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Windkraft Günther kritisiert Deckelung des Windrad-Ausbaus im Norden

Der Bund plant eine niedrigere Obergrenze für den norddeutschen Windrad-Ausbau. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther kritisiert das.
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Bis 2030 will Deutschland seinen Ökoanteil am Bruttostromverbrauch von derzeit 38 auf 65 Prozent erhöhen, bis 2050 sogar auf 80 Prozent. Quelle: dpa
Windräder in Nordfriesland

Bis 2030 will Deutschland seinen Ökoanteil am Bruttostromverbrauch von derzeit 38 auf 65 Prozent erhöhen, bis 2050 sogar auf 80 Prozent.

(Foto: dpa)

Vechta Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat die vom Bund geplante niedrigere Obergrenze für den norddeutschen Windrad-Ausbau kritisiert. „Vor dem Hintergrund der Klimaziele und knapper Flächenverfügbarkeit ist es das falsche Signal, den Ausbau Erneuerbarer Energien regional auszubremsen“, sagte der CDU-Politiker der „Oldenburgischen Volkszeitung“ (Dienstagsausgabe). Schleswig-Holstein teile die Kritik Niedersachsens am Bund und trete dafür ein, „das Netzausbaugebiet, in dem der Windkraftausbau auch in den nächsten Jahren beschränkt werden soll, abzuschaffen“.

Von 2020 an sollen in den Küstenländern der Nordsee pro Jahr nur Ausschreibungen für Windräder an Land mit insgesamt 786 Megawatt Strom zugelassen werden, wie es in einem Verordnungsentwurf der Bundesnetzagentur heißt. Das sind 13 Prozent weniger als bisher (902 Megawatt).

Der Entwurf liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Bis 2030 will Deutschland seinen Ökoanteil am Bruttostromverbrauch von derzeit 38 auf 65 Prozent erhöhen. 2050 sollen es sogar 80 Prozent sein.

Mehr: Der Ausbau der Windkraft an Land kommt nicht voran. Das ruft die Offshore-Windbranche auf den Plan: Sie will in die Bresche springen. Koalitionspolitiker unterstützen das.

  • dpa
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