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Wissenschaftler „Chaos und politische Stümperei prägen Bild der AfD“

Die Alternative für Deutschland hat bislang viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der Sozialwissenschaftler Alexander Häusler findet sie gefährlich. Doch bei der Wahl in Hessen traut er ihr ein respektables Ergebnis zu.
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Alexander Häusler, Sozialwissenschaftler vom Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus der Fachhochschule Düsseldorf. Quelle: dpa

Alexander Häusler, Sozialwissenschaftler vom Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus der Fachhochschule Düsseldorf.

(Foto: dpa)

Frankfurt/DüsseldorfSeit ihrer Gründung im Februar hat die Alternative für Deutschland (AfD) Zulauf aus anderen Parteien bekommen. In Hessen etwa wechselte ein Landtagsabgeordneter von der FDP zu ihr. Doch zuletzt machte die Partei mit Personalquerelen Schlagzeilen. Umfragen sehen sie bei drei Prozent. Im dpa-Interview: Der Sozialwissenschaftler Alexander Häusler vom Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus der Fachhochschule Düsseldorf.

Herr Häusler, wie bewerten Sie die ersten Schritte der neu gegründeten Partei auf dem politischen Parkett?

In der Phase der Parteiformierung erfuhr die AfD zunächst hohe mediale Aufmerksamkeit. Der Parteiführer Bernd Lucke war in vielen Talkshows zu sehen und gab dort ein respektables Bild ab. Mit den beginnenden innerparteilichen Querelen, Posten-Streitereien und der öffentlichen Debatte über die Offenheit der Partei gegenüber rechtslastigen Mitgliedern sanken die Umfragewerte und das mediale Interesse. Aktuell prägen Chaos und politische Stümperei das öffentliche Bild der AfD, welches auch durch einen offensichtlich autoritären Führungsstil nicht verbessert werden kann. Dies zeigen Rücktritte und Neugründungen ganzer Landesverbände wie in Berlin oder dilettantische Fehler, die etwa in Bayern zur Ablehnung der Landesliste durch den Wahlleiter geführt haben. Aktuell droht der AfD die Entwicklung eines innerparteilichen Zerfalls, den vergleichbar vor zehn Jahren die Schill-Partei als anfänglich rechtspopulistischen Senkrechtstarter ereilt hatte.

Dennoch peilt die Partei in einigen Bundesländern zehn Prozent Wählerstimmen an. Ist das realistisch und welche Partei muss da am meisten um Stimmen fürchten?

Ein solch hohes Ergebnis erscheint angesichts aktueller Umfragewerte und dem innerparteilichen Zustand völlig unrealistisch. Bei einer Teilnahme an der Bundestagswahl könnte die AfD aber der schwarz-gelben Regierungskoalition entscheidende Prozentpunkte zum Weiterregieren entreißen. Zugleich weisen Umfragen darauf hin, dass auch die Partei Die Linke Protestwähler an die AfD verlieren kann.

Halten Sie die AfD für gefährlich?

Ja. Einerseits kandidieren dort Personen mit rückwärtsgewandten Positionen, die eine homophobe Familienpolitik und reaktionäre Forderungen hinsichtlich ostdeutscher Bodenenteignungen vertreten. In solchen Forderungen offenbart sich ein nationalkonservatives und rückwärtsgewandtes Milieu. Gefährlich ist zugleich die mögliche Etablierung als Partei, die auch offen ist für Leute aus Splitterparteien vom rechten Rand. Darauf weisen Mitgliedschaften von ehemaligen Funktionsträgern der Republikaner und der Partei Die Freiheit hin. In der Führungsriege der AfD sind Personen, die vor etlichen Jahren den rechtspopulistischen und europafeindlichen Bund freier Bürger aufgebaut hatten. In neurechten Kampfblättern wie der Zeitschrift „Sezession“ wird die AfD zur Hoffnungsträgerin stilisiert. AfD-Mitglieder scheuen nicht davor zurück, sich in solchen Organen mit rechten Sprüchen zu profilieren. Das führt möglicherweise dazu, dass diese Partei ein Anziehungspunkt wird für die hierzulande existenten rechtspopulistischen Einstellungen.

Wie schätzen Sie die Chancen der Partei bei der Landtagswahl in Hessen ein?

Sollte der Landesverband sich nicht weiter zerstreiten, könnte es der AfD gelingen, bei der in Hessen tief verwurzelten nationalkonservativen CDU-Basis Stimmen abzugreifen. Dann könnte die AfD bei der Wahl ein Ergebnis erzielen, das für eine erstmals zur Wahl antretende Partei respektabel ist.

  • dpa
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141 Kommentare zu "Wissenschaftler: „Chaos und politische Stümperei prägen Bild der AfD“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Der "Forscher" Häusler hat als Vorbildung gerade mal ein Diplom an einer Fachhochschule. Also unterste Kategorie. Er ist noch nicht einmal promoviert und hat damit seine Fähigkeit zu selbstständigem wissenschaftlichen Arbeiten nicht nachgewiesen. An einer Universität ist Häusler überhaupt nicht.

