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Wahltrend Rot-Grün verliert die Mehrheit

Der Fukushima-GAU und die Energiepolitik werden von aktuellen politischen Themen überlagert. Das spüren die Grünen in den Umfragen. Dem Höhenflug folgt nun der leichte Rückgang in der Wählergunst.
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Die Grünen-Chefs Cem Özdemir und Claudia Roth: Einbußen in der Wählergunst. Quelle: dapd

Die Grünen-Chefs Cem Özdemir und Claudia Roth: Einbußen in der Wählergunst.

(Foto: dapd)

Hamburg Die Grünen liegen in der wöchentlichen Forsa-Umfrage für „Stern“ und RTL nun wieder gleichauf mit der SPD. Sie verloren zum vierten Mal in Folge einen Punkt und landen bei einem Wert von 23 Prozent. Die Union hat sich etwas erholt, teilten „Stern“ und RTL in ihrem Wahltrend am Mittwoch mit. CDU/CSU kommen wie zuletzt im März auf 33 Prozent. Die FDP stagniert bei 5 Prozent. Der Wert für die Linke blieb mit 9 Prozent stabil. Mit zusammen 46 Prozent haben Grüne und SPD jetzt nur noch einen 8-Punkte-Vorsprung vor Union und FDP (gemeinsam 38 Prozent). Ohne Hilfe der Linken könnten sie damit keine eigene Regierung bilden.

Zuvor hatte Grün-Rot dreizehn Wochen lang vor allem wegen der Stärke der Grünen bis zu 18 Punkte vor Schwarz-Gelb gelegen - ausreichend für eine eigene Mehrheit im Parlament. Forsa-Chef Manfred Güllner sagte, die Atomkatastrophe von Fukushima und die Aufregung um die schwarz-gelbe Kehrtwende in der Energiepolitik träten immer mehr in den Hintergrund. Deswegen sänken die Werte für die Grünen. Zum Wert der Union sagte Güllner, dieser müsse eigentlich wesentlich höher sein. Viele bei der jüngsten Bundestagswahl zur FDP gewechselte Wähler seien zwar nun mit den Liberalen unzufrieden, wanderten jetzt aber meist ins Lager der Nichtwähler. Die nächste Bundestagswahl ist 2013.

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7 Kommentare zu "Wahltrend : Rot-Grün verliert die Mehrheit"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Gar nicht wählen kommt für mich überhaupt nicht in Frage! Auf jeden Fall ein Kreuzchen unterhalb der "etablierten Parteien" auf dem Wahlzettel. Beim nächsten Mal, wie ein Vorkommentator schon vorschlug, wahrscheinlich bei "Der Freiheit". Wenn das nur 5 Mio. Wähler genauso machen, ändert sich was. Garantiert!

  • @Jederman: Sie gehen mit über 90 Jahren immer noch wählen? Denn bis zum 20. Lebensjahr sind Sie sicher nicht wählen gegeangen oder? Respekt. Es gibt zwar alternative Parteien, aber die haben es sehr schwer, weil sie nicht mächtig genug sind. Es geht aber hier nicht um populistische Parteien. Zum Teufel mit denen. Was ich sagen will, ist, dass ich schon länger überlege, eine "Partei des mündigen Bürgers" zu gründen, um den sogenannten Nichtwählern bzw. auch den unschlüssigen Wählern die Chance zur Demokratischen Selbstbestimmung zu geben, ohne dafür einer Lobby nachzueifern. Leider ist so eine Partei bisher noch nicht auf dem Vormarsch. Grundsätzlich sollte es aber möglich sein, eine solche zu gründen, wenn ich genug Geld dafür zusammen hätte;-)

  • Ich bin jetzt richtig erschüttert über unser deutsches Demokratieverständnis, dass durch diese 2 Kommentare zum Ausdruck kommt! Bei 71 Lebensjahren sollte man soviel Verantwortung für die Zukunft übernehmen, dass man für seine Überzeugung eintritt. Und dass es heute opportun ist über die Verschuldung zu lamentieren ist, gelinde gesagt, genau von denen eine Frechheit, die in den letzten 40!!! Jahren genau aus dieser Einstellung heraus nichts dagegen getan haben. Ich durfete nicht. Da lobe ich mir die Atomkraftgegener, die haben damals ihre Meinung vertreten. Aber jetzt wieder dem bösen Volksvertreter alles in die Schuhe zu schieben und selbst zuhause zu bleiben ist nicht ok!

  • Vielleicht ist die Partei "Die Freiheit" eine Alternative?! Ansonsten bleibt nur noch Protest.

  • Die FDP ist soooo schlecht, dass sie bis 2013 (Wahljahr) noch so viele Fehler begeht, dass sie garantiert unter die 5 % Grenze rutscht.

    Denn die FDP-Politiker im Bundestag....

    haben "Nichts verstanden!"

    und dabei bleiben sie auch - denn Einsicht wäre ja der erste Weg zur Besserung.

    Meine Prognose zur nächsten Wahl. Grüne werden den Bundeskanzler stellen, die SPD wird den Juniorpartner spielen dürfen. Dann wäre Steinbrück der Kellner und ein Grüner der Koch.

    Aber was ich mir als bisherig bürgerlicher Wähler wirklich wünsche - die Ablösung dieser "Gurkentruppe aus Union und FDP" - schlechter geht schon gar nicht mehr!

  • @ Jedermannbitte wählen gehen!
    Wenn Parteien nicht wählbar sind, den Wahlschein ungültig machen.
    Das ist die einzige Möglichkeit als ohnmächtiger Bürger ein Votum abzugeben.
    Allerdings; ein Kästen zum Ankreuzen mit der Auswirkung, dass in diesem Fall auch keine Partei von diesen Stimmen Wahlkapfkostenerstattungen erhält, würde richtig Sinn machen und zudem der Staatsverschuldung entgegen wirken.

  • Mein Leben lang ( 71 J. ) bin ich regelmäßig zur Wahl gegangen. Jetzt überlege ich mir erstmalig und ernsthaft, künftig nicht mehr zu wählen ( wen auch? ), weil aus meiner Wahrnehmung fast alle Politiker - allen voran der Finanzminister - zu Opportunisten werden, die sich um den Willen des Volkes nicht mehr kümmern und die Bürger auch noch zunehmend belügen.

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