Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Westerwelle legt sich fest FDP legt sich auf Union als Partner fest

Die FDP setzt weiterhin auf Schwarz-Gelb. Die Liberalen beschlossen kurzfristig eine Koalitionsaussage zugunsten der Unionsparteien. Nun wartet die Parteispitze auf eine Reaktion von Merkel und Stoiber.

HB BERLIN. Die Entscheidung des Bundesvorstandes fiel am Montag in Berlin bei nur einer Enthaltung, teilte der FDP - Vorsitzende Guido Westerwelle mit. "Wir setzen ganz klar auf Schwarz- Gelb statt Rot-Grün." Westerwelle wurde beauftragt, mit den Vorsitzende der Union, Angela Merkel (CDU) und Edmund Stoiber (CSU), Gespräche zu führen. Ziel sei eine wechselseitige Koalitionsaussage.

Der FDP-Chef begründete die frühzeitige Festlegung auf einen Koalitionspartner mit der völlig anderen Lage als vor der Bundestagswahl vor drei Jahren. 2002 war die FDP ohne Koalitionsaussage und mit Westerwelle als Kanzlerkandidat angetreten und wollte damit 18 Prozent der Wählerstimmen erreichen. Sie kam damals auf 7,4 Prozent der Stimmen.

Programmatisch will die FDP im Wahlkampf auf die Botschaft setzen, dass "der Aufschwung möglich" sei. "Wir setzen auf eine neue Gründerzeit - Wohlstand für alle ist unser Ziel." FDP-Generalsekretär Dirk Niebel soll die Programm-Papiere von Partei und Fraktion zu einem Wahlprogramm zusammenfügen. FDP-Fraktionschef Wolfgang Gerhardt will seine Vorschläge für eine FDP-Außenpolitik zusammenstellen. Gerhardt gilt bei einem Regierungswechsel als Anwärter für das Außenministerium.

Startseite
Serviceangebote