What's right“ – zur Rente Soll die Jugend doch zahlen!

Die Rentenpolitik der Großen Koalition stolziert in Spendierhosen übers Land. Die Jungen werden ausgeplündert. Dabei hat Schäuble Recht: Es wäre nur fair, dass wir länger arbeiten und flexibel in den Ruhestand wechseln.
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Die Bundesregierung hat bei Renten jetzt die Spendierhosen an – zahlen darf das die nächste Generation, meint Wolfgang Weimer. Quelle: dpa
Auf Kosten der Jungen

Die Bundesregierung hat bei Renten jetzt die Spendierhosen an – zahlen darf das die nächste Generation, meint Wolfgang Weimer.

(Foto: dpa)

Die Große Koalition fühlt sich derzeit an wie Hannover 96 – als sicherer Absteiger. Sie schießt in der Migrationspolitik allerlei Eigentore, ihr Vize-Kapitän Sigmar Gabriel (SPD) wechselt permanent die Spielrichtung und die eigene Fankurve wendet sich massenhaft ab. Die jüngsten Wahlergebnisse waren Kanter-Niederlagen und die Umfragen signalisieren keine Relegation.

Also besinnen sich die Großkoalitionäre auf den ältesten Regenten-Trick, endlich wieder geliebt zu werden: Man verteilt Geschenke. Die Große Koalition will vor allem der alternden Bevölkerung Gutes tun und hat eine Rentenpolitik der großen Gaben ausgerufen. Von SPD bis CSU überbieten sie sich geradezu darin, in großen Spendierhosen übers Land zu ziehen und die Alten zu beglücken. So hat die Bundesregierung nun die von Arbeitsministerin Nahles geforderte Mega-Rentenerhöhung abgesegnet. Damit steigen die Bezüge zum 1. Juli im Westen um 4,25 und im Osten um 5,95 Prozent – das stärkste Plus seit 23 Jahren!

Der Journalist war Chefredakteur der Tageszeitung „Die Welt“, des Politikmagazins „Cicero“ und des „Focus“. Er bezeichnet sich selbst als wertkonservativ.
Wolfram Weimer

Der Journalist war Chefredakteur der Tageszeitung „Die Welt“, des Politikmagazins „Cicero“ und des „Focus“. Er bezeichnet sich selbst als wertkonservativ.

Die kostspielige Mütterrente und die noch kostspieligere Rente mit 63 sind bereits eingeführt, nun wird eine „Lebensleistungsrente“ und der „Ost-Sprung“ (die sofortige Angleichung der Rentensysteme Ost und West) debattiert. Die Riester-Rente steht vor der Rückabwicklung, und der Beamtenversorgung bis zur Grundsicherung kommen täglich neue, teurere Ideen aus den Regierungsparteien.

Was so alterslieb klingt, ist in Wahrheit ein dreister Griff in die Taschen den nächsten Generation. Denn das Rentensystem trägt sich schon lange nicht mehr selbst, es muss durch den Bundeshaushalt in dramatischer Weise subventioniert werden. Die Versorgung von Senioren ist heute der mit Abstand größte Kostenposten im Bundeshaushalt. „111 Milliarden Euro werden zur Altersversorgung eingesetzt – das ist eine gewaltige Hausnummer“, kritisiert der Präsident des Bundesrechnungshofes Kay Scheller. Die Grundsicherung im Alter hat er dabei noch nicht einmal einberechnet. Die schlägt mit rund 6,5 Milliarden Euro extra zu Buche.

„Ein billiges Ablenkungsmanöver des Finanzministers“
Rentenalter mit 70?
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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der selbst schon 73 ist, hat sich angesichts des demografischen Wandels für einen späteren Rentenbeginn in Deutschland ausgesprochen. Es mache Sinn, die Lebensarbeitszeit und die Lebenserwartung in einen fast automatischen Zusammenhang zu bringen. Die Altersgrenze soll laut Schäuble auch stärker flexibilisiert werden. „Wir müssen uns auf die demografische Entwicklung vorbereiten“, um die sozialen Sicherungssysteme zu stabilisieren, sagte Schäuble.

Auch die OECD dringt auf eine Reform
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Die Organisation der Industrieländer (OECD) hatte Deutschland jüngst empfohlen, das gesetzliche Renteneintrittsalter weiter anzuheben. Bisher soll es bis zum Jahr 2029 stufenweise auf 67 steigen. Ohne Reformen würden die Rentenausgaben bis zum Jahr 2060 um mindestens 2,5 Prozent der Wirtschaftsleistung steigen, warnte die OECD. Durch eine Koppelung des Rentenalters an die Entwicklung der Lebenserwartung könne die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen gestärkt werden.

