Wahlumfrage SPD liegt 12 Prozentpunkte hinter CDU/CSU

Noch vor der Landtagswahl in NRW war der aktuelle Stern-RTL-Wahltrend erhoben worden. Aus diesem geht hervor, dass die Kluft zwischen CDU und SPD zunehmend größer wird. Auch die Kanzlerin selbst hat großen Vorsprung.
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Der SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat sieht sich mit fallenden Umfragewerten konfrontiert. Quelle: dpa
Martin Schulz

Der SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat sieht sich mit fallenden Umfragewerten konfrontiert.

(Foto: dpa)

BerlinDie SPD hat einer Umfrage zufolge in der Wählergunst deutlich eingebüßt. Das zeigt der am Mittwoch vorgelegte Stern-RTL-Wahltrend, der noch vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am Sonntag erhoben wurde. Demnach verloren die Sozialdemokraten im Bund drei Prozentpunkte auf 26 Prozent. Die CDU/CSU hingegen legte im Vergleich zur Vorwoche zwei Punkte zu auf 38 Prozent.

Die FDP gewann einen Punkt auf acht Prozent. Keine Veränderungen gab es bei Linkspartei (acht Prozent) sowie Grünen und AfD (jeweils sieben Prozent). Wenn der Kanzler direkt gewählt werden könnte, würden sich laut Umfrage des Forsa-Instituts 50 Prozent aller Wahlberechtigten für Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) entscheiden und 24 für den SPD-Kandidaten Martin Schulz.

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14 Kommentare zu "Wahlumfrage: SPD liegt 12 Prozentpunkte hinter CDU/CSU"

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  • Schade Herr Schulz , sie sind auf einem falschen Weg !
    Weil öffentliche Debatten über Gleichheit und Gerechtigkeit immer Neid-Debatten sind. Regelmäßig erhöhen sich vandalistische Aktionen anlässlich von öffentlichen Neid Debatten indem “ Luxus-Autos “ zerkratzt oder wie in HH und Berlin gleich angezündetund und abgefackelt werden. Immer im Namen der Gerechtigkeit und Gleichheit !

  • @Herr Holger Narrog 17.05.2017, 10:57 Uhr

    nicht zu vergessen, dass konsequente, aus heutiger Sicht als absolut intolerant zu bezeichnete Vorgehen gegen die, heute würde man sagen, "Menschenrechts-Aktivisten" von der RAF.

    Selbst der Spiegel schrieb völlig verblendet: "Der Mann, der die RAF besiegte"

    In der Konsequenz hat Schmidt also dafür gesorgt, dass "Menschenfreunde" wie Baader, Meinhof und Co. geschnappt, verurteilt und anschließend tatsächlich in den Bau gegangen sind. Das waren düstere Zeiten in Dunkeldeutschland.

    Heute behandelt man Terroristen mit größtmöglicher Nachsicht und finanziert Ihnen selbstverständlich auch noch den Lebensunterhalt. Sie dürfen unlimitiert einreisen, sich frei bewegen und fahren, wenn's sein muss auch mal schwarz mit der Bahn.

    Das sind die Segnungen bunt-toleranter, offener rot-links-grüner Politik.

    Wer will da einen "Rechtspopulisten" wie Schmidt zurück?

  • Herr Vrolijk, Herr Pier, ich denke, dass Herr Schmidt aufgrund seiner rechtsradikalen Einstellung sicherlich nicht in die aktuelle ideologische Ausrichtung des Politiksystems passt.
    - Herr Schmidts Vergangenheit, er hatte für das eigene Land gekämpft, ist aus aktueller ideologischer Sicht ein No Go.
    - Herr Schmidt hatte sich für moderne, umweltfreundliche Kernkraftwerke eingesetzt und sich gegen umweltschädliche Windmühlen ausgesprochen.
    - Herr Schmidt hatte den Nato Doppelbeschluss (US Atomraketen in D) eingesetzt.
    - Herr Schmidt hatte den Anwerbestopp für Gastarbeiter (aktuelle Sprachregelung "Flüchtlinge") zu vertreten.
    - Herr Schmidt hatte Rückreiseprämien (Auszahlung der Arbeitnehmerbeiträge der Rentenversicherung) für Gastarbeiter durchgesetzt.

  • @Piet Vrolijk17.05.2017, 09:52 Uhr

    "Die SPD braucht wieder eine Willi Brandt oder eine Helmut Schmidt"

    Prinzipiell ist das richtig, aber:

    Persönlichkeiten wie Brandt, Schmidt, gibt es in der Politik nicht mehr und wird es nicht mehr geben.

