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ZDF-Umfrage Merkel ist wieder beliebteste deutsche Politikerin

Die Bundeskanzlerin hat ihren Spitzenplatz auf der Beliebtheitsskala zurückerobert. Auch die Union legt in der jüngsten Umfrage bundesweit zu. Doch der Koalitionspartner FDP kommt nicht aus dem Tief.
13.07.2012 - 16:08 Uhr 21 Kommentare
Merkel ist wieder zurück auf ihrem Beliebtheitsthron. Quelle: Reuters

Merkel ist wieder zurück auf ihrem Beliebtheitsthron.

(Foto: Reuters)

Berlin Die Deutschen sind mit der Arbeit der Bundeskanzlerin in der Euro-Krise zufriedener als im Mai. Nach dem am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer sind 63 Prozent der Befragten der Meinung, Angela Merkel mache ihre Arbeit beim Thema Euro „eher gut“. Im Mai waren nur 60 Prozent dieser Auffassung. 28 Prozent halten die Arbeit der Kanzlerin in der Krise für „eher schlecht“, das sind zwei Prozentpunkte weniger als vor zwei Monaten.

Trotz der mehrheitlichen Zustimmung in der Euro-Politik Merkels halten die meisten Deutschen (57 Prozent) die Kritik von Bundespräsident Joachim Gauck für berechtigt, die Bundeskanzlerin erkläre ihr Vorgehen in der Euro-Krise nicht ausreichend. Ein Drittel der Befragten (33 Prozent) sieht das nicht so.

Die Euro-Schuldenkrise ist laut dem Ergebnis der Umfrage mit 54 Prozent aktuell das mit Abstand wichtigste politische Thema in Deutschland. Im Juni waren noch 41 Prozent der Befragten dieser Auffassung, im Mai hatte sich ein Drittel (33 Prozent) dementsprechend geäußert.

Die größere Zufriedenheit mit der Kanzlerin zeigt sich auch auf der Liste der zehn wichtigsten Politikerinnen und Politiker. Dort nimmt Angela Merkel wieder den ersten Platz ein. Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD), die im Juni die Liste angeführt hatte, rückt in der aktuellen Umfrage knapp hinter die Kanzlerin auf Platz zwei. Auf Platz drei bis fünf folgen unverändert Wolfgang Schäuble (CDU), Peer Steinbrück (SPD) und Frank-Walter Steinmeier (SPD).

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    Die CDU/CSU baut in der Umfrage ihren Vorsprung auf die SPD derweil weiter aus. Wäre am nächsten Sonntag Bundestagswahl, käme die Union auf 36 Prozent der Stimmen, so das Ergebnis des ZDF-Politbarometers. Im Vergleich zur Juni-Umfrage verbesserte sie sich damit um zwei Prozentpunkte. Die Sozialdemokraten erhielten nur noch 30 Prozent der Stimmen, zwei Prozentpunkte weniger als bei der vorigen Umfrage.

    Die FDP erhielte bei einer Bundestagswahl am nächsten Sonntag vier Prozent Zustimmung und damit einen Punkt weniger als im Juni. Sie würde wieder an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Die Linke verbesserte sich um einen Punkt auf sechs Prozent. Die Stimmenanteile der Grünen (13 Prozent) und der Piraten (7 Prozent) blieben unverändert. Damit hätten weiterhin weder die amtierende Regierungskoalition noch eine rot-grüne Koalition eine Mehrheit im Bundestag.

    Für die repräsentative Umfrage der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen wurden 1255 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte vom 10. bis 12. Juli am Telefon befragt.

    • dpa
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    21 Kommentare zu "ZDF-Umfrage: Merkel ist wieder beliebteste deutsche Politikerin"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Im Politbarometer des ZDF misst der Gez-Propagandasender die Effiziens der Agitation und Propaganda in der brd-(nach Carlo Schmid: eine Modalität der Fremdherrschaft).

    • "Merkel ist wieder beliebteste deutsche Politikerin"

      Weshalb hat man die männlichen Politiker außen vor gelassen?
      Unabhängig davon denke ich, dass dies wieder einer der beliebten Propagandaartikel ist. Die gab es früher zu DDR-Zeiten auch schon.

      Weshalb gab man sich nicht wenigstens die Mühe eine widerspruchsfreie Überschrift zu wählen?

    • Na ? War wohl eins von den 20 Bieren nicht mehr ganz frisch ?

    • Gast
      ja, das ist ungefähr so, als wenn man vorhat, seinen Partner zu verlassen, aber in ermangelung von was Bessrem ihn immer noch toll findet

    • george.orwell
      auf der Titanic befinden wir uns gerade alle
      Da spielte die Kapelle ja auch noch , während das Schiff schon sank
      und bei uns kreischt man auh noch immr Der Euro ist toll

    • Energieelite
      das Schlimme it nur, dass grade die Grünen so dämlich sie auch sind für uns, enormen Shaden anrichten mit ihren kranken Gehirnen

    • Energieelite:aaah unser Schreiberling Kommunist arbeitet wieder.

    • ... fast wie an der Börse, nichts los, lassen wir unsere eigene Meldung über den Ticker laufen, ob nach unten oder nach oben, wir sind dabei. Warum soll es da bei der "Allgemeinen Aufsichtsbehörde in der Bundesrepublik Deutschland" anders sein. Irgendwie scheinen die BürgerINnen nicht satt zu werden. Jeden Tag Wahlkampf, wenn auch die Themen krampfhaft und wahllos in die Mitte des Volkes per Medium (welches oder einfach allen) gestreut werden.

      Umfragen erhöhten schon immer das Potential bei denen, die sie bestellen im Beutel und bei denen die davon profitieren wollen in der Beliebtheitsskala. Jeder bedient sich wo und wie er eben kann. Und reden die Menschen von "Politikverdrossenheit" ists eben auch recht, dann müssen wir halt ein paar Brosamen in die Meute schmeißen.

      Aufhören, einfach aufhören, mittlerweile gehen einem davon die Schuhe auf und Schnürsenkel, ja, das will die EU dann auch noch abschaffen. Wer braucht die eigentlich noch?

    • Muttis Liebster, Herr Mappus wolle auch nur mal kurz in Frankreich Brötchen kaufen und da gab es EnBW zum Sonderpreis da kaufen wir diese gleich mal mit. Mann in welcher Welt leben Sie denn. Recht wird permanent durch unsere Eliten gebrochen und Merkel ist an nichts Schuld. Sie ist ja auch nur der Bundeskanzler und gibt die Linien der Politik vor. Nach geltenden Recht hat zwischen den Beschlüssen des Bundestag und der Entscheidung des Bundesrat eine Zeitspanne von 6 Wochen zu liegen um eine ausreichende Bewertung garantieren zu können. Die letze Entscheidung war Alternativlos denn diese musste in einer Nacht her, sonst geht der Euro und Europa unter. Nun hat man Zeit und ist Europa und der Euro untergegangen? Wenn man aber so weiter macht und nur Banken bedient geht der Euro unter und dann mit Recht. Europa besteht nicht nur aus Banken und Märkten sondern auch aus Menschen und wenn unser Eliten so weiter machen werden die Menschen sich zu wehren wissen und es ist 5 vor 12.
      Habe Sie sich mal mit dem System unserer Freien Presse beschäftigt. Viele Redaktionen möchten mehr berichten aber, heute in der Zeitung eine Kritik über ein Unternehmen und ab Morgen werden in diese Mediengruppe keine Anzeigen mehr geschaltet.

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