sich den Aufgaben mit „neuer Disziplin“ stellen und ihre „Brot- und Butter-Themen“ vorantreiben. Das seien ein „harter Euro, stabile Wirtschaft, sichere Arbeitsplätze“. Nun also Brot und Butter. Bei der Bundestagswahl 2009 war es noch Champagner. Damals kam die FDP auf 14,6 Prozent - mit Westerwelle. 

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  • dpa
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12 Kommentare zu "Wahlniederlage: Harte Probe für Merkels Bündnis"

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  • Wenn Schwarz /Gelb dem ESM die Zustimmung geben wird, kann

    es nicht mehr lange dauern u. die Koalition ist im

    Ar.... .

    Drum FDP laßt die Koalition mit den Schwarzen an die Wand

    fahren . Es kann nur von Vorteil sein.

    Entweder jetzt oder nie !

    Die Bürger von DE werden es Euch danken u.Ihr habt eine

    Wählerzustimmung von 20% .

  • Die FDP-Spitze scheint wieder mal gar nichts zu kapieren.
    Eine liberale Partei, die Liberalismus fast ausschließlich als völlige Freiheit für Raubtierkapitalismus und Bankstertum definiert, hat zum Glück in Dtld. nur noch ein Wählerpotential von ca. 3% der Wähler oder weniger als 2 % der Wahlberechtigten. Selbst ein großer Teil der Besserverdienenden wendet sich mit Grausen ab. Genau diese extrem egoistische Einstellung der heutigen FDP hat uns doch den Schlamasel der Finanz- und Bankster-Krisen eingebrockt. Wenn Die FDP das nicht kapieren will, dann sei´s drum. Good bye!

  • @Wolle... Schade DASS du da nicht mit gutem Beispiel vorangehen kannst! :)

  • Schade das Ihr nicht Deutsch könnt.

  • @schatzmeister

    wir mögen das Wort Schatzmeister, erst recht, wenn es längst keine Schätze mehr zu meistern gilt.

    Was für eine Pleitekoalition, was für "Weltenführer", denen die Hose gestrichen voll steht.
    Und sie reden sich gegenseitig ein: "excellenced governanced".
    Il Cavaliere würde vielleicht sagen: "del culo" - auch nix Neues.

    Man wird anspruchsvoller: das Getöne wird zusehends vulgärer.

  • Basically you are right! But the bottom line is that Mr Westerwelle is still one of the most competent fellows in this coalition of the incapable. This is a cold comfort, of course!

  • Ist das der vielbeschworene Rösler-Effekt? Mal sehen, wie sich die Lage in Libyen noch entwickelt. Womöglich wird Westerwelle für Herrn Rösler und seine profillosen Gefährten vielleicht dann noch zu einem Tsunami.

  • @VIP

    sry - but VIP's too re corresponding to Propaganda?

    did not know.

    imao u should get ur run supporting michele bachmann and all the rest u like to run further.

    ur politics will b alien-politics in the rest of the world: b assured.

    otherwise we in europe should take niggers as servants.


    pls xcuse: not our stile.

    Solve ur probs in ur country b4 u try to save the world(s) - ladies.



  • In der DDR gab es die Option . Geht es nicht mehr weiter , so blieb einen die Flucht ueber die Grenze in Westen . Diese Möglichkeit der Flucht gibt es fuer uns nicht mehr . Eine neue Grenze wollen wir nicht . Aufgebaut zwischen ein Nord und Suedeuropa . Dann lieber in der Eurotanic untergehen . Wir wollen nicht als die Euronation im Geschichtsbuch enden , die unser Europa gespalten hat.

  • These are the first obvious signs of an end to a Merkel regime. She cannot be re-elected after having surrounded herself with incompetents an amateurs. Westerwelle proved beyond the shadow of a doubt, in his first week in office, that he was totally unfit to be a foreign minister, or any other minister in her government. Then she made Rösler minister of economics. Here's a guy who does not have one minute of training or experience in economics or finance. All that in the middle of serious EU economic problems. It's a government of amateurs at a time you need professionals. Very sad.

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