What's right? Die nackte Angst vor dem Islamismus

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Taubheit vor den Sorgen der Bevölkerung

Sie sehen, wie immer größere Teile der islamischen Welt mit Kriegen, Terror und ideologischem Furor der westlichen Welt einen Jahrhundert-Kampf angesagt haben. Sie sehen, wie die Ränder der islamischen Welt blutig werden. Sie sehen, wie sich in den europäischen Städten muslimische Subkulturen breit machen, immer mehr verschleierte Frauen auftauchen, immer mehr Moscheen gebaut werden, wie der Alltag konfliktbeladener wird und sich Europa polarisiert.

Sie leiden mit den Toten der zahllosen Bombenattentate – und sie bekommen Angst. Wie kann man glauben, dass so etwas wie die Terrorattacken von Paris spurlos am politischen Bewusstsein der europäischen Bevölkerungen vorüber geht?

Es ist darum ein fataler Trugschluss der Bundesregierung, die Massenzuwanderung hunderttausender junger muslimischer Männer nicht in diesem Kontext zu bewerten. Denn die Mehrheit der Bevölkerung tut genau das. Sie sieht eine Völkerwanderung in Gang gesetzt mit gewaltigen Folgeproblemen, mit aggressiven Zügen und Bedrohungselementen.

Es herrscht in den Tiefen des bürgerlichen Milieus, in der breiten Mitte der europäischen Gesellschaften damit die Sorge der Ent-Hausung. Wenn jeden Monat 100.000 Muslime wild und illegal nach Deutschland herein strömen, also jeden Monat gewissermaßen eine neue Großstadt entsteht, dann wird aus Deutschland binnen kurzer Zeit ein völlig anderes Land, eine andere Kultur.

Doch die Deutschen haben nie darüber abgestimmt, ob sie das überhaupt wollen. Nicht einmal der Bundestag hat darüber abgestimmt. Denn die Wahrheit ist: Die Mehrheit will das ganz und gar nicht. Nach einer Umfrage von Infratest-Dimap erklären 78 Prozent der Deutschen, dass ihnen der Einfluss des Islam in Deutschland zu stark wird. 76 Prozent fürchten sich vor einer Zunahme von Straftaten, 75 Prozent dass die Terrorgefahr in Deutschland steigt. Die Zahlen der Demoskopen sind so dramatisch eindeutig – die Deutschen wollen in ihrer großen Mehrheit diese Massenzuwanderung nicht nur nicht, sie haben blanke Angst davor.

Umso erstaunlicher ist die verniedlichende Reaktion der beiden Volksparteien auf diesen Angstschub im deutschen Bürgertum. Ihr Absturz in den Umfragen (und demnächst wohl auch bei Wahlen) ist selten so eindeutig auf eine Taubheit vor den massiven Sorgen der Bevölkerung zurück zu führen. Die Angst vor dem Islamismus ist wie der Elefant im Wohnzimmer der Nation, CDU und SPD tun aber so als könne man über den hinwegsehen.

Indem sie auf alte Mechaniken der politischen Korrektheit setzen, Multikulturalismus predigen und diese Ängste tabuisieren, verschlimmern sie das Misstrauen in ihre Regierungen. Die „Wir-schaffen-das“-und „Der-Islam-gehört-zu-Deutschland“-Rhetorik legt sich damit wie ein Nebel des Misstrauens über Land.

„Da muss man auch mal einen Zaun bauen dürfen“
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85 Kommentare zu "What's right?: Die nackte Angst vor dem Islamismus"

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  • Schaun wir mal, ob eine wirklich relevante Anzahl deutscher Frauen zum Islam konvertieren wird mit allen kulturellen und "anderen" Folgeerscheinungen, die Bedingungen dafür sind, dass "Programme" wie sei Ihnen vorschweben "trächtig" werden. lol

  • (...)

    Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich

  • Liebe Leser. Die Kommentarfunktion ist geschlossen. Leserbriefe und interessante Beiträge zur Debatte nehmen wir gerne unter debatte@handelsblatt.com entgegen. Beste Grüße aus der Redaktion.

  • Was hat Frau Merkel erreicht, das ihren Vorstellungen entsprochen hätte? So gut wie nichts. Sie wollte keine europäischen Grenzbefestigungen, diese ist da zwischen Griechenland und Mazedonien, Sie wollte Übereinkünfte mit Herrn Erdogan, diese stehen in den Sternen. Einzig die Lage in Syrien könnte sich entspannen, auch durch Mitwirkung von Hern Putin und der Einbeziehung von Assad.

    Ein Verteilung von Flüchtlingen in Europa nach den Plänen der Kanzlerin wird es nicht geben, auch hier konnte sich Frau Merkel nicht durchsetzten.

    Diese Frau steht vor den Scherben ihrer Politik


  • "Ursachenanalyse" ?

    Vielleicht merken die Menschen aber auch, dass eine Unterdrückung Rechten Gedankengutes, bei gleichzeitiger Tolerierung Linken Gedankengutes, nichts mehr mit Demokratie zu tun hat?

    Auch hier, an gleicher Stelle, hat eine junge Handelsblatt-Journalistin die Gründung einer Europäischen Linken Partei durch einen ehemaligen griechischen Politiker geradezu enthusiastisch gefeiert.

    Nur 25 Jahre nach dem Schießbefehl der Linken auf Republikflüchtige!

    Kann man den Menschen also verdenken, dass sie auf den Strassen den Ruf "Lügenpresse!" skandieren und nun eben gerade nach Rechts rücken?

  • (...)

    Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Herr Tusk gibt jetzt die Richtung vor, ein realistischer Pole, Frau Merkel sitzt am europäischen "Katzentisch" und ist weitgehend isoliert.

  • (...)

    Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette 

  • @Herr Otto

    Ihre Vorstellungen von "Zuchtprogrammen" wären vielleicht erfolgreich gewesen in Zeiten ohne Pille oder Kondome.

    Insofern sind Sie und Ihre Mutmaßungen aus der Zeit gefallen und befinden sich in der Zeitsektion, als das Projekt "Lebensborn" lief,

  • (...)

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