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Wirtschaftsspionage 50-Milliarden-Schaden

Der deutsche „Rohstoff Geist“ ist laut Bundesinnenminister Friedrich sehr begehrt. So begehrt, dass durch Wirtschaftsspionage jährlich ein Schaden von etwa 50 Milliarden Euro entsteht. Jetzt wird nach Lösungen gesucht.
10 Kommentare
Bundesinnenminster Hans-Peter Friedrich (CSU) schätzt den Schaden durch Wirtschaftsspionage auf etwa 50 Milliarden Euro. Im Kampf gegen die Wirtschaftskriminalität soll unter anderem etwa eine gemeinsame Internetplattform von Bund und Ländern aufgebaut werden. Quelle: dpa

Bundesinnenminster Hans-Peter Friedrich (CSU) schätzt den Schaden durch Wirtschaftsspionage auf etwa 50 Milliarden Euro. Im Kampf gegen die Wirtschaftskriminalität soll unter anderem etwa eine gemeinsame Internetplattform von Bund und Ländern aufgebaut werden.

(Foto: dpa)

BerlinDurch Wirtschaftsspionage entsteht in Deutschland nach Schätzung von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) jährlich ein Schaden von etwa 50 Milliarden Euro. Es gebe massive Versuche, den „Rohstoff Geist“ in deutschen Unternehmen zu stehlen, sagte Friedrich bei einer Wirtschaftskonferenz in Berlin. Dort vereinbarten Bundesregierung, Verfassungsschutz und Spitzenverbände der Wirtschaft am Mittwoch ein nationales Schutzkonzept gegen Spionage-Attacken.

Die Gefahr von Wirtschaftskriminalität werde immer noch unterschätzt. Vor allem Mittelstandsfirmen müssten mehr sensibilisiert werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Nach Darstellung des DIHK sind sich Großkonzerne des Risikos der Industriespionage in der Regel viel bewusster als kleinere Unternehmen. Aus Sicht des Industrieverbandes BDI müssten sich Bund und Länder stärker untereinander abstimmen.

Im Kampf gegen Wirtschaftsspionage soll etwa eine gemeinsame Internetplattform aufgebaut und im Innenministerium ein Beauftragter für Wirtschaftsschutz die Maßnahmen koordinieren. Eine Pflicht für Firmen, IT-Angriffe den Sicherheitsbehörden zu melden, lehnte die Industrie ab. Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen sagte, die meisten Angriffe auf deutsche Firmen und Forschungseinrichtungen kämen aus China und Russland. Keine Erkenntnisse gebe es im Zuge der NSA-Spähaffäre, dass amerikanische oder britische Geheimdienste Wirtschaftsspionage in Deutschland betrieben.

  • dpa
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10 Kommentare zu "Wirtschaftsspionage: 50-Milliarden-Schaden"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • "Wir sammel nur Swift-Kommunikationsdaten."
    Wir betonten, dass wir sie nicht benutzen zur
    Wirtschafts- und Industriespionage (la... la...):
    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/nsa-ueberwacht-swift-banktransfers-und-oelkonzern-petrobras-a-921128.html

    Dieses machen nur die Chinesen und Russen,
    wurden den deutschen Politikern und Kontrolleuren
    http://www.bundestag.de/bundestag/gremien/pkgr/mitglieder.html zugesichert. Ach so. Okay.

    Dann frage ich mal lieber nicht nach dem SEPA-Abkommen.
    Nein,... lieber nicht fragen. Ich weiss doch von nichts.
    Ja, stimmt. Ich auch nicht. Guck einfach weg, duck' Dich!

    Gebt Alternativen eine Chance - solche, die noch regieren wollen - gemeinsam mit den etablierten verstaubten. Informiert Euch über kleine Parteien.
    http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/kleine-parteien-bundestagswahl100.html

    Orange ist eine Warnfarbe - Wählt Code Orange !!

  • Was macht denn die AfD im Bereich Datenschutz und -sicherheit, Abwehr von Wirtschafts- und Internet-/Cyberspionage?

    Ich kenne keine Aktion von denen - weder mit kleinem Budget (https://twitter.com/search?q=%23howdoesitfeel&src=hash), noch Verfassungsbeschwerden, so wie sie beispielsweise von den Piraten eingereicht wurden oder bzgl. Facebook von einem Iren (), kein Plakat (http://twitpic.com/dcbvqw), keine Teilnahme an einer Demonstration (vgl. http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/freiheit-statt-angst-2013-demonstration-gegen-nsa-ueberwachung-a-920927.html )!

