Wahltrend Schwarz-Gelb holt in Umfrage auf

Nach dem Leipziger Parteitag legt die Union in Umfragen zwei Prozent zu. Auch die FDP verbessert sich leicht. Die Grünen befinden sich dagegen weiter im Sinkflug.
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Nach dem leipziger Parteitag befindet sich die CDU im Aufwind. Quelle: dpa

Nach dem leipziger Parteitag befindet sich die CDU im Aufwind.

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Schwarz-Gelb holt in der Gunst der Wähler wieder auf. So klettert die Union in der wöchentlichen Forsa-Umfrage um zwei Punkte auf 36 Prozent - ihren besten Wert seit Mitte März. Auch die FDP verbessert sich mit einem Plus von einem Punkt, bleibt mit drei Prozent jedoch weit unter der Fünf-Prozent-Hürde, wie der für den „Stern“ und RTL erhobene Wahltrend ergab.

Die SPD verharrt bei 26 Prozent. Die Grünen sind mit einem Punkt Minus weiter im Sinkflug und müssen sich kurz vor ihrem Bundesparteitag mit 14 Prozent begnügen – ihrem tiefsten Wahltrend-Wert seit mehr als eineinhalb Jahren. Linke und Piratenpartei geben je einen Punkt ab und sinken auf jeweils acht Prozent.

Mit zusammen 40 Prozent liegen SPD und Grüne damit nur noch knapp vor Union und FDP mit zusammen 39 Prozent. Der Vorsprung schmolz damit von 18 Punkten Anfang April auf jetzt noch einen Punkt.

Forsa-Chef Manfred Güllner erklärt den neuerlichen Zugewinn für die Union mit dem „Bild der Geschlossenheit“, das die CDU auf ihrem Leipziger Parteitag geboten habe. Dem Stern sagte er: „Die Kritik am Kurs der Kanzlerin ist im Großen und Ganzen verstummt. Die Menschen haben das Gefühl, dass Merkel und die Partei eine Einheit bilden. Solch ein Bild verfängt beim Wähler.“ Zudem würden die Bürger Merkels Bemühungen bei der Eurorettung anerkennen. Nach den Analysen des Wahlforschers kehren inzwischen auch Teile der FDP-Wähler von 2009 zur Union zurück. Güllner: „Vor allem viele Mittelständler, die von den Liberalen enttäuscht wurden, kommen aus der Enthaltung oder von den Grünen wieder zu CDU oder CSU. Die Union profitiert aber auch von der nach wie vor vorhandenen Schwäche der SPD.“

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16 Kommentare zu "Wahltrend: Schwarz-Gelb holt auf"

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  • Wer wie die SPD und Grüne sich für Euro-Bonds einsetzt und insbesondere das Wohlergehen der kleinen Leute in Deutschland missachtet und Geld den Oligrchen in Süd-Europa mit ihren großen Yachten zuschieben will, braucht sich nicht zu wundern, daß er für nicht regierungsfähig erachtet wird. Rot-Grün will Deutschlands Bürger ausbluten lassen! Denn: Die meisten deutschen Unternehmer (Mittelstand!) investieren in Fabriken und Arbeitsplätze und nicht in Dolce Vita wie am Mittelmeer!

  • Wenn das die Themen sind mit denen Rot/Grün an die Regirung kommen will, braucht sich keiner zu wundern !

    http://www.focus.de/politik/deutschland/koalition-spd-und-gruene-machen-front-gegen-steuersenkungen_aid_682992.html

    http://www.n-tv.de/politik/Strom-fuer-Kleinverbraucher-teurer-article4822626.html

    http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/geplanter-stellenabbau-e-on-legt-die-streichliste-vor_aid_686952.html

    http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/energiewende-bayer-denkt-ueber-produktionsverlagerung-nach_aid_652997.html

    Ich hoffe Schwarz/Gelb bekommt bei der nächsten Wahl die Quittung für das Unvermögen von Rot/Grün , in form einer satten Mehrheit !!!!
    Weg mit der SPD und den Grünen !!!!

