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Wissenschaftler empört Familienministerin blamiert sich mit eigener Studie

Eine vom Familienministerium in Auftrag gegebene Studie zu Zwangsverheiratungen sorgt für Wirbel. Nicht etwa wegen der Ergebnisse, sondern weil Ministerin Schröder recht eigentümliche Schlussfolgerungen zieht.
30.11.2011 Update: 30.11.2011 - 19:44 Uhr
Kristina Schröder. Quelle: Reuters

Kristina Schröder.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Und manches Mal kann es peinlich werden oder, wie im Fall von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) sogar gefährlich, wenn Ergebnisse einer pikanten Studie eine komplett falsche Interpretation erfahren. So geschehen mit der von Schröder in Auftrag gegebenen Untersuchung „Zwangsverheiratung in Deutschland – Anzahl und Analyse von Beratungsfällen“. Anfang November wurde das Werk der Öffentlichkeit vorgestellt. Kurz zuvor hatte Schröder jedoch in einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) bereits einige zentrale Punkte herausgegriffen und auf ihre Weise gedeutet. Das hätte sie besser nicht tun sollen. Denn die Verfasser der Studie toben jetzt.

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