    Ich frage mich, wie die "Alternative für Deutschland", isoliert - ohne andere Europa-Staaten sich gegen eine solche Wirtschaftsspionage überhaupte wehren möchte. Auch in ihrem Wahlprogramm ist wenig zu lesen.

  • Das ist noch deutlich mehr als die von den Firmen in der Corporate Trust Studie veröffentlichen KeyFacts:

    Jährlicher Schaden:
    - in Höhe von 4 Milliarden € (!!!)
    - bereits jedes fünfte Unternehmen war bereits betroffen.

    Ich finde es immer mehr überraschend, warum sich keiner darfür einsetzt, es keinen interessiert, die Kontrollarbeit in den Gremien der CDU,SPD,Grünen,FDP und Linken nicht funktioniert: http://www.bundestag.de/bundestag/gremien/pkgr/mitglieder.html

    Zum Terror müsste ich nur die Unterwanderung von Terroristen durch NSA bzw. deren Dienstleister mit mangelhaftem Datenschutz-Standard verlinken. Demnach müsste die NSA verboten werden ;).

  • Viele Aussagen sind zutreffend. Ob es die AfD sein muss, das sei dahin gestellt. Aber sie ist eine Variante, der ich zustimme.

    Das Problem wird mehr die Wahlbeteiligung sein, so dass die Wahl möglicherweise von Parteimitgliedern und anderen Hilfsdiensten/Vereinigungen (Gewerkschaften und Verbänden) "manipuliert" wird.

  • Die Lösung wären mehrere Standleitungen zur NSA.

  • Für wie blöde hält man eigentlich die USA, meinten unsere Politiker, egal ob Merkel oder Steinbrück, Trittin und wer da alles was zum Besten gegeben hat, das die uns die Wahrheit sagen würden. Das heist Geheimdienst, da steckt schon drin was man darüber sagen wird. Selbstverständlich werden alle Informationen ausgewertet und an die entsprechenden Stellen weitergeleitet... kein Wunder also das bei Ausschreibungen Boeing immer gut dasteht, weil die vorher schon das Airbus-Angebot kennen und die Engländer machen da auch fleissig mit, waren ja immer schon der verlängerte Arm der USA in Europa. Da Deutschland aber ein idealer Unterschlupf für "Migranten mit Terrorabsicht" ist, dürften wir auch weiterhin überwacht werden...
    Übrigens völlig Egal welche Partei regiert, in diesem Kreis wissen die Leute wie der Hase läuft und nicht alles darf eben Publik werden...

  • @johnenreich


    "Ob es Nichtwissen, Dummheit, Duldung oder Mitmachen war,..."


    Wahrscheinlich ist es alles zusammen.

  • "Keine Erkenntnisse gebe es im Zuge der NSA-Spähaffäre, dass amerikanische oder britische Geheimdienste Wirtschaftsspionage in Deutschland betrieben"

    Natürlich nicht, denn der Verfassungsschutz ist überhaupt nicht in der Lage, die Methoden von NSA, etc. zu erkennen.

    Schafft diese nutzlose Behörde ab, sie vergeudet unser Steuergeld!

  • Frau Merkel hätte längst abdanken müssen! Die massivste Ausspähung nach dem letzten Krieg ist Hochverrat an den deutschen Bürgern. Das kann man nicht aussitzen! Pofalla und Friedrich sollten gleich mitgehen! Ob es Nichtwissen, Dummheit, Duldung oder Mitmachen war, es erfordert die Rücktritte!!! Wer will denn noch eine der Blockparteien, die mehrmals Recht gebrochen haben, wählen? Mann müsste ja irre sein! Obendrein die völlig verfehlte Euro- und EU-Politik am Bürgerwillen vorbei! Weg mit den Blockparteien und hin zur Alternative AfD, für mehr Deutschland, für mehr Bürgermitbestimmung, für mehr Demokratie. Vor allem die betrogene junge Generation sollte sich der AfD anschließen, ebenso alle betrogenen Westrentner.

  • yappy

    Genau deshalb spioniert uns der Feindesstaat USA auch mit NSA aus. Was vollkommen legitim ist, denn noch immer befinden wir uns im Kriegszustand mit den Siegermächten (SHAEF, UN-Charta zu den Feindesstaaten).

    Wow, bin ich begeistert, wie uns die Angela-Wendehals das auch nut gut findet, dass unsere Feinde uns ausspionieren. Angela, du hast uns verraten, das wird dir den "Kopf" kosten.

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