Nahles lehnt Schäubles Vorstoß ab
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Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, sagte zu Schäubles Forderung nach einem späteren Renteneintrittsalter: „Das ist kein abgestimmter Vorschlag der Bundesregierung. Das steht nicht zur Debatte.“

Barley wirft Schäuble vor, sich um die Antworten von heute zu drücken
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SPD-Generalsekretärin Katarina Barley (r., mit Parteichef Sigmar Gabriel) kritisierte, mit Spekulationen über das Renteneintrittsalter ab 2029 drücke sich Schäuble um die Antworten von heute. „Viele Menschen fragen sich, ob sie ihren Beruf überhaupt bis zum Rentenalter ausüben können und ob ihre Rente dann zum Leben reicht“, sagte Barley den Funke-Zeitungen. Es gehe darum, mehr reguläre sozialversicherte Beschäftigung zu schaffen. „Diese Stärkung haben unsere Sozialversicherungen dringend nötig.“

Der DGB spricht von einem „billigen Ablenkungsmanöver des Bundesfinanzministers“
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Dass Bundesbürger länger arbeiten sollen, lehnt auch der DGB ab. „Jetzt eine Debatte über ein höheres Rentenalter loszutreten, ist ein billiges Ablenkungsmanöver des Bundesfinanzministers“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. „Damit ist die Rente nicht zukunftsfähig zu machen, sondern die Leistungen werden noch weiter verschlechtert.“

Koalition debattiert derzeit über die Renten
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In der großen Koalition – das Foto zeigt die SPD-, CDU- und CSU-Vorsitzenden Gabriel, Merkel und Seehofer – wird derzeit über die Zukunft der Rente diskutiert. Dabei steht allerdings das Niveau der Altersvorsorge im Mittelpunkt. Angesichts der vielen älteren Wähler versuchen die Parteien nach Ansicht von Beobachtern, damit bei der Bevölkerung zu punkten.

Skepsis bei Unionsfraktionschef Kauder
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Unionsfraktionschef Volker Kauder findet es „ein bisschen eigenartig“, dass ausgerechnet in einer Zeit der größten Rentenerhöhung seit Jahren solche Debatten angestoßen würden. Kauder verwies auf den im Herbst erwarteten Rentenbericht des Arbeitsministeriums. „Dann werden wir prüfen, was daraus folgt“, sagte der CDU-Politiker. Die Altersbezüge der Rentner steigen am 1. Juli im Westen um 4,25 Prozent, im Osten sogar um 5,95 Prozent. Das ist das stärkste Rentenplus seit 23 Jahren.

Insgesamt wird jeder dritte Euro im Bundeshaushalt für die vielfältigen Versorgungslasten ausgegeben. Deutschland leistet sich gewaltige Summen für wohlhabende Rentner, aber bescheidene Etats für Jugend, Forschung und Bildung. „Immer weniger Mittel stehen für investive Zwecke bereit“, warnt Scheller.

Nahles und Gabriel werkeln nun sogar an der Rückabwicklung der Riester-Rentenreform von 2001 – ein Kernelement der Agenda 2010 von Gerhard Schröder. So wirft sich Andrea Nahles in die Pose eines Bulldozers privater Altersvorsorge und verkündet, die gesetzliche Rente sei wesentlich robuster und wetterfester als die private Konkurrenz – als hätte die staatliche Rente keine Probleme.

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38 Kommentare zu "What's right“ – zur Rente: Soll die Jugend doch zahlen!"

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  • Es geht nicht nur um die Rente, wieso, werden die fetten Pensionen nicht erwähnt. Zu lesen : Politiker können mit vollem Anspruch mit 56 Jahren pensioniert werden.
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    Der kleine dumme Michel soll bis 70 arbeiten !!!!
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    Diese Regierung mit der Verschwenderin Merkel sollte man in die Wüste schicken.
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    Die wirft das Geld mit vollen Händen raus und ständig die Hetze gegen Renten, eine Aufforderung an die Jugend alte Leute etc....... Das ist so widerlich, wenn ich Merkel sehe wird mich echt übel.
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    Geld für die unnötige NATO und Schädigung unserer Wirtschaft durch die ungerechten Saktionen gegen Russland.
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    Geld für Griechenland und was noch schlimmer ist auch noch Geld für die US-NAZI-REGIERUNG in der Ukraine.
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    Milliarden unnötiges Geld für die islamischen Mikranten, die unser Land und uns selbst ausbeuten mit DULDUNG DIESER REGIERUNG.
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    Keine Einsicht, läßt sich auch noch von Obama vor der Kamera und damit vor der Welt loben usw. ................Echt peinlich.

