Warum Schäuble den Grexit fordert Kanzler der Vernunft

Endlich! Finanzminister Wolfgang Schäuble macht nicht länger den Wunsch, sondern die europäische Wirklichkeit zur Grundlage seiner Politik. Das hat Folgen – auch für das Verhältnis zur Kanzlerin. Eine Bestandsaufnahme.
Kein anderer verkörpert wie er Wahrhaftigkeit und Stehvermögen. Quelle: Dominik Butzmann/laif
Der Staatsmann Wolfgang Schäuble

Kein anderer verkörpert wie er Wahrhaftigkeit und Stehvermögen.

(Foto: Dominik Butzmann/laif)

DüsseldorfAm Anfang war Wolfgang Schäuble voller Hoffnung. Wenige Monate nach der Verabschiedung des ersten Hilfsprogramms für Griechenland – man schrieb das Frühjahr 2011 – ließ der Bundesfinanzminister keinen Zweifel daran, dass die 110-Milliarden-Euro-Spritze politisch geboten und ökonomisch vernünftig sei. „Das Helfen hilft“, sagte er im Interview mit dem Handelsblatt.

Der Mann war davon überzeugt, dass die griechische Regierung die verabredeten Reformen umsetzen und es nicht zu einem Staatsbankrott kommen würde. Ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone lehnte er ab. „Der Austritt ist keine Option“, gab Schäuble damals zu Protokoll.

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