    Sie würden der SPD auch nichts mehr helfen, denn die Arbeiterklasse, auf die sie sich beruft, existiert auch nicht mehr bzw. ist so frustriert, daß sie entweder Linke oder AfD wählt.

  • @Herr Piet Vrolijk 17.05.2017, 09:52 Uhr

    Bitte vergessen Sie Altkanzler Helmut Schmidt.

    Das Bild von Helmut Schmidt in der BW-Uni in Hamburg wurde im Zuge der von CDU-Bundesministerin U. von der Leyen angeordneten Säuberungsaktion von "Wehrmachtsdevonotialien" bei der Bundeswehr entfernt.

    Ein solcher Mann kann in der bunten Republik kein Vorbild sein.

  • Deutschland braucht keine zwei sozialdemokratisch und eine sozialistisch ausgerichtete Parteien. Frau Merkel betreibt in weiten Bereichen eine Politik, die früher von Sozialdemokraten vertreten wurde. Wenn die Bürger also das Original (Frau Merkel) haben können, warum sollten sie dann ein Imitat (Herr Schulz) wählen und damit auch noch das Risiko rot-grün-rot eingehen?

  • Angela Merkel hat immer noch das Vertrauen von viele Menschen in Deutschland. Politik hat sehr viel mehr mit den Gesicht einer Person zu tun dann mit den Inhalt von die Wahlprogramme.
    Auch wenn manche Leute über die 'Mutti' lästern. Sie hat das Vertrauen von viele Menschen in Deutschland.
    Die SPD braucht wieder eine Willi Brandt oder eine Helmut Schmidt. Aber bisher gibt es diese Leute nicht in der SPD.
    Und auch an die Aufstieg von die FDP sieht man was eine Person ausmacht. Die Herr Lindner ist auch so eine Mann den die Menschen Vertrauen.
    Andere Parteien scheitern im Moment daran dass ihre Führungsleute nicht das Vertrauen der Menschen gewinnen können. Das trifft auch die GRÜNEN und die AFD.

  • @Herr Grutte Pier17.05.2017, 09:40 Uhr

    Genau so und nicht anders. 100% Zustimmung von mir.

  • @Herr Clemens Keil 17.05.2017, 08:40 Uhr

    Ich kann Ihren Beitag in der Konsequenz nicht ganz nach vollziehen.
    Wieviele Jahre ist die SPD an der Regierung bzw. in Regierungsbeteiligung?

    Die heutigen Probleme sind nicht über Nacht vom Himmel gefallen.

    Hier hat die SPD somit über einen langen Zeitraum direkt Regierungsverantwortung gehabt bzw. als Koalitionspartner alles "mitgetragen", was CDU-Raute Merkel vorgab. Nun soll ausgerechnet ein abgetakelter, raffgieriger EU-Bonze "St." Martin "die Lokomotive" Schulz die "Rettung" bringen?

    Für wie blöd muss man bei der SPD und den Qualitäts-Medien die Leute halten?

    Von daher ist es nur logisch, dass das medial entfachte Strohfeuer schnell in sich zusammengefallen ist.

    Die "Wahl" zwischen Merkel und Schulz ist doch in der Sache nichts anderes, als die Wahl zwischen Pest und Cholera. Wer eine Andere, an den Realitäten orientierte Politik will, kann nicht weiter sein Kreuz bei den Konsensparteien machen - also bei denen, die die Probleme über Jahrzehnte erst verursacht haben.

    Albert Einstein
    „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

  • @ Klemens Keil

    Also lioeber Herr Keil, sie können der Frau BK ja so manches vorwerfen aber doch keine "rechtspopulistischer Ausrichtung". M.E. ist sie eher ökologisch-sozialistisch-planwirtschftlich verdrahtet, sie ist halt ein Kind der DDR, aber einen rechtspopulistischen Anstrich gibt sich sich allenfalls aus wahltaktischen Gründen, da ist sie ziemlich beliebig. Was ja scheinbar mit Hinblick auf das Wahlergebnis auch funktioniert.

    Herr Narrog schreibt unten "....allerdings meinen die Menschen sie zu kennen." Das ist der Punkt. Die Bürger meinen sie zu kennen, aber das Gegenteil scheint mir der Fall zu sein.

    Schauen sie sich das Video hier mal an, geht so eine rechtspopulistische Kanzlerin mit der Deutschlandfahne um??? Bitte bis zum Ende ansehen:

    https://www.welt.de/politik/video164611422/Wenn-bei-der-CDU-alle-Hemmungen-fallen.html

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