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Zweite Amtszeit Bundespräsident Köhler hält sich noch bedeckt

Bundespräsident Horst Köhler lässt weiterhin nicht erkennen, ob er eine zweite Amtszeit anstrebt. „Von einer Entscheidung ist nichts bekannt“, sagte sein Sprecher Martin Kothé am Samstag der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin.
Bundespräsident Horst Köhler bei seiner ersten Vereidigung im Jahr 2004. FOTO: dpa Quelle: dpa

Bundespräsident Horst Köhler bei seiner ersten Vereidigung im Jahr 2004. FOTO: dpa

(Foto: dpa)

HB BERLIN. Die „Bild“- Zeitung (Samstag) hatte unter Berufung auf Regierungs- und Parteikreise berichtet, Köhler strebe eine zweite Amtszeit an. Bei mehreren turnusmäßigen Gesprächen mit den Parteichefs von CDU, CSU, FDP und SPD habe der Bundespräsident in den vergangenen Wochen „ohne groß nachzufragen“ breite Unterstützung erhalten. Dies gelte auch für die Kanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel, schrieb das Blatt. „Sie steht voll hinter ihm“, zitiert „Bild“ ein Mitglied der CDU-Spitze.

Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle hatte Köhler bereits Mitte März zu einer zweiten Amtszeit ermuntert. CDU und SPD wollen sich erst nach Köhlers für das Frühjahr angekündigter Entscheidung zu einer möglichen Wiederwahl äußern. Ihre Generalsekretäre Ronald Pofalla und Hubertus Heil hatten aber übereinstimmend Köhlers Amtsführung gelobt.

Köhler hat angekündigt, sich etwa ein Jahr vor dem nächsten Wahltermin am 23. Mai 2009 über eine mögliche Kandidatur für eine zweite Amtszeit zu äußern. Er war 2004 mit den Stimmen von Union und FDP gegen die SPD-Kandidatin Gesine Schwan gewählt worden. Seit längerem wird davon ausgegangen, dass Köhler sich um den 23. Mai 2008 herum - den Tag des Grundgesetzes - erklären wird. Bisher ist noch offen, ob die SPD wieder einen eigenen Kandidaten aufstellt.

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