Zuwanderung Migration lässt Einwohnerzahl in Deutschland um 500.000 ansteigen

Die Bevölkerung ist in Deutschland 2016 deutlich gewachsen. Knapp die Hälfte der Zuwanderer waren keine EU-Bürger.
Update: 13.03.2018 - 10:24 Uhr 20 Kommentare

„Entscheidender Fortschritt im Kampf gegen illegale Einwanderung“

„Entscheidender Fortschritt im Kampf gegen illegale Einwanderung“

WiesbadenIn der Folge der großen Zuwanderung durch Flüchtlinge ist 2016 die Zahl der Einwohner in Deutschland insgesamt um 500.000 Menschen gestiegen. Diese Zahl veröffentlichte das Statistische Bundesamt am Dienstag in einer Gesamtrechnung von Zu- und Abwanderung.

Dieser sogenannte Wanderungsüberschuss hatte zum Höhepunkt der Zuwanderung durch Flüchtlinge im Jahr davor allerdings noch bei 1,14 Millionen Personen gelegen. Für 2017 hatten die Statistiker diesen Saldo bereits auf mindestens 450.000 geschätzt.

In den jetzt veröffentlichten Zahlen für 2016 lässt sich auch ablesen, dass mehr deutsche Staatsbürger das Land verlassen haben als zurückkehrten. Wie das Statistische Bundesamt berichtete, waren mehr als 1,8 Millionen Menschen nach Deutschland gezogen, davon mehr als 1,7 Millionen Menschen mit einem ausländischen Pass. Dagegen verließen im gleichen Jahr mehr als 1,3 Millionen Menschen Deutschland.

Rund 146.000 Zuwanderer waren Deutsche – entweder Spätaussiedler oder aus dem Ausland zurückkehrende Deutsche. Das war ein Anstieg um 25.000 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig kehrten 281.000 deutsche Staatsangehörige Deutschland den Rücken. Auch mehr als eine Million Menschen mit ausländischem Pass wanderte ab.

Mehr als die Hälfte aller Zuwanderer, nämlich 51 Prozent, hatte einen EU-Pass, während neun Prozent aus anderen europäischen Staaten kamen. Unter den außereuropäischen Zuwanderern stellten Asiaten mit 26 Prozent die größte Gruppe, während fünf Prozent der Migranten eine afrikanische Staatsbürgerschaft besaßen.

Eine rückläufige Nettozuwanderung gab es insbesondere bei Menschen aus Syrien (auf 146.000 von 298.000 im Jahr 2015), aus Afghanistan (auf 56.000 von 80.000) und aus dem Irak (auf 48.000 von 60.000). Hier habe die Schließung der Balkanroute eine Rolle gespielt, hieß es beim Statistischen Bundesamt.

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20 Kommentare zu "Zuwanderung: Migration lässt Einwohnerzahl in Deutschland um 500.000 ansteigen"

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  • Die Dummen kommen in Scharen ins Land und die Klugen verlassen in Scharen das Land.

    Dumm - dümmer - Deutschland.

    Danke an 12 Jahre Merkelspuk.

  • @ Herr Hans Klahrin 13.03.2018, 13:09 Uhr

    Steht zwar nicht im Artikel, aber ich kenne eine Menge, die sich über die o.a. Entwicklung freuen:

    Zitat Ktarin Göring Eckhardt
    "
    „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich drauf!“ - Rede zur Flüchtlingswelle im November 2015 auf dem Parteitag der Grünen, zitiert nach Spiegel online vom 21.11.2015

    „Wir kriegen jetzt plötzlich Menschen geschenkt“ - 8. November 2015 vor der EKD-Synode in Bremen, zitiert nach idea e.V. Evangelische Nachrichtenagentur

    “Es geht einerseits darum, sind wir ein Land, was für Migrantinnen und Migranten offen ist, was Leute anzieht. Die wir übrigens dringend brauchen. Nicht nur die Fachkräfte, sondern weil wir, weil wir auch Menschen hier brauchen, äh die äh in unseren Sozialsystemen zu Hause sind und sich auch zu Hause fühlen können.” - ARD Morgenmagazin am 09.10.2013, https://www.youtube.com/watch?v=1iMrFW55yfQ"


    https://de.wikiquote.org/wiki/Katrin_G%C3%B6ring-Eckardt

    Noch Fraagen?

  • Herr Hans Klahrin,

    und unter den EU-Zuwanderern befinden sich natürlich niemand, der es sich in Deutschland gutgehen lassen will und z. B. hohes Kindergeld für in z. B. Rumänien lebende Kinder beziehen will?

    Lesen allein reicht leider nicht.

  • Es ist wohl Fakt, dass auch weiterhin kein gutausgebildeter Einwanderungsinteressierter in ein Land wie Deutschland kommen wird, wenn Deutschland dafür berüchtigt bleibt, unbegrenzt Sozilflüchtlinge versorgen zu wollen.

  • Eine halbe Million Zuwanderer? Ich dachte wir sprechen hier von hilfesuchenden Asylanten?