  • Deutschland sollte sich einmal an Österreich ein Beispiel nehmen, denn dort sind die Renten und Pensionen gleichgestellt und werden auch jährlich nach dem Lebenshaltungsindex angepasst.
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    Es ist mal wieder eine dumme Ausrede hier nicht den Staat mehr zur Rentenkasse beitragen zu lassen, denn die Pensionen der Beamten werden ja schließlich auch aus den Steuersäckel bezahlt ...OHNE BEITRAGSZAHLUNG DER BEAMTEN !?!?
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    Ausserdem verhindert dieser Staat ja selbst, dass endlich ALLE in die Rentenkasse einzahlen müssten !!

  • FAZ vom 23. 03. 2015:

  • FAZ vom 23. 03. :

    "In Brüssel kursieren neue Zahlen zum griechischen Rentensystem. Laut übereinstimmenden Berichten von „Welt“ und „Handelsblatt“ ist die durchschnittlich gezahlte Rente in Griechenland höher als in Deutschland.

    In Griechenland liegt die Durchschnittsrente demnach bei knapp 960 Euro, was 63 Prozent des Durchschnittseinkommens entspricht. In Deutschland liegt die Durchschnittsrente im Westen Ende 2013 bei 734 Euro und im Osten bei 896 Euro."

    Jetzt kann man fragen "Arbeiten die Griechen länger als die Deutschen?" M. W. nicht.

    Das zu unseren, den deutschen Rechenkünstlern.

  • Wir schwimmen nur so im Rentengeld.

    Wie sonst könnten wir es uns erlauben, dass sich ein Großteil der Rentenzahler aus dem gesetzlichen Rentensystem verabschiedet hat (ich auch wie viele andere Ärzte, Apotheker, Architekten, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer ….. ) und bei gleicher Einzahlung auf deutlich höhere Rentenzahlungen aus irgendwelchen Versorgungswerken hoffen kann.
    Wie sonst könnten wir es uns erlauben, dass ein Großteil der Einkommen (Mieten, Dividenden) nicht in die Sozialsysteme einzahlt?
    Wie sonst könnten wir es uns erlauben, junge Menschen aus bildungsfernen oder prekären Familien nicht ihren Fähigkeiten entsprechend auszubilden und so für die Zukunft fit zu machen?
    Wie sonst könnten wir es uns erlauben, junge Menschen mit Migrationshintergrund nicht ihren Fähigkeiten entsprechend auszubilden und somit sozial einzugliedern?
    Wie sonst könnte eine Partei Anhänger finden, die es sich zur „ehrenwerten“ Aufgabe gemacht hat, Menschen, die zu uns flüchten und hier leben und arbeiten wollen, möglichst schnell wieder weg zu bekommen oder überhaupt nicht erst ins Land zu lassen?
    Wie sonst könnten wir es uns erlauben, auch im 21. Jahrhundert das Geschlecht, das Herkunftsland oder die Pigmentierung der Haut als Kriterium bei Einstellungen zu berücksichtigen, während Fähigkeiten in den Hintergrund treten?

    Und jetzt wird ernsthaft darüber diskutiert, noch 70jährige als Dachdecker aufs Dach, als Mechatroniker unter das Auto, als Kapitän ins Flugzeug, als Chirurg an den OP-Tisch, als IT-Fachmann vor den Bildschirm oder als Fliesenleger, Maurer, Tischler, Zimmermann oder Handlanger auf die Baustelle zu schicken.
    Auf so Ideen können nur (ältere) Politiker kommen. Da kommt es im Detail nicht so drauf an, was man so gerade fabriziert.

