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Windenergie Neue Windräder vor der Küste gebaut – Branche will mehr Tempo

42 neue Windräder sind vor der deutschen Küste ans Netz gegangen. Angesichts der Klimaziele läuft der Ausbau der Windenergie zu langsam.
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Ein schnellerer Ausbau als geplant sei machbar und notwendig, erklärten die Branchenvertreter rund um den Bundesverband Windenergie (BWE). Quelle: dpa
Offshore-Windpark Nordsee 1

Ein schnellerer Ausbau als geplant sei machbar und notwendig, erklärten die Branchenvertreter rund um den Bundesverband Windenergie (BWE).

(Foto: dpa)

Berlin Im ersten Halbjahr 2019 sind 42 neue Windräder vor der deutschen Küste mit einer Leistung von gut 250 Megawatt ans Netz gegangen. 56 weitere Anlagen sind bereits gebaut und sollen demnächst Strom liefern, wie die Windenergie-Verbände am Mittwoch mitteilten. Damit laufe der Ausbau zwar wie geplant, aber angesichts der Klimaziele zu langsam. Der staatlich verordnete Deckel einer Offshore-Leistung von 7700 Megawatt bis 2020 sei nahezu erreicht. Ein schnellerer Ausbau als geplant sei machbar und notwendig, erklärten die Branchenvertreter rund um den Bundesverband Windenergie (BWE). Man setze jetzt auf das Klimakabinett der Bundesregierung, das am Donnerstag tagt.

Insgesamt drehten sich nun in Nord- und Ostsee inzwischen fast 1400 Windräder mit einer Kapazität von über 6600 Megawatt. Rein rechnerisch entspricht dies der Leistung von etwa 15 großen Kohlekraftwerken, wenn der Wind regelmäßig rund um die Uhr wehen würde. Die Windverhältnisse auf See sind allerdings deutlich günstiger als an Land, die Windräder sind inklusive Rotorblättern höher als der Kölner Dom mit seinen gut 150 Metern.

Bis 2030 will die Bundesregierung Offshore-Windenergie bis 15.000 Megawatt fördern. Die Branche verlangt mindestens 20.000. Kurzfristig sollten 2000 Megawatt zusätzlich gebaut werden, da an den Umspannstationen auf hoher See noch Platz sei.

Die erneuerbaren Energien haben nach ersten Berechnungen im ersten Halbjahr fast die Hälfte des Stroms in Deutschland erzeugt. Das liegt auch daran, dass der Wind kräftig wehte und es viele Sonnenstunden für die Solaranlagen gab. Zudem gingen Kohlekraftwerke vom Netz, da die stark gestiegenen Preise für CO2-Verschmutzungsrechte die Anlagen unwirtschaftlich machten.

Mehr: Erneuerbare Energien produzieren erstmals mehr Strom als Kohle- und Atomkraftwerke.

  • rtr
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  • Neben Wasser- und Windenergie hat es in der Solaren Energie zukünftig neben der Nutzung des Sonnenlichts auch die Möglichkeit die Nichtsichtbare Solare Strahlung zu nutzen. Die BERLINER NEUTRINO ENERGY Group testet ein Gerät zur Gewinnung von sauberem Strom aus dieser kosmischen Strahlung.
    Holger Thorsten Schubart, CEO des deutsch-amerikanische Forschungsunternehmen NEUTRINO ENERGY Group hat die Entwicklung eines innovativen High-Tech-Materials auf Basis einer Vielzahl von dotiertem Kohlenstoff und Silizium zum Abschluss gebracht, mit dem ein Teil der kinetischen Energie von Partikeln des unsichtbaren Strahlungsspektrums in Elektrizität umgewandelt wird. Derzeit werden die ersten industriellen Muster des sogenannten NEUTRINO POWER CUBE, eines Geräts, das saubere Energie liefert, in Deutschland unter Laborbedingungen getestet. Neutrinos, hochenergetische Teilchen, die als Teil der kosmischen Strahlung des unsichtbaren Spektrums kontinuierlich auf die Erde treffen, sind nach jüngsten Untersuchungen eine unerschöpfliche Energiequelle. "Der Energieerhaltungssatz funktioniert. ", sagt der Physiker Professor Strauss, ein ehemaliger Forscher am Massachusetts Institute of Technology, USA, und Mitglied des wissenschaftlichen Rates der NEUTRINO ENERGY Group. Das ist die revolutionärste Technologie zur Abhandlung von der Steckdose für eine neue Dezentrale, mobile Haushaltsversorgung und eine unendliche Elektromobilität ohne Stopps an Ladestationen. Die Politik muss nun ran, den Weg zu ebnen, damit die Wirtschaft ins Rollen kommt.

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