    Man sieht, dass manche Medien auf irgendwas abfahren, was da gegen rechts redet. Tatsächliche Wissenschaftler finden hier offenbar kein nennenswertes Gebiet vor. Häusler als "Forscher" zu bezeichnen grenzt an Hochstapelei.

  • Ist das Handesblatt jetzt zum Sprachrohr von Berufsgruppen geworden, die eigentlich niemand braucht und deren produktiver Beitrag im Staatsgefüge einen negativen Wert aufweist?

    Zumindest eines ist sicher: das Handelsblatt ist ab jetzt für mich als gleichgeschaltete Systempresse eingestuft. Es ist kaum fassbar, wie synchron die deutsche "Presse" nach Bekanntwerden der Zulassng der Afd zur Bundestagswahl negativ und schmuddelig berichtete. Der Hitler-Tagebuchverlag hatte sogar Schaum vor dem Mund und offensichtlich in den Teppich gebissen.

    Wie Arm ist doch diese Täterä 2.0 an intellektuellem Potential.

  • ALEXANDER HÄUSLER

    Bevor Alexander Häusler seinen Fokus seines "Kampfes gegen rechts" auf die AfD lenkte, war angesichts des Aufkommens der Idenitären Bewegung mit dieser beschäftigt.

    In einem Artikel, in dem er sich mit dieser beschäftigt und dabei auch Häusler erwähnt, heißt es

    >>Alexander Häusler herhalten muss? Jemand, der offenbar hauptberuflich damit beschäftigt ist, alle nicht-linken Gruppierungen der Nation pauschal unter Extremismus-Verdacht zu stellen. Jemand, dem bereits im Jahr 2011 von der Bremer Wählervereinigung Bürger in Wut (BIW) auf juristischem Wege nachgewiesen wurde, dass er es bei seinem „Kampf gegen Rechts“ mit der Wahrheit offenbar nicht allzu genau nimmt – und der daraufhin eine Unterlassungserklärung unterzeichnen musste. Und jemand, der trotzdem auch jüngst wieder der neugegründeten Partei Alternative für Deutschland (AfD) pauschal „Rechtspopulismus“ und „Nationalismus“ unterstellte, freilich höchst medienwirksam in der Tagesschau. Fakt ist: Medien, die sich auf solche „Experten“ berufen, sind schlicht und ergreifend unglaubwürdig.<<

    http://www.blu-news.eu/2013/06/30/die-karbener-welle/

  • ES IST EINE SCHANDE, DASS DAS HANDELSBLATT DIESEM MULTIKULTURALISTEN UND ZITATFÄLSCHER EINE PLATFORM GIBT.


    Es ist eine Schande, dass man diesem Zitatälscher und extremen Multikulturalisten hier eine Platform gibt.


    Alexander Häusler ist das, was man als antiweißen Rassisten oder extremistischen Multikulturalisten bezeichnen könnte.


    HÄUSLER. JEDE PARTEI RECHTS VON DER CDU RECHTSEXTREM

    Häusler hat bisher jede Partei rechts von der CDU als "rechtsextrem" bezeichnet und seine Definition von "Rechtsextremismus" entsprechend verbreitet.

    Man darf daher mit Recht behaupten, dass für Häusler jede Partei oder Gruppe, die nicht gesellschaftspolitisch links ist, "rechtsextrem" ist.

    Alexander Häusler hat sogar "Schweizer CDU", die SVP als rassistisch bezeichnet, ein Vorwurf, den selbst die linkesten Medien und Gegner in der Schweiz niemals ernsthaft gegen die SVP erheben würden.
    Quelle: http://de.pluspedia.org/wiki/Alexander_H%C3%A4usler

    ZITATFÄLSCHUNG

    Häuslers Vorstellungen von wissenschaftlichen Arbeit ist auch sehr fragwürdig: So fälschte Häusler für eine Publikation über die Bremer Kleinpartei BIW vorsätzlich Zitate und Quellen um diese zu verleumden und deshalb auch gerichtlich verurteilt:

    >>Im Oktober 2011 wurde bekannt gegeben, dass Häusler bezüglich seiner Behauptungen über die BIW eine Unterlassungserklärung unterschrieben hat. Das Landgericht Berlin hat am 18.10.2011 ... bestätigt, dass die von Häusler abgegebene Unterlassungserklärung umfassend gelte.
    ...
    Der Springer-Verlag, ...habe sich in einer Unterlassungserklärung dazu verpflichtet, die Falschbehauptung zukünftig nicht zu mehr zu verbreiten.<<


    LINKSEXTREMISMUS

    Häusler hat einen eindeutig linksextremen Hintergrund: Er publizierte regelmäßig in laut Verfassungsschutz linksextremen und verfassungsfeindlicher Publikationen, in denen regelmäßig zu Gewalt gegen Privatpersonen, Polizisten und Nicht-Linke aufgerufen wird.