  • Wir hätten überhaupt keine Probleme mit der Rente, wenn gefäliigst alle einzahlen würden, d.h. auch die Beamten und Selbstständigen. Hier wird deutlich Klientelpolitik betrieben.
    Desweiteren ist es müssig, sich über eine Verlängerung des Renteneintrittslters zu unterhalten.
    Weder sind die meisten über 65 noch arbeitsfähig, noch stehen Arbeitsplätze für Angestellte /Arbeiter über 50 zur Verfügung. Genauso gut kann man eine Diskussion darüber führen, wie und wohin Wolken verschoben werden sollen.
    Zum dritten soll man mal aufhören zu jammern, dass die junge Generation ausgeplündert wird.
    Es ist eine eigenen Entscheidung der meisten jungen Leute Abitur zu machen und zu studieren. Man kann nicht hingehen und einerseits bis Mitte oder Ende zwanzig studieren (mit dem Ziel einen gut bezahlten Job zu bekommen) und sich dann darüber beklagen, dass man nicht mit 60 in Rente gehen kann. Es reicht eben nicht aus nur 30 -35 Jahre in die Rentenversicherung einzuzahlen.. Und letztlich wird man doch mit den erworbenen Abschlüssen auch gutes Geld verdient haben, so dass man auch privat vorsorgen kann.
    Ich hab mir kein Studium leisten können und gleich arbeiten müssen. ohne auch nur einen Tag Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen,. Da ist es nicht unverschämt, nach 45 Jahren eine einigermaßen Rente zu bekommen und das hat nichts mit Ausplündern zu tun.


  • Noch in den 50er Jahren wurden unsere Rentenbeiträge für spätere Ausschüttungen angespart. Dann brauchte die Politik das angesparte Geld für andere Zwecke und man stellte uns stattdessen den ungedeckten Wechsel "Generationenvertrag" aus.

    Wer sich auf seinem Gehaltsstreifen einmal seinen Abzug für die Rentenversicherung anschaut, diesen mit 2 multipliziert, denn auch der Arbeitgeber schiesst ja die gleiche Summe zu, das Ergebnis mit 480 multipliziert, das sind 40 Arbeitsjahre x 12 Monate, sieht, welche Versicherungsbeiträge er einbezahlt hat. Zuzüglich Zins und Zinseszins eine unvorstellbare Summe!

    Die Erkenntnis daraus kann nur lauten: Zurück zum Ansparsystem und Anlage in Sachwerte, wie Immobilien, Aktien, Gold!

  • hier ist die Liste der versicherungsfremden Leistungen.
    Im Klartext heißt das, dass nur Beitragszahler alleine zahlen, was eigentlich alle Steuezahler zahlen müßten

    · Kriegsfolgelasten

    · Renten in den neuen Bundesländern (für die nie ein Pfennig in
    · die Rentenversicherung eingezahlt wurde!)

    · Absicherung des Arbeitsmarktrisikos durch Rentenzahlung

    · Renten für Aussiedler (für die nie ein Pfennig in die
    · Rentenversicherung eingezahlt wurde!)

    · Ausgleich für NS-Unrecht

    · Ausgleich von SED-Unrecht

    · Renten von polnischen Offizieren die in den 70er Jahren nach
    Deutschland übersiedelten.

    · Renten von jüdischen Emigranten in Israel und USA usw.

    · Reha - Kuren

    Stationäre Therapien für Spielsüchtige

  • Sie irren in eiem Punkt Herr Weimer
    Der Staat subventioniert unsere Rentenvers. nicht!
    Aus der Rentenvrs. werden sehr viele Leistungen finanz8ert, die mit Rente nichts zu tun haben. Also versicherungsfremde Leistungen sind. Was Schäuble jährlich reinlegt, ist nur eine kleine Rückzahlung
    Im übrigen wird es Zeit, dass wir das Scweizer System übernhemn. Da zahlen alle ein bis zum Millionär. Und da es nach oben bei der Rentenzhlung aber ein Stop gibt, sind die Beiträge des Millionärs natürlich ein Plus für die Rentenvers.

  • Werter Herr Weimer,

    leider muss ich Ihnen heute mal widersprechen:

    "Es braucht endlich einen Link zwischen Lebensarbeitszeit und Lebenserwartung in der Rentenformel – sonst wird sie von der nächsten Generation nicht mehr finanzierbar."

    Es braucht vor allem die Einsicht, dass diejenigen, die jahrzehntelang eingezahlt haben auch diejenigen sein müssen, die hinterher entsprechend "profitieren".

    Der Herr Schäuble verwies gestern wieder auf den vielzitierten "demografischen Faktor" - er hat wohl noch nicht mitbekommen, dass seine Chefin, Kanzlerin Fr. Dr. Angela Merkel bereits Gegenmaßnahmen ergriffen hat und das Land mit dringend benötigten jungen, männlichen Facharbeitern und Ingenieuren flutet, die in Zukunft die Renten der deutschen Altbürger bezahlen werden.
    Nach der Logik müsste es doch möglich sein, den aktuellen Status zumindest bei zu behalten, wenn nicht sogar das Renteintrittalter wieder abzusenken.

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