Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Bundesaußenminister Heiko Maas

„Letztlich geht es ja darum, ob der Vertrag nochmal aufgemacht werden soll.“

(Foto: dpa)

++ Newsblog ++ May bittet um Telefonat mit Juncker

Premierministerin Theresa May will über das Wochenende neue Brexit-Vorschläge erarbeiten. Nun geht sie auf EU-Kommissionspräsident Juncker zu.
Update: 18.01.2019 - 14:41 Uhr 1 Kommentar
+++ Das Unterhaus stimmt am 29. Januar über neue Brexit-Pläne ab. Am Wochenende verhandelt Theresa May mit anderen Parteiführern des Unterhauses.
+++ EU-Kommissionspräsident Juncker will am Freitag mit der britischen Premierministerin telefonieren.
+++ Labour-Chef Jeremy Corbyn verspielt mit seiner kompromisslosen Haltung Unterstützung unter den kleineren Parteien im Unterhaus.
Redaktionell
Redaktionell
Neueste zuerst
Älteste zuerst
Neuen Beitrag anzeigen
Neue Beiträge anzeigen
Kein Beitrag vorhanden
Alexander Wehnert
Vor allem an Häfen und Flughäfen kommt nach dem Brexit eine erhebliche Belastung auf den deutschen Zoll zu. „Wir werden 900 Zöllner zusätzlich bereitstellen und ausbilden“ sagte Colette Hercher, Präsidentin der Generalzolldirektion, dem „Spiegel“. Für einen Brexit ohne Abkommen sei ihre Behörde gut gerüstet
|
Alexander Wehnert
Sergio Mattarella betont, dass Großbritannien auch nach dem Brexit ein Verbündeter Italiens bleiben werde. Die Briten blieben unverzichtbare Partner in politischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht, aber auch in Sicherheitsfragen, sagte Italiens Staatspräsident. (DPA)
|
Alexander Wehnert
Großbritannien müsse jetzt einen Weg suchen, der auch im eigenen Land mehrheitsfähig sei, betont auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.  „Wer ein starkes Europa will, der kann das Ausscheiden Großbritanniens nur bedauern“, sagte Steinmeier nach einem Treffen mit dem italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella. Das Ergebnis des Referendums müsse aber respektiert werden. (DPA)
|
Alexander Wehnert
Die Bundesregierung fordert Theresa May auf, nach den gescheiterten Brexit-Verhandlungen den nächsten Schritt zu machen. Großbritannien müsse jetzt sagen, wie „eine mögliche neue Richtung“ aussehen solle. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat laut Regierungssprecher Steffen Seibert am Donnerstag mit May telefoniert. Details zum Gespräch nannte Seibert nicht. (DPA)
|
Alexander Wehnert
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will im Brexit-Streit am Freitagnachmittag mit Theresa May telefonieren. Die Premierministerin habe um das Telefonat gebeten, sagte eine Juncker-Sprecherin.
|
Alexander Wehnert
Die Anführer der fünf kleineren Parteien im Unterhaus sind bereit, sich mit May zu treffen. Die Verhandlungen um eine neue Brexit-Strategie werden laut „CNBC“ über das Wochenende fortgesetzt.
|
Alexander Wehnert
Laut May steht es nicht in der Macht der Regierung, einen „No Deal“-Brexit auszuschließen. Corbyns Drängen auf Garantien scheint ihn jetzt die Unterstützung einer der kleineren Parteien im Unterhaus zu kosten. Der Chef der liberalen Demokraten, Vince Cable, kritisiert Corbyns destruktive Haltung. Er werde Labour bei künftigen Vertrauensabstimmungen nicht mehr unterstützen, wenn Corbyn seine Position nicht ändere. (CNBC)
|
Alexander Wehnert
Labour-Chef Jeremy Corbyn hat seine Abgeordneten öffentlich angewiesen, nicht mit Theresa May zu verhandeln, solange sie keinen Brexit-Deal garantieren kann. Doch laut Quellen aus der Downing Street werden Labour-Abgeordnete noch am Freitag zu Gesprächen mit Regierungsvertretern erwartet. (CNBC)
|
Alexander Wehnert
DGB-Chef Reiner Hoffmann wünscht sich, dass die britische Labour-Partei deutlicher für einen Verbleib in der EU eintritt. „Ein neues Referendum halte ich für eine durchaus plausible Alternative“, sagte er dem Deutschlandfunk in einem Interview. Dass Labour-Chef Corbyn den Brexit aber einfach nur blockiere, stelle keine gute Haltung dar.
|
Alexander Wehnert

