What's right? Die Schlägertrupps der Linkspartei

Die jüngsten Krawalle von Frankfurt schockieren die Republik. Dabei ist der Linkspartei für einen Moment die Maske der Friedfertigkeit verrutscht. Diesmal sah man dahinter die Fratzen linker Schlägertrupps.
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Der Journalist war Chefredakteur der Tageszeitung „Die Welt“, des Politikmagazins „Cicero“ und des „Focus“. Er bezeichnet sich selbst als wertkonservativ.
Wolfram Weimer

Der Journalist war Chefredakteur der Tageszeitung „Die Welt“, des Politikmagazins „Cicero“ und des „Focus“. Er bezeichnet sich selbst als wertkonservativ.

Für die einen ist Gregor Gysi Hellseher, für die anderen ein geistiger Brandstifter. Kurz vor den Krawallen in Frankfurt erklärt er in einem Interview mit der „Huffington Post“, warum linke Gewalt nicht so schlimm sei, rechte aber schon: „Der Rechtsextremismus wendet sich immer gegen Schwache, der Linksextremismus gegen Starke,“ stellt Gysi doch tatsächlich fest, als sei der Schädelbruch nach einem linken Steinwurf irgendwie besser.

Gysi sieht das so: „Ich mache da einen Unterschied. Es ist eine ganz andere Herausforderung, Starke anzugehen.“ Während Gysi damit unverhohlen linke Gewalt in seinen Mantel des Verstehens hüllt, organisiert seine Partei eine Brutal-Demonstration in Frankfurt, wie sie die Republik selten gesehen hat.

Gysis Parteifreund Ulrich Wilken, hessischer Parlamentsabgeordneter, Vizepräsident des Landtags und langjähriger Landesvorsitzender der Linken, hat die Demonstration gegen die EZB angemeldet. Die Linkspartei organisierte das Spektakel über Monate hinweg generalstabsmäßig und lockte reihenweise linksradikale Gruppierungen nach Frankfurt – und so kamen auch die Schlägertrupps der autonomen Antifa-Szene.

Frankfurts Polizeipräsident Gerhard Bereswill zieht nun bittere Bilanz von „4000 hemmungslos agierenden Straftätern“. Der Schaden gehe in die Millionen, hunderte seien verletzt worden. Die linken Schlägertrupps haben Autos abgefackelt, Schaufenster demoliert, Passanten mit Steinen beworfen, vollbesetzte Straßenbahnen befeuert, Feuerwehrleute, die helfen wollten, mit Brandsätzen angegriffen. Von der Polizei ganz zu schweigen. Die wurde sogar mit paramilitärischen Operationen attackiert.

Bereswill ist darum zurecht entsetzt über die Organisatoren rund um die Linkspartei und Blockupy. Die Veranstalter der Proteste machten es sich zu einfach, „wenn sie jetzt sagen, sie hätten mit den Straftätern nichts zu tun“. Blockupy habe bereits im Februar angekündigt, Barrikaden aufzubauen. Ein Sprecher habe im März „zivilen Ungehorsam und Steinwürfe“ angekündigt. Und nach den Krawallen jubeln Blockupy und das Linksparteienmilieu über „den großartigen Tag“.

Der Polizeipräsident mahnt, dass die linke Gewalt strategisch geplant und teils gut organisiert gewesen sei: „Das war keinesfalls spontan.“ Man ist unter Polizisten schockiert, dass eine politische Partei offen mit den Gewalttätern sympathisiere.

Rund um die oft von der Linken genutzten Räume an der Schönstraße hätten in den vergangenen Tagen auffallend viele Autos mit Berliner Kennzeichen gestanden. Personen, die die Polizei zur linksradikalen Demo-Szene rechnet, seien im Gebäude ein- und ausgegangen. 

Bewusstes Mittel der Machtauseinandersetzung
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60 Kommentare zu "What's right?: Die Schlägertrupps der Linkspartei"

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  • Ja ich glaube und weiß das die Linken Schläger so etwas tun - weil ich selbst erlebt habe das sie es tun.
    Die autonome Linke ist gewaltbereit und gefährlich, andere Meinungen werden nicht toleriert. Gewalt ist ein akzeptiertes Duchsetzungsmittel.
    Aggressiv, fanatisiert und gewaltbereit (naja und dämlich) - selbst gesehen und erlebt.

