Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Weise kommt aus der Wirtschaft Clement: Noch kein Nachfolger für Gerster

Bislang hat Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) hat nach eigenen Angaben keinen geeigneten Kandidaten für Florian Gerster zur Hand. Er deutete aber an, dass er sich den stellvertretenden BA-Chef Frank-Jürgen Weise an der Spitze der Bundesagentur vorstellen kann.

HB BONN. Weise habe bislang ganz hervorragende Arbeit gemacht, sagte Clement am Sonntag. „Ob er dann für die Nachfolge in Frage kommt, das hängt davon ab, ob wir bessere Vorschläge bekommen“, sagte er dem Fernsehsender N24. Zuvor hatte er erneut betont, es sei wünschenswert, dass der Nachfolger aus der Wirtschaft komme und merkte an: „Herr Weise kommt auch aus der Wirtschaft.“ Der BA-Verwaltungsrat müsse nun binnen vier Wochen einen Vorschlag für die Nachfolge Gersters machen.

Gerster selbst werde voraussichtlich mit Wirkung zum 1. Februar von seinen Aufgaben entbunden, sagte Clement. Er will den BA-Chef entlassen, nachdem der Verwaltungsrat der Behörde Gerster das Vertrauen wegen Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Aufträgen an externe Dienstleister entzogen hatte.

Weiter betonte Clement, die Reform der BA zu einem modernen Dienstleister werde ohne Verzug und mit aller Konsequenz weitergehen. Er zog eine positive Bilanz der bisherigen Arbeit der BA. Erste Erfolge am Arbeitsmarkt seien sichtbar. So sei die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland gesunken. „Wir haben die Talsohle am Arbeitsmarkt offensichtlich durchschritten“, sagte Clement. Er erneuerte die Regierungsprognose, nach der im laufenden Jahr mit einem Wirtschaftswachstum zwischen 1,5 bis zwei Prozent zu rechnen sei. Im Schnitt werde 2004 die Arbeitslosenzahl um 100 000 sinken. 2005 werde die Trendwende am Arbeitsmarkt erreicht.

Startseite
Serviceangebote