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Zeitung Rentenbeitrag könnte 2012 sinken

Dank des positiven Konjunkturverlaufs könnten im nächsten Jahr die Rentenbeiträge deutlich sinken. Mögliche Jahresentlastung für Arbeitnehmer wären dann je nach Einkommen bis zu 132 Euro.
08.07.2011 - 03:57 Uhr 3 Kommentare
Die Miniatur-Figuren zweier Rentner sitzen auf einem Berg mit Euro-Münzen. Quelle: dpa

Die Miniatur-Figuren zweier Rentner sitzen auf einem Berg mit Euro-Münzen.

(Foto: dpa)

Berlin Der Rentenbeitrag könnte im kommenden Jahr einem Zeitungsbericht zufolge stärker sinken als bislang erwartet. In Regierungskreisen werde mit einer Senkung des Satzes zum 1. Januar um bis zu 0,3 Prozentpunkte auf 19,6 Prozent gerechnet, berichtete die „Bild“-Zeitung vorab aus ihrer Freitagausgabe.Im Extremfall sei sogar ein Rückgang bis auf 19,5 Prozent möglich.

Bislang galt als sicher, dass der Beitrag zur Rentenversicherung im kommenden Jahr auf 19,8 Prozent sinken werde. Die endgültige Entscheidung will die Bundesregierung Ende November treffen. Als Grund für die günstigere Entwicklung werde den Regierungskrisen zufolge der positive Konjunkturverlauf genannt, heißt es in dem Bericht weiter.

Danach könne die Rentenkasse bis Ende kommenden Jahres bis zu drei Milliarden Euro mehr einnehmen als erwartet. Diese Zahlen seien mit ausschlaggebend für die Höhe des Beitragssatzes 2012.

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    3 Kommentare zu "Zeitung: Rentenbeitrag könnte 2012 sinken"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Eine Anhebung des Einkommenssteuerfreibetrages ist längst überfällig und wesentlich gerechter.

      Hier werden dafür jährlich ca. 30 Mrd. (30.000.000.000,--) € Sozialleistungen an Personengruppen gezahlt, die in Staaten wie Kanada oder Australien keinen Cent bekämen.

      Damit könnte man jeden Steuerzahler um jährlich 1000,-- € entlasten.

    • seh ich auch so. lieber würde ich eine spürbare entlastung durch andere sozialversicherungsleistungen befürworten. aber bei der kranken- / pflege- bzw. arbeitslosenversicherung stößt man ja nur auf taube ohren, da ja die rentner teilweise ebenfalls entlastet werden könnten und somit ein größeres defizit nicht machbar ist.
      also los, ihr rentner: ihr habts doch zeit. gehts auf die straße und nicht zum nächsten kiosk oder biergarten.

    • Die Rentner haben, und hier speziell die kleinen, nach Jahren der Nullrunden und Minimalerhöhungen ein Recht auf eine spürbare Steigerung ihrer Bezüge.
      Eine Senkung der Rentenbeiträge sollte da erst an zweiter stelle stehen.

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