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Zuwanderung Deutschland beliebt wie nie

Wer seine Heimat aufgibt, der kommt am liebsten nach Deutschland. In keinem anderen EU-Land nimmt die Zuwanderung so stark zu wie hier. Auf dem Arbeitsmarkt gibt es immer bessere Chancen. Doch an einem Punkt hapert es.
60 Kommentare

Deutschland ist zweitgrößter Zuwanderungsmagnet

DüsseldorfWer auswandert, will am liebsten nach Deutschland. Das zeigt eine am Montag veröffentlichte OECD-Studie. 2013 kamen laut Internationalem Migrationsausblick rund 465.000 Zuwanderer dauerhaft nach Deutschland. Damit hat die Zuwanderung in die Bundesrepublik im vergangenen Jahr so stark zugenommen wie in sonst keinem anderen Land in der Europäischen Union. Gründe für die Zuwanderung: Familie, Ausbildung, Arbeit. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Freizügigkeit innerhalb der EU.

Der Trend scheint sich fortzusetzen. Denn auch 2014 steigen die Zuwanderungszahlen in Deutschland, so die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Dabei lag Deutschland 2009 noch auf Platz acht. Insgesamt mehr als vier Millionen Menschen wanderten 2013 auf Dauer in die 34 OECD-Staaten ein – ein Prozent mehr als im Jahr davor. „Ohne den kräftigen Anstieg in Deutschland wäre die Zuwanderung in die OECD leicht rückläufig“, heißt es laut Bericht.

Noch beliebter als Deutschland sind nur noch die USA. Die Vereinigten Staaten bleiben zwar das größte Aufnahmeland im OECD-Raum, doch die Zahl der dauerhaften Zuwanderer lag zum ersten Mal seit zehn Jahren unter einer Million. Italien und Spanien, die bis 2011 im Einwanderungsranking auf Platz zwei und drei lagen, sind laut Bericht nicht mehr so beliebt. Der Grund: die schlechte Wirtschaftslage. Doch immer noch kamen rund jeweils 200.000 Menschen in die beiden Länder.

Dass so viele Menschen dauerhaft nach Deutschland kommen, mag auch daran liegen, dass die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Migranten – also Menschen, die in erster oder zweiter Generation in Deutschland leben – sich deutlich verbessert haben. So gab es in Deutschland den stärksten Anstieg bei der Beschäftigungsquote von Zuwanderern. „Deutschland konnte in den vergangenen Jahren viele Lehren aus der Arbeitsmarktintegration von Migranten ziehen“, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurría.

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60 Kommentare zu "Zuwanderung: Deutschland beliebt wie nie"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • @ Thomas Podgacki
    „Da gibt es Kommentatoren, die sind der Ansicht, die Bertelsmann Studie sei realistisch, weil Ausländer kein Militär benötigen.“

    Im Land lebende Ausländer nehmen die gesamte Infrastruktur des Landes in Anspruch, in dem sie leben. Wenn dieses „Studie“ dies nicht berücksichtigt, dann versucht der Auftraggeber die Bevölkerung hinter die Fichte zu führen.

    „Wie schlicht im Gemüt muß man sein, um anzunehmen,....“

    Diese „schlichten Gemüter“ nennt man Troll oder Auftragsschreiber.

  • Stellt man alle allgemeinen Staatsausgaben, etwa für Verteidigung oder Straßenbau, mit in Rechnung, schlägt für jeden lebenden Ausländer ein langfristiges Staatsdefizit von 79.100 Euro, für jeden lebenden Deutschen von 3.100 Euro zu Buche.

    Da gibt es Kommentatoren, die sind der Ansicht, die Bertelsmann Studie sei realistisch, weil Ausländer kein Militär benötigen.

    Wie schlicht im Gemüt muß man sein, um anzunehmen, daß Ausländer keine Busse und Bahnen, keine Straßen und Gehwege benutzen.
    Wer so argumentiert ist für mich völlig unglaubwürdig.

    Zu den herausgerechneten Staatsausgaben gehören z. B. Straßenbau ebenso wie Infrastruktur, Busse und Bahnen.

    Schönen Tag noch.

  • DEPPEN sind immer "beliebt" (kiecher) ....

  • LESENSWERT !

    "Die Verstrickungen von Politikern und Journalisten in Elite-Netzwerken"

    Das sind die eigentlichen Macht-Zirkel, ausserhalb jeder demokratischen Kontrolle. Welt-Geld-Elite.

    http://www.neopresse.com/politik/die-verstrickungen-von-politikern-und-journalisten-elite-netzwerken/

    Journalisten in Atlantik-Brücke vereinigt ferngesteuert:

    http://homment.com/atlantikbruecke

  • .....kein Pass für eine Rückkehr vorliegt....

    Das darf und kann kein Grund sein, so ungerufen wie sie ins Land gekommen sind müssen sie es auch umgehend wieder verlassen. Wohin kann nicht unser Problem sein, egal wo hin, nur nicht weiter im Lande bleiben und weiterhin auf Kosten des Staates leben denn das generiert nur noch mehr Begehren in den Herkunftsländern.

  • Nicht "DEUTSCHLAND" ist "beliebt wie nie", sondern die Vollversorgung, die es hier für JEDERMANN gibt. Für ordentliche Renten, Schulen, Strassen...für NICHTS ist Geld da.. ES WIRD BÖSE ENDEN!!!

  • Lt BAMF in 2014 c. 29% Anerkennungsquote, d.h. 71% der Anträge wurden abgelehnt. Also immern och meilenwert von Ihren Werten entfernt.
    http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/statistik-anlage-teil-4-aktuelle-zahlen-zu-asyl.pdf?__blob=publicationFile

    Im langfristigen Mittel gilt meine o.g. Zahl nach wie vor. In 2013 und 2014 deutlich höhere Quote aufgrund starker Asylanträge von Syrern, die natürlich zurecht eine Anerkennung erhalten, da hier die Notsituation offensichtlich ist. Das ist aber ein Sondereffekt dieser genannten Jahre. Und trotzdem ist die Ablehnungsquote hier immer noch erdrückend hoch mit über 70%, trotzdem werden auch diese Nichtasylanten kaum des Landes verwiesen, sondern kosten weiter hin dem deutschen Staat.

  • Na also, dann gibt es die entscheidende Wahrheit also doch noch im hintersten Kapitel bzw. im Kleingedruckten, leider haben einige wohl soweit nicht gelesen und der noch dazu anders lautenden und damit irreführenden Überschrift geglaubt.
    Dann ist die Bilanz der Zuwanderung in Summe also deutlich negativ, danke dass sie das noch selbst klar gestellt haben. Das relativiert bzw. negiert aber ihre vorab gemachten Aussagen diametral!

    Nochmal: Massvolle Zuwanderung i. Rahmen eines Masterplans ist sinnvoll und begrüßenswert, nicht jedoch das aktuelle Zuwanderungs-Chaos und das wenig gesteuerte Thema mit deutlich negativen fiskalischen Folgen für den Steuerzahler und Krankenkassen- und Rentenbeitragszahler.

  • DE kann sich das nicht leisten!
    Aber DE wird ja nicht gefragt! ):

  • In Deutschland bekommen Ausländer alles umsonst ohne Gegenleistung! Wie lange kann Deutschland sich dies leisten?

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