  • Da rührt sich was bei so einem Thema.
    Ich kann allerdings nicht im Artikel lesen, dass sich irgendjemand freut oder die Zahlen so haben wollte - tut mir leid liebe Verschwörungstheoretiker.
    Fakt ist doch, dass rund die Hälft der Zuwanderung innerhalb Europas geschieht. Das ist im Binnenmarkt ja auch so gewollt und möglich.
    Wir reden also über die andere knappe Hälfte. Dabei ist es mir egal, auseinander zu dividieren, wo er herkam und welchen Bildungsstand er hat. Fakt ist doch - in unser schönes Land werden dank des Wohlstandsniveaus immer viele kommen wollen. Darauf muss sich D einfach einstellen - Heisst (da gebe ich vielen Vorschreibern recht) man muss den Ankömmling einfach und schnell Kategorisieren können. Also Asyl oder wirtschaftliche Einwanderung. Und dann muss er die jeweiligen Verfahren durchlaufen. Also muss es ein klares und einfaches Asylrecht und daneben ein transparentes Einwanderungsgesetz geben. Dann wird doch die Bürokratie weniger, die Verfahren kürzer und auch Einsprüche vor Gerichten weniger. Wenn ich dann noch gescheit die Außengrenzen sichere, könnte es so reibungslos laufen. Fragt man sich, warum das keiner als Gesamtprojekt begreift und parteiübergreifend angeht.

  • Ein Wanderungsplus von 500.000 aber 1,3 Million verliessen Deutschland , einschliesslich 281.000 deutsche Staatsangehörige. Da waere es mal interessant genau zu wissen wer ins Land kommt und wer abhaut. Besonders unter die Lupe zu nehmen waeren da Bildungsstand, Berufserfahrung, Alter, Verdienst, usw.
    Erfahrene Facharbeiter, Akademiker und Unternehmer werden von Armutsfluechtlingern mit niedrigem Bildungsstand verdraengt. Die zuerst abhauen sind meistens jene mit Weitsicht, Bildung, Unternehmungslust und guten finanziellen Moeglichkeiten. Eine Umvolkung in der rund 2% der Bevoelkerung pro Jahr ausgetauscht werden wird fuer das Land schwere Verwerfungen mit sich fuehren.

  • Es wäre interessant zu erfahren, wie viele aus den einzelnen Gruppen einer Beschäftigung nachgehen und wie viele von Steuergeldern leben. Wachstum ist nicht per se gut. So sehr wir qualifizierte Einwanderung brauchen, so sehr ziehen unsere Gesetze genas das Gegenteil an. Es ist dringend geboten, Einwanderung und Asyl grundlegend zu reformieren. Ansonsten werden wir das nicht schaffen, weil sowohl die finanziellen als auch die faktischen Kapazitäten (Bildung, Wohnung etc) überfordert werden, insbesondere dann, wenn die wirtschaftliche Situation auch einmal wieder schlechter wird.

  • MiGRATION : ist hier wohl nicht der richtige Ausdruck!

    An sich haben wir keinen Bedraf an weiterer unkontrollierter, spontaner Zuwanderung & somit der massiven Unterwanderung der kompletten Sozialsyzsteme!

    Die Bevoelkerungsdichte hier ist schon extrem erdrueckend, und die zusaetzlichen Sozialausgaben kumulieren sich zu einen unueberwindlichen Schudenberg innerhalb der naechsten 10 Jahre, fuer das Gemeinwesen!
    DEUTSCHLAND hat fertig!
    ALDI EDEKA etx denken natuerlich anders, denn jeder der hierher kommt muss auch was zu Beissen bekommen, ist potentieler Kunde, egal wer's zahlt
    und bei Wohnen sieht;s ebenso aus: Jeder Eigentuemer ist froh ueber den Nachfrageanstieg, denn Vatter Staat zahlt, definitive und puenktlich !

    Und zahlen ja gezahlt wird durch VAtter Staat mit unseren hart verdienten Steuer-Abgaben....!
    bzw Vermoegens-Enteignung durch die Niedrigzinspolitik!



    Wie sollen dann die Soziialkassen, Krankenkassen, Pflegekassen das alles stemmen, wenn nicht durch Zusatzbelastung der Steuerzahler....?





  • @ Frau Sabrina Dresdnerin 13.03.2018, 12:07 Uhr

    Frau Dresdnerin, ich denke, man sollte die nackten Zahlen mal hinterfragen und sich mit der Rechtmässigkeit und den Folgen des "Migrationserfolges" auseinandersetzen. HJ Papier hat sich vor einigen Tagen zu dem Thema wie folgt geäussert:

    "Hans-Jürgen Papier hat sich zur Migrationspolitik zu Wort gemeldet: Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts vermisst eine klare Trennung zwischen Asyl- und Migrationspolitik. Es müsse „vor allem sichergestellt werden, dass das Asylrecht nicht länger zweckentfremdet werden kann als Türöffner für eine illegale Einwanderung – und zwar von Personen, die ersichtlich kein Recht auf Asyl in Deutschland oder Europa haben“, sagte er am Wochenende in Köln.

    Die Asyl- und Flüchtlingspolitik in Deutschland habe es bisher versäumt, von vornherein und rechtzeitig zwischen dem individuellen Schutz vor Verfolgung auf der einen Seite und der freiwilligen Aufnahme von Migranten auf der anderen Seite – sei es aus humanitären Gründen oder aus Eigeninteresse im Rahmen einer Einwanderungspolitik – zu unterscheiden, erläuterte Papier."

    Quelle:
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article174180817/Ex-Verfassungsrichter-Hans-Juergen-Papier-Asylrecht-nicht-laenger-zweckentfremden.html

    Hier wird Massenmigration über das Asylrecht betrieben. Das ist weder zielführend noch gestzeskonform. Die Medien verkaufen dann die Zuwachs an Bildungsfernen als großen "Migrationserfolg". Die Tatsache, daß dem Land hier gleichzeitig alt eingesessene Vermögende und Gebildete abhanden kommen, scheint weder die Politik noch die medien zu interessieren. Wieso eigentllich? haben die keine Lobby?

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