Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Zwischenlager Reaktorbehälter bleibt auf Jahrzehnte in Jülich

2000 Tonnen schwer und radioaktiv belastet: Der Reaktorbehälter aus dem stillgelegten Versuchsreaktor Jülich wird dem Betreiber zufolge offenbar noch mindestens 70 Jahre in Jülich bleiben.
Kommentieren
Der Reaktorbehälter des Forschungsreaktors in Jülich soll verlagert werden. Quelle: dpa

Der Reaktorbehälter des Forschungsreaktors in Jülich soll verlagert werden.

(Foto: dpa)

Jülich Der radioaktiv belastete Reaktorbehälter aus dem stillgelegten Versuchsreaktor Jülich wird wohl auf Jahrzehnte im Zwischenlager Jülich bleiben. Die Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor (AVR) rechnet nach eigenen Angaben von Donnerstag mit einer Lagerzeit von mindestens 70 Jahren in der neu gebauten Halle auf dem Gelände des Forschungszentrums.

Der Behälter könne nicht in das zentrale deutsche Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle, Schacht Konrad in Salzgitter, gebracht werden. Denn dort würde er rund 70 Prozent der Kapazität für Kohlenstoff belegen, sagte ein Sprecher. Die AVR warte auf ein weiteres Endlager mit größeren Kapazitäten.

Der rund 2000 Tonnen schwere Behälter wurde in den vergangenen Tagen aus der Betonhülle gehoben und soll in den nächsten Monaten einige hundert Meter weiter ins Zwischenlager gebracht werden. Der komplette Rückbau des Versuchsreaktors soll bis 2022 abgeschlossen sein.

  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Zwischenlager: Reaktorbehälter bleibt auf Jahrzehnte in Jülich"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.