  • Tun das denn nicht alle? Also Gewalt differenzieren? Der Attentäter von Kennedy war böse, oder? Und Stauffenberg, das war ein Held, sehe ich das richtig? Der Irak-Krieg, der war so mittel (hätte man Massenvernichtungswaffen gefunden, wäre es wohl "besser" gewesen) - der Krieg gegen Hitler, der war aber sicher gut, oder? Bei Hitler gegen Stalin, wer war da böse? Und was sind die Kurden eigentlich? Also gegen wen müssen die wann kämpfen, um gut zu sein?

    Die Fragen sind alle einheitlich und einfach zu beantworten mit "Geschichte wird von den Siegern geschrieben". Es gibt nicht gut und böse, es gibt immer nur Interessen und den stärkeren, der sie durchsetzt. Mit Mitteln, die er am Ende rechtfertigen oder vertuschen kann.

    Der "Stärkere", das waren in den letzten 200 Jahren fast immer die USA - und deswegen sind die auch immer die Guten. Und viele der älteren Genereation haben das so tief verinnerlicht, dass Zweifel daran sich wie Blasphemie anfühlen.

    Man kann hier über vieles streiten, Kommunismus, Kapitalismus, Marktwirtschaft, Planwirtschaft, unseren "Dritten Weg" - ok, sofern man davon in Deutschland noch sprechen kann... über eine Diktatur würde ich nur ungern diskutieren, aber mal ehrlich, hier haben Leute behauptet, Kapitalismus führt quasi automatisch zu Freiheit und Demokratie und Wohlstand - sagen Sie das mal den chinesischen Wanderarbeitern. Oder, noch besser, den 50 Millionen (!!) Menschen in den USA, die Essensmarken bekommen.

    Es ist auch eigentlich alles Unsinn - es gibt Ressourcen und Menschen. Die Ressourcen müssen abgebaut bzw. verarbeitet und "hergestellt" werden. Dafür braucht man eine gewisse Menge Menschen. Immer weniger wegen besseren Maschinen. Immer mehr Menschen werden, rein in Bezug auf die Produktivität, überflüssig. Und wie schlecht wir diese Menschen behandeln - darum geht es bei der "Systemfrage". Es gibt keinen Weg, bei dem alle reich werden. Aber es gibt Wege, bei denen keiner verhungert. Neoliberalismus ist keiner davon.

  • Ihre Überlegungen sind brilliant. Aber von den Fakten will hier keiner was wissen. Ein Herr Weimer will dumm und blind hetzen. gegen Links. Dort kommt die Bedrohung für die Reichen her.
    Und so wird in den Medien gegen Links gehetzt, wohlwissend, dass die Leser nicht mehr denken wollen!
    Würden sie es tun, kämen sie zu den gleichen Schlüssen wie sie. Aber dannging es für die Bürger im Lande auch nicht weiter so abwärts wie in den letzten 20 Jahren!

  • Liebe Leute, überdenkt mal eure Logik: „Ich hab mal ein paar Fragen an alle Diskutanten hier“.

    Die Randalierer haben nach Aussage Gerhard Bereswill „um
    5:45 Uhr“ den ersten Anschlag verübt (sagt euch die Uhrzeit was?).

    Dann wurde ein Flüchtlingsheim (Kolpinghaus) angegriffen (welche
    Partei kämpft immer und überall für die Flüchtlingen). Glaubt ihr wirklich die Linke tut so etwas?

    „Die Linke“ kämpft schon immer für Familien und deren Kinder. Glaubt ihr wirklich die Linke würde ein Auto, mit Kindersitzen hinten drin, anstecken?

    Scheiben von einem kleinen Gemüseladen (wird von einem Ausländischen Bürger betrieben). Glaubt ihr wirklich die Linke, die immer zu Ausländischen Bürgern stehen und in Schutz nimmt, würde dies tun?

    Eine mit Personen besetzte Straßenbahn wurde mit Steinen
    angegriffen. Glaubt ihr wirklich die Linke würde ihre potenziellen Wähler angreifen?

    Ein Polizeirevier und die davor stehenden Autos wurden angegriffen,
    die Autos zerstört und in Brand gesteckt. Glaubt ihr wirklich die Linke wäre so blöd und rücksichtslos?

    Das sind nur ein paar, von noch mehr Vorfällen, die ich alle
    gar nicht aufzählen will.

