Zweites Hilfspaket Deutschland zeigt Griechenland die Grenzen auf

Für das klamme Griechenland drängt die Zeit. Mitte März droht die Pleite. EU-Hilfe gibt es aber trotzdem nicht um jeden Preis, sagen Unions-Politiker in Berlin. Sie erwarten, dass auch Athen Verantwortung übernimmt.
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Eine griechische Flagge. Quelle: dpa

Eine griechische Flagge.

(Foto: dpa)

DüsseldorfIn der Debatte um ein neues Hilfspaket für Griechenland hat der Vize-Vorsitzende der Unions-Fraktion im Bundestag, Michael Meister, die Regierung in Athen davor gewarnt, den Bogen zu überspannen. „Die europäische Solidarität gilt, solange Griechenland seine Verantwortung wahrnimmt und sich an die Vereinbarungen hält“, sagte Meister Handelsblatt Online. „Ich sehe keine Notwendigkeit, über das verabredete bzw. noch zu verhandelnde Paket hinauszugehen.“

Ähnlich äußerte sich der finanzpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Klaus-Peter Flosbach. „Griechenland muss klar sein, dass fehlender Reformwille unsere Hilfsbereitschaft überdehnt“, sagte der CDU-Politiker Handelsblatt Online. „Unterstützung – unabhängig ob durch Beteiligung Privater oder durch europäische Nachbarn – kann es nur geben, wenn Griechenland mitzieht.“  Flosbach betonte, dass in Griechenland noch Spielraum für Reformen bestehe. „Und die sind dringend notwendig, um die Krise zu bewältigen.“

Der Finanzexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Frank Schäffler, machte deutlich, dass er eine Rettung Griechenlands bei gleichzeitigem Verbleib in der Euro-Zone für unmöglich hält. „Griechenland hat im Euroraum keine Chance, seine Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen. Spätestens nach fast zwei Jahren Feldversuch müsste auch der letzte Optimist die Lage realistisch einschätzen“, sagte Schäffler Handelsblatt Online. „Ohne einen harten Schuldenschnitt verbunden mit einem Austritt aus dem Währungsclub werden alle Clubmitglieder infiziert“, warnt das FDP-Bundesvorstandsmitglied. „So scheitert der Euro und dann Europa.“

Die griechische Regierung hofft auf ein neues Rettungspaket von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) im Umfang von 130 Milliarden Euro. Ein Bestandteil ist, dass private Gläubiger wie Banken, und Versicherungen auf 50 Prozent ihrer Forderungen - rund 100 Milliarden Euro - verzichten. Der Schuldenschnitt ist die Voraussetzung für das zweite internationale Hilfsprogramm.

Ein ranghoher Beamter des griechischen Finanzministeriums gab sich indessen zuversichtlich, dass es „Ende der kommenden Woche“ mit den privaten Gläubigern Griechenlands zu einer ersten Einigung über einen Schuldenschnitt kommen könnte. „Wir sind auf dem richtigen Weg, Anfang Februar könnte dann das öffentliche Angebot folgen“, sagte er vor Journalisten in Athen.

Notfalls soll Schuldenschnitt erzwungen werden
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42 Kommentare zu "Zweites Hilfspaket: Deutschland zeigt Griechenland die Grenzen auf"

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  • @zeus

    du solltest nicht immer von in Griechenland lebenden Albaner ausgehen, die machen ja alles für euch Griechen....

  • @DonCapisco

    Pass auf, dass Du an deinen Vorurteilen und deiner Selbstherrlichkeit als Deutscher einer anderen Spezis, die alleine die Welt retten kann, nicht erstickst, Du Taugenichts! Besser; Nichtsnutz! Irgend ein Südländer hat wohl deine Frau gescwängert, da du offensichtlich nicht dazu im Stande warst. Trage es mit Fassung!

  • @ffff

    Richtig, insbesondere DEINE Frau und deine Tochter!

  • diesem Land würde Ich nicht einen Cent mehr in den Hintern schieben, denn wenn man für Tode Renten und Pensionen bezahlt kann da was nicht Stimmen.Und das geld was die in der zwischenzeit schon Bekommen haben- werden andere Länder dafür Bezahlen müssen, weil das Geld von Griechenland Niemals zurück Bezahlt wird.

  • Sie haben die SPD und vor allem die Grünen noch vergessen, die bei dem Gehabe der CDU/CSU und FDP ganz fröhlich mitmachen und es, wenn sie zu sagen hätten, noch schlimemr machen würden

  • Griechen ?
    = fressen faulenzen fernsehen ficken.
    Sonst können und tun die nix.

  • Zunächst einmal ist es wichtig, dass man Populisten und Volksverhetzer wie den FDP-Schäffler ignoriert.
    ------------------------

    Dieser Satz ist eine Frechheit!
    Sie gehören offensichtlich aus zu den Linken Vögelen, für die alles was nicht auf dem angesagten Mainstream ist, rechts udn rechtspopulistisch und Volksverhetzung ist.
    Genau diese Eisntellung verhindert in unserem Land seit Jahren eine gute bürgerliche Politk
    Ich bin ziemlich entsetzt über so einen Satz und so eien Verunglimpfung von Schäffler auch wenn ich kein FDP-Anhänger bin

  • Dass Deutschland Griechenland die Grenzen aufzeigt, ist doch nur die übliche Propaganda.
    Unsere Euro-Retter machen ein wenig Wirbel und dann werden sie weiter zahlen, zahlen, zahlen.
    Veruntreuung von Steuergeldern nennt man so etwas. (Warum gibt es dagegen eigentlich keine juristischen Möglichkeiten?)
    Und weil die Griechen wissen, dass die dummen Deutschen weiter zahlen werden, müssen sie auch nicht wirklich Reformen durchsetzen.
    Das ist ja das Grundübel der Euro-Schulden-Pleite-Union.

  • Die bankrotten Griechen müßten, genau wie Italien, dazu übergehen, die Wohlhabenden in ihrem Land zu besteuern.
    5000 Steuerfahnder, von den Deutschen ausgebildet, würden innerhalb 5 Jahren das Schuldenproblem lösen.
    Das dies genausowenig wie in Italien nicht konsequent gehandhabt wird, werden wohl beide Staaten irgendwann pleite gehen.

  • @virilopulos
    Eben, wenig Stress, das ist ihr Wunschtraum, war es immer und wird es immer sein, immer gemütich und bloß keine Anstrengung.Das Leben ist schön.
    Natürlich nur wenn man irgendwo absahnen kann, wie es die griechische Oberschicht auf das beste versteht.
    Immer schön Fakelaki ,altdeutsch Durchstecherei.

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