  • Also Ihr Einwand ist schon sehr witzig. Warum gab es dann so lange die DDR, wenn doch angeblich der Bildungsstand so hoch war?
    Sie vergesen dabei nämlich eines, dass genau die Kinder deren Eltern nicht auf Linie waren, gar nicht zur Oberschule/Gymnasium durften.
    Also den Bildungsstand nur die staatstreuen Bürger hatten

  • Wie werden solche Umfragen gemacht? Wer wird befragt? Und wie vilee Personen werden befragt?
    Und wie manipulativ sind die Fragen?
    Diese Punkte müssen endlich mal geklärt werden.
    Und wer heute noch der Merkel das Wort redet und die toll findet, würde auch ein zweiters Mal einen Adolf wählen.
    Sop weit sind wir schon wieder und das nur das fiende ich erschreckend

  • DDR 2.0 mit einer Volkskammer, die dieses Land abschafft, und der EUdSSR noch mehr Rechte zuschanzt. Über deren Eminenzen wiederum man nur mutmaßen kann:
    Papademos hatte die Lügen zum Euro-Beitritt GR's ausgeheckt - zusammen mit Goldman Sachs ...
    Mario Monti ein Goldman
    Mario Draghi ein Goldman ...

  • Die Globalisten in der DDR Version 2.0 (ddrv2.de) sind alle unwählbar.

  • Die Verteuflung der Nichtwähler muss ein Ende haben. Die Frage ist: Wie kann heute noch überhaupt noch jemand wählen gehen, wenn man nur die Wahl zwischen den Nuancen von Knallrot hat?

  • In der Demokratie ist es nunmal möglich, dass man sich zur Nicht-Wahl entscheidet. Das nennt man Freiheit zur Wahl.
    Wollen Sie dies in Zweifel stellen?

    Sie haben aber in einem Punkt recht: Die hohe Zahl der Nichtwähler ist besorgniseregend. Das kann an der geringen Möglichkeit des Wählers liegen, aktiv an politischen Entscheidungen mitzuwirken, das kann aber auch daran liegen, dass der Durchschnittswähler viele Dinge und viele Zusammenhänge gar nciht versteht.

    Grade in Bezug auf die aktuelle Schuldenkrise in Europa gibt es so viele Aspekte, Lösungsvorschläge und plausible Argumente, die sich aber, wenn man alles zusammenpackt total widersprechen. Wer soll da den Durchblick bewahren?

    Keiner kann das!

    Schlimm ist nur, wer sich jetzt alles als EXPERTE bezeichnet und in Wahrheit keine Ahnung hat.

  • @ ihr

    Sie sollten sich vielleicht mal der Realität zuwenden. In der DDR wurden Menschen Bildung verwährt, nur weil man nicht auf Parteilinie war oder man zu Universitätszeiten nicht noch einmal Russisch als Fremdsprache belegen wollte.

    Außerdem war zur Promotion zwingend erforderlich noch eine Abhandlung über Marxismus-Leninismus abzugeben. Eine weitere hohe Hürde für alle diejenigen, die sich bilden wollten.

  • Für die wahren Themen dieses Landes sind diese Prozentwerte so irrelevant wie der Tabellenplatz in der Fußball-Liga. Diese Parteien liefern teure und schlechte Unterhaltung, attackieren sich nur zum Schein, sind sich dann doch überraschend einig, wenn sie zum Vorteil ihres Kartells den Bürger über den Tisch ziehen können. Der Fußballverein braucht den Gegner, weil er sonst nicht spielen kann, die Parteien "spielen" auch Gegner, weil es die repräsentative Demokratie so vorsieht. Schaukämpfe der Einheitsfront zu Lasten der zahlenden Bürger und zum Nutzen der Apparatschiks und Bonzen.

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