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Wehrdienst Bundeswehr soll 4 000 Rekruten zusätzlich einziehen

Dass nur jeder zweite taugliche Wehrpflichtige in Deutschland tatsächlich Wehrdienst leistet, ist Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung ein Dorn im Auge. Er will mehr „Wehrgerechtigkeit“ - und zwar schon in diesem Jahr.
Bundeswehr-Rekruten. Foto: dpa

Bundeswehr-Rekruten. Foto: dpa

HB BERLIN. Der CDU-Politiker sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, langfristig solle die Bundeswehr im Vergleich zu heute jährlich 25 000 bis 35 000 Wehrpflichtige mehr einziehen. Noch in diesem Jahr solle die Zahl der Rekruten um 4 000 auf 35 000 steigen.

„Der Umfang unserer Streitkräfte wird nicht nach Kassenlage festgelegt, sondern muss sich an den Erfordernissen der Sicherheit Deutschlands und den politischen Vorgaben auch zur Wehrgerechtigkeit orientieren“, sagte Jung. Eine Alternative zur allgemeinen Wehrpflicht sehe er nicht. Mit einer Berufsarmee könnten die internationalen Verpflichtungen nicht mehr erfüllt werden, da sie aus Kostengründen notwendigerweise kleiner würde als die heutige Truppe, sagte Jung.

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