    Selbst die so genannte gefährliche Antifa würde genau diese
    aufgezählten Angriffe nicht machen, die würden sich nur auf der Straße mit der Polizei messen.

    Denkt mal nach, wer immer vor Flüchtlingsheimen steht und dagegen Demonstriert.
    Denkt mal nach, wer Ausländische Läden attackiert.
    Denkt mal nach, wo vor kurzem das erste Polizeiauto demoliert wurde.

    Meine persönliche Meinung und volle Überzeugung ist, dass sich da eine ganz bestimmte Klientel, ihr eigenes Süppchen gekocht hat.

    Und ich vermute fast, dass dies mit Hilfe von Agent Provokateur unterstützt und mit Absicht zur Diffamierung von Blockupy / DIE LINKE genutzt wird.

    Denkt bitte mal ALLE nach!

  • Was mir nicht klar ist, weshalb setzt sich die Polizei nicht zur Wehr, wenn sie angegriffen wird? Es werden Brandsätze und Pflastersteine auf Polizisten und auf Polizisten IN Polizeiautos geworfen. Weshalb wird nicht mit z.B. Gummigeschossen geantwortet?

  • "Faschistische Antifaschisten sind irgendwie schon kurios."

    Wieso denn? Nationalsozialisten waren auch "Sozialisten".

  • War das jetzt Satire?

  • Habe in mehreren Ländern gelebt, auch in der DDR für einige Jahre. Ich kann der ehemaligen DDR Regierung nut Komplimente machen, wie sie in einer notleidenden Situation das Beste gemacht hatten. Die DDR hatte stark unter der Wiedergutmachung an Russland zu leiden. Es war grossartig wie die DDR Erziehung und Kultur gefördert hatten, es gab nie etwas Besseres seit Friedrich dem Grossen. Mit welch aufopfernder Geduld fier FDJ Kinder- und Jugendfürsorge betrieben haben. In der DDR herrschte ein menschliches Klima, weil sich die meisten Menschen vollkommen einig über die Schwierigkeiten waren. Denuziantentum konnte man leicht erkennen. Das sozialistische System hatte das verhindert, was heute in Europa passiert: Reiche werden superreich und mittlere wie auch Arme bezahlen diesen Teichtum für die Reichen. Da ist nicht nur Draghi Schuld, sondern auch Merkel, sie ist eine falsche Münze, die ihre Fahne in den Wind hängt, ohne dass der CIA ihre Stasi Akte hätte, würde sie kein Pudel der USA sein.

    Der zivilisierte Kampf gegen den europäischen Kapitalismus und gegen das blendende "Geschäftsmodell EU" kommt mit normalen demokratischen Methoden nicht voran. Draghi und Freunde wissen, dass sie diese Zwischenfälle der Empörten provozieren, da es einen kleinen Teil einer aktiv denkenden Bevölkerung in Europa noch gibt.
    Europa könnte tatsächlich blühende Landschaften und zufriedene menschen haben, in denen nicht eine kleine Gruppe Menschen das 1000 fache der Normalbürger verdienen, in denen nicht ein Schwadronierer wie Martin Schulz deutlich mehr verdient als Beamter wie unsere Kanzlerin.
    Es ist richtig, dass sich die Linke im Bundestag sehr ungeschickt im GR Konflikt zeigt, ein Gysy muss einer Wagenknecht Platz machen, sonst geht es nicht mit Links voran. Ein Verfassungsgericht darf die Linke nicht falsch interpretieren mit dem Kopftuch-frei-Erlass. Es gibt heute viele Baustellen in der linken Struktur, die Struktur der alten DDR hatte bessere Qualitäten als die EU heute.

  • Grundsätzlich zur Linken:
    Früher hatte sie die ganze Macht in einem Teil Deutschlands. Heute hat sie einen Teil der Macht in ganz Deutschland und hat das Ziel , die ganze Macht in ganz Deutschland zu erreichen. Dazu schaft sie bewußt und gezielt Gewalt, Terror, Unzufriedenheit, Angst und soziale Mißstände , um sich zum gegebenen Zeitpunkt als alleiniger Retter präsentieren zu können. Man sollte sich mal mit dem Thema "
    B-Strukturen der SED " befassen , kann nicht schaden. Nachzulesen bei " conservo".

  • Manche lernen selbst aus 40 Jahren DDR nichts, wie dieser degenerierte Gesswein z.B.

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