Die Parteichefs von CDU, SPD und Grünen sowie die Wirtschaftsverbände fordern Großbritannien zum Verbleib in der EU auf. „Unsere Tür wird immer offen bleiben“, schreiben sie an die britische Zeitung „The Times“. Bisher hatten sich deutsche Spitzenpolitiker aus der innerbritischen Debatte herausgehalten. (Reuters)

|
Alexander Wehnert
Die nordirische Partei DUP kann sich nach dem Brexit wohl eine Zollunion Großbritanniens mit der EU vorstellen. Das berichtet die „Times“. Demnach hoffe die DUP, dass der umstrittene Nordirland-Backstop durch eine Zollkooperation ersetzt werden könnte. Damit würden die Nordiren der Regierung von Theresa May entgegenkommen und Brexit-Hardliner frustrieren.
|
Andreas Neuhaus
Bundesaußenminister Heiko Maas sieht Gesprächsbedarf über eine Änderung des Brexit-Abkommens mit Großbritannien. „Letztlich geht es ja darum, ob der Vertrag nochmal aufgemacht werden soll“, sagte Maas am späten Donnerstagabend in der ZDF-Sendung Maybrit Illner. Dazu werde die Zustimmung aller 27 Mitgliedsstaaten benötigt. „Da müssen alle mitgehen, darüber wird man jetzt reden müssen.“ (Reuters)
|
Alexander Möthe
Margaritis Schinas, Sprecherin der EU-Kommission, hat erklärt, dass Brüssel die Möglichkeit eines ungeordneten Brexit sehr ernst nähme und als wahrscheinliches Szenario behandelt. Ein Maßnahmenpaket wäre bereits in Vorbereitung.
|
Alexander Möthe
Theresa May möchte sich Berichten zufolge nicht darauf verlassen müssen, dass die oppositionelle Labour-Party den nächsten Vertragsentwurf zum Brexit mittragen muss. Die premierministerin buhlt also um Geschlossenheit in ihrer Fraktion. Gleichzeitig appelliert an Labour-Chef Corbyn, von seinen „unmöglichen“ Forderungen abzurücken.
|
Alexander Möthe

Wenn sie das so machen wollen, gibt es viel Freude in Europa und bei mir. Aber glauben tue ich das nicht.

Heiko Maas über ein zweites Brexit-Referendum

|
Alexander Möthe
Die britische Regierung beschäftigt sich offenkundig mit dem Gedanken an ein zweites Brexit-Referendum, zumindest dessen theoretische Möglichkeit. Demnach würde es allein ein Jahr dauern, eine Abstimmung auf den Weg zu bringen. Zur Erinnerung: Nach aktuellem Stand ist der Austritt für den 29. März terminiert.
|
Alexander Möthe
Insider, so sagt die Nachrichtenagentur Reuters, berichten, die Großbank Lloyds bemühe sich um eine Bankenlizenz in Berlin.
|
Alexander Möthe
Eine Sprecherin Mays erklärte, die britische Regierung würde ein Angebot zur Fristverlängerung des EU-Austritts annehmen. Die EU wiederum hatte bereits klargestellt, dass sie nur „schwerwiegende Gründe“ für eine Verschiebung akzeptieren – etwa ein zweites Referendum.
|
Alexander Möthe
Premierministerin Theresa May wird angesichts der Brexit-Vertragsverhandlungen nicht am Weltwirtschaftsforum in Davos teilnehmen. Das teilte die britische Regierung am Donnerstag mit. Auch US-Präsident Trump und Frankreichs Staatspräsdent Macron hatten aufgrund innenpolitischer Spannungen ihre Teilnahme abgesagt.
|
Alexander Möthe
Auf Twitter wurde inzwischen die komplette E-Mail Corbyns an die Labour-Abgeordneten veröffentlicht.
|
Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite

1 Kommentar zu "++ Newsblog ++: May bittet um Telefonat mit Juncker"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Ein verbleiben von UK in der EU wäre im tiefsten deutschen Interesse gewesen.
    Was mich verblüft ist, dass jetzt ausgerechnet sich die CDU-Chefin AKK mit anderen Parteichefs, UK zum verbleiben in der EU auffordert. War es nicht Frau Merkel die alles unternommen hatte es UK schwer zu machen in der EU zu verbleiben und in den Austrittsverhandlungen ein knallhartes Vorgehen gegen UK forderte? Nach der letzten Europawahl hat Premierminister David Cameron einen Neuanfang in der EU gefordert mit neuen Personen an der Spitze, zuerst war Fr. Merkel noch dafür, doch dann hat der Küsschen August aus Luxemburg, Namens Jean-Claude Juncker, der schon immer heillos mit dem Amt überfordert war, auf einmal von Merkel die Zusage erhalten, dass er sein EU Präsidentenamt behalten dürfte. Die Restlichen Forderungen von David Cameron wurden dann von J-C Junker und Merkel in die Tonne getreten, was ursächlich zu dem Abstimmungsergebnis geführt hat. Wenn diese Parteichefs vor allem die CDU sich jetzt an UK wenden ist das mehr als scheinheilig, siehe unten:

    Die Parteichefs von CDU, SPD und Grünen sowie die Wirtschaftsverbände fordern Großbritannien zum Verbleib in der EU auf. „Unsere Tür wird immer offen bleiben“, schreiben sie an die britische Zeitung „The Times“. Bisher hatten sich deutsche Spitzenpolitiker aus der innerbritischen Debatte herausgehalten. (Reuters)