Zeitarbeit Von der Leyen will gegen Missbrauch vorgehen

Unternehmen sollen ihren Zeitarbeitern genau die gleichen Löhne zahlen, wie auch ihrer Stammbelegschaft. Das plant die Bundesarbeitsministerin, die den Missbrauch eindämmen will.
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Diesem Motto will sich von der Leyen offenbar verpflichten. Quelle: dpa

Diesem Motto will sich von der Leyen offenbar verpflichten.

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BerlinBundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen kritisiert den Missbrauch von Zeitarbeit zur Lohnsenkung und will mit einer neuen Regelung Abhilfe schaffen. „Es ist inakzeptabel, dass Mitarbeiter längerfristig ein und dieselbe Arbeit machen und es dafür unterschiedliche Löhne gibt“, sagte die CDU-Politikerin der „Welt“. Sie wolle daher noch in dieser Legislaturperiode eine Regelung schaffen, damit Zeitarbeiter genauso bezahlt werden wie die Belegschaften der Firmen, in denen sie eingesetzt sind.

„Zeitarbeit ist ein ganz wichtiger Faktor, um Auftragsspitzen abzufedern“, sagte von der Leyen. „Sie schafft kurzfristig Flexibilität. Sie ist aber nicht dazu da, um dauerhaft Löhne zu senken.“ Zeitarbeit dürfe „nicht feste Arbeit ersetzen“.

Eine Verpflichtung der Unternehmen darauf, auch Männern und Frauen für gleiche Arbeit gleiche Löhne zu zahlen, lehnte die Ministerin dagegen ab. Löhne seien das ureigenste Geschäft von Gewerkschaften und Arbeitgebern, sagte sie. Die Betriebsräte müssten von den Firmen Transparenz bei der Bezahlung einfordern. Dazu habe sie noch als Familienministerin ein einfaches Computerprogramm namens Logip eingeführt, das sich jeder Betrieb kostenlos aus dem Internet herunterladen könne. Anhand der Lohndaten ermittle das Programm, ob in der Firma vergleichbare Jobs ungleich entlohnt würden.

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5 Kommentare zu "Zeitarbeit: Von der Leyen will gegen Missbrauch vorgehen"

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  • Gekündidigt weil durch Leiharbeiter verdrängt ist man schnell in ALG2. Dank Leyens Sanktionsweisung Wiki/Leyen/ALG2 schnell in die Zeitarbeit gedrängt(Gibt deshalb ja fast nichts anderes mehr). Und schon ist man Leiharbeiter und verdrängt den nächsten regulären. Auf mich wirkt es wie ein Flächenbrand. Leyen wär die letzte die dagegen was macht, Wahlkampfgeschwätz welches den gesunden Menschenverstand Beleidigt. Es ist nicht nur bitter für die Betroffenen, es wird z.B. auch die Sozialversicherungen schwer treffen. Weil die Sklaven nahe dem Existenzminimum liegen, kommt da kein Geld mehr rein. Schönen Dank für die Büchse der Pandorra Frau Leyen!

  • Frau von der Leyen ist eine gutverdienende Karrierefrau, welche gerne populistische Themen aufgreift, immerhin wagt sie mal das Thema anzusprechen, aber leider hängt das wohl mit der Wahl zusammen die bald kommen wird.

    Wir sind den Politiker vollkommen egal, solange die ihre Löhne festsetzen können!

  • Wie aufregend!
    Dass unsere Bundesuschi (die Frisur ist schön..) dies schon nach ein paar Jahren bemerkt?
    Immerhin als ständig von Burn-out Bedrohte (Halbtagskraft Mutter von 7 Kindern, Halbtagskraft Ministerin) nicht weiter verwunderlich!
    Oder sind etwa bald Wahlen???

  • Wie aufregend!
    Dass unsere Bundesuschi (die Frisur ist schön..)dies schon nach Jahren bemerkt?
    Immerhin als ständig von Burn-out Bedrohte (Halbtagskraft Mutter von 7 Kindern, Halbtagskraft Ministerin) nicht weiter verwunderlich!
    Oder sind etwa bald Wahlen???

  • Frau von der Leyen: dann fangen Sie bitte mal bei der Agentur für Arbeit an- denn dort werden Arbeitsuchende fast auschließlich an Zeitarbeitsfirmen verwiesen !!

    Und genau das ist die größte Schande: die AfA arbeitet den Zeitarbeitsfirmen auch noch kostenlos zu/in die Hände

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