Wolfgang Schäuble Kein Brexit „à la carte“

Großbritannien wird auch beim Thema Migration laut Minister Schäuble keine Sonderbehandlung erhalten, wenn die Briten Teil des EU-Binnenmarktes bleiben wollen. Zudem gehe es dem britischen Finanzsektor an den Kragen.
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Nicht nur der Bundesfinanzminister möchte Großbritannien keine Sonderbehandlung einräumen. Quelle: AFP
Wolfgang Schäuble

Nicht nur der Bundesfinanzminister möchte Großbritannien keine Sonderbehandlung einräumen.

(Foto: AFP)

BerlinGroßbritannien kann sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zufolge keine Hoffnungen auf eine Ausnahmeregelung beim Thema Migration machen, wenn es nach dem Brexit Teil des EU-Binnenmarktes bleiben will. „Es gibt kein Menü a la carte. Es gibt nur das ganze Menü oder keines“, sagte Schäuble der „Financial Times“ in einem am Donnerstag in der Internetausgabe veröffentlichten Interview.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte kürzlich Zugeständnisse bei der Freizügigkeit von Arbeitnehmern in den Verhandlungen über einen EU-Austritt der Briten zum wiederholten Male abgelehnt. Schäuble sagte, dass sich Großbritannien zudem nach einem Brexit auf die Abwanderung von Finanzdiensten in europäische Zentren wie Frankfurt vorbereiten müsse.

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