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Zum Tag der Arbeit Nicht weniger, aber anders

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Unvorstellbare Chancen
Die Stars der Hannover Messe
Entertainment-Roboter
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Titan von der Firma Cyberstein Robots zog bei der Hannover Messe die Blicke auf sich. Wo auch immer der Roboter auftauchte, zückten die Messe-Besucher ihre Handys.

(Foto: Lindekamp)

YuMi
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Der kopflose, zweiarmige Roboter der Firma ABB ist ein Vorzeige-Exemplar bei der Hannover Messe und bekam auch prominenten besuch von Kanzlerin Angela Merkel und Indiens Premier Narendra Modi.

(Foto: AFP)
Guten Tag, Kollege Roboter!
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Der metallische Händedruck aus dem Hause Schunk ist kalt, aber sacht. Die Firma liefert mit der filigranen Roboterhand ein weiteres prominentes Beispiel für die Mensch-Maschine Kooperation.

(Foto: Reuters)
Besucher-Liebling
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Der Care-O-bot von Schunk wird als androider Butler angetrieben und erinnert ein wenig an R2D2 von Star Wars. Mit blumigen Geschenken wagte er in Hannover erste Kontaktaufnahmen zum Mensch.

(Foto: Reuters)
Die Zukunft der Robotik
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Direkt nebeneinander präsentiert Schunk, Marktführer für Spanntechnik und Greifsysteme, seine beiden Roboter-Stars bei der Messe.

(Foto: Lindekamp)

Der Butterfly Effect
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„eMotion“ heißt es am Messestand der Firma Festo. Das Unternehmen für Steuerungs- und Automatisierungstechnik stellt in Hannover unter anderem ultraleichte Flugobjekte in Gestalt von Schmetterlingen vor, die ihr Flugverhalten im Kollektiv koordinieren.

(Foto: Reuters)
Emsige Tierchen
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Und Festo hat weitere Technologien im Angebot, die Vorbilder in der Natur haben. Für die Roboterameisen „BionicANTs“ hat sich die Firma nicht nur die filigrane Anatomie der natürlichen Ameise zum Vorbild genommen. Sie hat auch das kooperative Verhalten der Insekten mittels komplexer Regelalgorithmen in die Welt der Technik übertragen.

(Foto: dpa)

Die Arbeitswelt der Zukunft ist von einer beträchtlichen Dialektik geprägt: Einerseits verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und privaten Aktivitäten. Andererseits heißt das aber auch, dass wir unsere Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes mit nach Hause tragen. Der klassische Arbeitstag ist ein Auslaufmodell. Das kommt vielen Menschen, etwa berufstätigen Eltern, entgegen, die diese neu gewonnene Flexibilität zu schätzen wissen.

Der Trend zu flexibleren Arbeitsmustern schafft aber auch neue Herausforderungen. Flexibles Arbeiten kann zu unberechenbar sein, um andere Tätigkeiten verlässlich planen zu können – sei es der Zweitjob oder ein langfristig zu vereinbarender Arzttermin. Für manch einen kann die Verwischung der Trennlinie zwischen Arbeit und Freizeit auch mit erheblichen Belastungen verbunden sein. Während viele Amerikaner die Herausforderung einer modernen Work-Life-Balance seit Jahrzehnten kennen, ist in Ländern mit traditionell strikt geregelten Arbeitszeiten ein Schock so gut wie programmiert.

Die positiven und negativen Aspekte der sich wandelnden Arbeitswelt müssen sorgfältig und intelligent ausgeglichen werden. Diese Aufgabe sollten wir mit Zuversicht angehen. Schließlich hat die Welt schon sehr tiefgreifende Veränderungen und die damit verbundenen sozialen Spannungen und Verwerfungen erfolgreich bewältigt. Man denke rund 125 Jahre zurück, als Politiker und Intellektuelle gleichermaßen gegen die Industrialisierung, Mechanisierung und Elektrifizierung als vermeintliche Katastrophe für die Gesellschaft wetterten.

Die großen Umwälzungen vergangener Epochen, allen voran Urbanisierung und Landflucht, haben die Welt tatsächlich erschüttert. Aber das Ergebnis waren ein dramatisch verbesserter Lebensstandard und größerer Wohlstand. Die Gesellschaft passte sich an die „neue Normalität“ an, und die Lebensbedingungen verbesserten sich für Millionen von Menschen, die zuvor in bitterer Armut lebten.

Die bevorstehenden Veränderungen bieten uns neben vielen Herausforderungen auch unvorstellbare Chancen. Um sie zu ergreifen, müssen die Entwicklungsländer ihre Transformation konsequent fortführen und dabei unsere Unterstützung erhalten, während sich die großen Volkswirtschaften Europas und Nordamerikas an die veränderten Gegebenheiten anpassen müssen. Längst sind die Wirtschaftsprozesse weltweit so engmaschig vernetzt, dass wir alle voneinander abhängig sind.

Was die Gestaltung der Arbeitswelt der Zukunft angeht, sitzen wir fortan im sprichwörtlichen gemeinsamen Boot.

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