Zinswende der EZB Steuersenkungen ade

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Gelingt das dauerhaft, schrumpft der Schuldenberg zwar nicht. Er verliert aber seinen Schrecken, weil er in Relation zum wachsenden BIP langsam an Bedeutung verliert. Das Gleiche gilt für die Bundesländer, die ab 2020 in normalen Zeiten überhaupt keine neuen Kredite mehr aufnehmen sollen.   

Friedrich Heinemann vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hält es sogar für möglich, dass dem Bund ein Zinsschock erspart bleibt. Schließlich sei die Bonität Deutschlands am Kapitalmarkt über jeden Zweifel erhaben. Gerade in der Schuldenkrise ist die Nachfrage nach sicheren deutschen Anleihen groß - das dürfte den Zinsanstieg weiter dämpfen. „Dazu hat die Schuldengrenze beigetragen“, sagt Heinemann. Nun kommt es darauf an, dass sie nach Punkt und Komma eingehalten wird. Anders sehe es bei den Ländern aus, die nicht die gleiche Bonität wie der Bund genießen, warnt Brügelmann. Ganz zu schweigen von Kommunen, die sich kurzfristig Geld pumpen müssen.

  • rtr
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2 Kommentare zu "Zinswende der EZB: Steuersenkungen ade"

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  • Dem kann ich im Grundsatz nur zustimmen. Sicherlich steigen die Refinanzierungskosten, aber daraus den Schluss zu ziehen, dass es keine Steuersenkungen gibt ist ein wenig zu dünn. Es gab schon bei ganz anderen Leitzinshöhen Steuersenkungen. Der Leitzins ist trotz Anstieg auf ein historisch sehr niedrigem Niveau.

  • So ein Schwachsinn !!!!
    Was haben "Steuersenkungen" mit dieser lächerlichen o,25 Punkte Zinserhöhung zu tun ?????
    Garnichts !!!!

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