  • @Eddie the Eagle. Wo bleibt denn Ihre Netiquette?? Sie bezeichnen also alle AfD Anhänger als Deppen. Wahrscheinlich geht es Ihnen ähnlich wie Herrn Stoiber, der mag nämlich auch keine intelligenten Leute, bzw. hat arge Probleme sachlich fundiert zu argumentieren und zieht es vor nur herumzustammeln. Ich werde jedenfalls nicht aufhören für die AfD die Werbetrommel zu rühren, damit in diesem Land endlich mal etwas in Bewegung kommt.

  • "Sozialwissenschaftler mit Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus" - das sagt eigentlich schon alles...

    Ich finde es mega-peinlich, wenn ein "Handelsblatt" solch eine geistige Grütze auch noch veröffentlicht.

    Das zeigt mir aber auch vor allem, wie fest sich die "Mainstream-Medien" im Würgegriff der Parteien befinden und ich frage mich, was man diesen Medien noch glauben kann. - Ich denke: wenig bis nichts.

    In meinem Ansehen hat das Handelsblatt mit diesem richtig schlimmen Artikel im Geiste von Karl-Eduard von Schnitzler einen ganz tiefen Rutsch nach unten gemacht!!

  • http://www.shortnews.de/id/1037643/bei-einer-sonntagsfrage-gewinnt-die-afd-platz-eins-mit-35-prozent

    Bei einer "Sonntagsfrage" gewinnt die AfD Platz eins mit 35 Prozent

    An einer "Sonntagsfrage" zum Wahlverhalten für den nächsten deutschen Bundestag beteiligten sich 2.129 Leser der Baden-Württembergischen online-Plattform "KA-News".
    Die Abstimmmöglichkeit war ab dem 6.7.2013 für zwei Tage geöffnet.

    Die Teilnehmer katapultierten die neue Partei
    "Alternative für Deutschland" (AfD)
    auf den ersten Platz mit 35,98 Prozent.

    Bei der Sonntagsfrage im Juni
    hatten die Leser noch die SPD auf Platz eins gesetzt –
    gefolgt von der erstmals zur Wahl stehenden AfD.

  • Das Landgericht Berlin zu seinem Urteil über Häusler:
    "„Nach der ständigen Rechtsprechung des BGH dürfen keine wesentlichen Tatsachen verschwiegen werden, die dem Vorgang ein anderes Gewicht geben könnten und deren Kenntnis für den Leser unerläßlich ist, der sich im Kernpunkt ein zutreffendes Urteil bilden will. Liegt es nahe, aus mehreren unstreitigen Tatsachen eine bestimmte (ehrverletzende) Schlussfolgerung zu ziehen, so ist jedenfalls eine bewusst unvollständige Berichterstattung rechtlich wie eine unwahre Tatsachenbehauptung zu behandeln, wenn die Schlussfolgerung bei Mitteilung der verschwiegenen Tatsache weniger nahe liegend erscheint und deshalb durch das Verschweigen dieser Tatsache beim unbefangenen Durchschnittsleser ein falscher Eindruck entstehen kann. Eine Tatsachenbehauptung, die nur Teilwahrheiten vermittelt und dadurch beim Adressaten der Äußerung zu einer Fehleinschätzung des Angegriffenen führt, ist schon aus diesem Grund rechtswidrig. Es dürfen also nicht solche Fakten verschwiegen werden, deren Mitteilung beim Adressaten zu einer dem Betroffenen günstigeren Bewertung günstigeren Beurteilung des Gesamtvorgangs hätte führen können. […]"

    Mit anderen Worten: So wie sich das Handelsblatt zunehmend präsentiert, ist Herr Häusler für diese Zeitung genau der richtige Mann.

  • 16.07.2013, 23:44 Uhr Registriertes Mitglied pappalapapp

    "Ich glaube, ich bin von Irren umzingelt und, der Erfahrung nach, bin ichs tatsächlich.
    Alles nur eigennützige Schwachköpfe, weil zu faul zum Arbeiten und zu dumm zum Denken."

    Das ist Ihr Niveau, das ist ein typischer Beitrag. Nichts ausser Poebelei und Beleidigungen. Da jammern Sie noch, dass so etwas vom HB geloescht wird? Jaemmerlich und laecherlich...

  • Kindergarten-Niveau. Sie sind ein engagierter AfD-Juenger und Ihnen passt es offensichtlich nicht, dass ich ihre heissgeliebte AfD als Bauernfaenger entlarve, ebenso wie viele Halb- und Unwahrheiten, die hier publiziert werden. Pech gehabt. Das ist hier nicht der AfD-Stammtisch und das HB gestattet jedem, seine Meinung zu aeussern, solange man sich an die Netiquette haelt. Da ich ausserdem anonym poste, kann (leider) jeder andere auch unter dem Namen "Eddie" posten (die Beitraege unten, 17:59 Uhr, 18:44 Uhr und 20:48 Uhr stammen gar nicht von mir...). Waren Sie das? Soll also das HB den Namen "Eddie" blockieren oder pauschal alle Beitraege, die unter dem Namen "Eddie" geschrieben werden loeschen, weil Sie das so wollen? Laecherlich...

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