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++ Newsblog ++ May verteidigt ihren Brexit-Kurs vor der Wirtschaft

Die britische Premierministerin steht unter Druck. Neben der eigenen Partei werden auch die Unternehmen kritischer. Bei der Wirtschaft wirbt sie nun mit den Vorteilen des Brexits.
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+++ May steht weiter unter Druck. Doch bislang gibt es nicht genügend Tory-Abgeordnete für einen Aufstand gegen die Parteichefin.
+++ Die britische Wirtschaft fürchtet das No-Deal-Szenario und fordert eine Einigung mit der EU.
+++ Die EU sieht einen „fairen Deal“ auf dem Tisch und wartet auf die Zustimmung aus London.
Redaktionell
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Alexander Möthe
Für die Nacht von Montag und Dienstag sind erst einmal keine Brexit-News absehbar. Das Liveblog-Team verabschiedet vorerst, doch sobald es Neuigkeiten gibt, finden Sie diese gewohnt schnell online beim Handelsblatt – rund um die Uhr.
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Alexander Möthe

Möglicherweise neuer Ärger für den Brexit droht aus Spanien, berichtet Handelsblatt-Korrespondentin Sandra Louven. Madrid fordert eine Ergänzung des Brexit-Vertrags in Bezug auf Gibraltar. Der spanische Außenminister Josep Borrell hat am Montag in Brüssel erklärt, es müsse aus dem Brexit-Vertrag klar hervorgehen, dass die Verhandlungen über Gibraltar bilateral zwischen Großbritannien und Spanien geführt werden. Fehle diese Klarstellung werde Spanien den Ausstiegsvertrag nicht unterstützen.

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Tobias Döring
Die Labour-Partei wird nach den Worten von Parteichef Jeremy Corbyn keinen ungeordneten Brexit zulassen. Den Vertragsentwurf von Premierministerin May werde seine Partei aber ablehnen, denn er sei die schlechteste aller denkbaren Abmachungen für Großbritannien, sagt er vor Wirtschaftsvertretern in London. (Reuters)
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Tobias Döring
DUP-Chefin Arlene Foster kritisiert den vorliegenden Brexit-Vertrag als schlecht, denn er würde Großbritannien an die EU binden. Premierministerin May müsse einen besseren Austrittsvertrag aushandeln. Nur einen Brexit nach dem vorliegenden Vertrag oder einen ungeordneten Austritt als Alternativen darzustellen, sei falsch, heißt es in einer Erklärung der Vorsitzenden der nordirischen DUP, auf deren Stimmen May angewiesen ist. (Reuters)
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Lisa Oenning
Wegen der Sorge um den Brexit sind die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Montag zurückhaltendDer Dax liegt am Nachmittag bei 11.356 Punkten minimal im Plus, der MDax notiert leicht im Minus bei 23.687 Zählern.
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Daniel Klager
Manfred Weber, EVP-Spitzenkandidat für die Europawahl, hat den aktuellen Brexit-Entwurf begrüßt. Dieser sei ein „gutes Angebot“ für die EU und Großbritannien, sagt der CSU-Politiker. Der britischen Regierung müsse klar sein, dass nicht nachverhandelt werden könne. Das Europäische Parlament muss einem Austrittsvertrag zustimmen.
Bild: AP
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Daniel Klager
Theresa May hat mit neuen geplanten Einwanderungsregeln bei der heimischen Industrie um Unterstützung  geworben. Das neue System wird sich danach richten, welche Fähigkeiten die Bewerber haben und nicht, woher sie kommen, wie May bei der  Rede vor dem Verband der britischen Industrie CBI betonte.

EU-Bürger könnten sich künftig nicht mehr „in die Schlange vor den Ingenieuren aus Sydney oder den Softwareentwicklern aus Delhi stellen“, sagte May in London. „Wenn wir die EU verlassen, werden wir die volle Kontrolle darüber haben, wer herkommt.“ 
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Nico Hornig
Bild: Reuters
Nach dem formellen EU-Austritt will Theresa May eine Übergangsphase bis zur nächsten Parlamentswahl 2022 abgeschlossen wissen. Das hält die Premierministerin für wichtig.
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Lisa Oenning
Auch der Bundesaußenminister meldet sich erneut zu Wort.
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Nico Hornig
Ein Treffen zwischen der britischen Premierministerin Theresa May und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ist laut dem britischen Regierungssprecher möglich. Demnach hänge der Termin vom Fortgang der Verhandlungen ab. Es sei zudem sinnvoll, die Möglichkeit zu haben, den Übergangszeitraum zu verlängern. Die britische Regierung halte es jedoch nicht für erforderlich, diese Option auch zu nutzen.
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Daniel Klager
Für die EU sei der entscheidende Moment nur gekommen, so der Brexit-Chefunterhändler der EU. Der Entwurf für einen Brexit-Vertrag, auf den sich die EU und die britische Regierung verständigt haben, sei „global gesehen fair und ausgeglichen“, sagte Michel Barnier am Montagmittag. Die EU müsse noch klären, wie das interne Verfahren zur Einigung auf eine Verlängerung der Übergangsperiode ablaufen solle.
Bild: AP
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Daniel Klager
Vor der Rede von May warnt der britische Industrieverband CBI  die Regierung vor einem zu hohen Pokern beim Ausstieg aus der EU. Ein Brexit ohne Ausstiegsvertrag sei eine Abrissbirne für die Wirtschaft des Landes, sagt der Präsident des Verbandes CBI, John Allan. Bereits jetzt schade das Hin und Her der Wirtschaft.
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Daniel Klager
Die Warnungen vor den Auswirkungen des Brexits auf Banken und Versicherungen werden immer deutlicher. Die EU und ihre Mitgliedstaaten müssen sich laut Bundesbankvorstand Joachim Wuermeling mit der Operation Brexit darauf einstellen, dass das „Finanzherz“ London entnommen wird: „Deshalb lautet meine Botschaft, dass die EU und ihre Mitgliedstaaten die Abhängigkeit vom Finanzzentrum in London aktiv abbauen müssen.“
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Daniel Klager
Noch ist der Brexit-Deal nicht abgeschlossen, da denkt der  britische Wirtschaftsministers Greg Clark im BBC-Interview über eine Verlängerung der Übergangsperiode nach. Es sei im Ermessen seines Landes, unter bestimmten Umständen eine Verlängerung der geplanten Übergangsperiode nach dem Brexit zu beantragen, so der Minister.
Clark schloss nicht aus, dass diese dann bis 2022 dauern könnte. Derzeit ist vorgesehen, dass Großbritannien am 29. März 2019 aus der EU ausscheidet, daran aber eine Übergangsperiode bis Ende Dezember 2020 anschließt.
Bild: afp
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Daniel Klager
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier spricht sich gegen eine Neuverhandlung des in Großbritannien umstrittenen Brexit-Vertragsentwurfs aus. „Ich glaube, wir sollten an dem festhalten, was wir jetzt haben“, sagt er dem ZDF. Wenn der eine die Einigung an der einen Seite aufschnüren wolle, werde das die andere Seite auch versuchen wollen. „Dieser Brexit bedeutet für alle Beteiligten schwierigste Probleme, er bedeutet auch wirtschaftliche Nachteile.“ Es werde nicht einfacher, wenn man versuche, jetzt noch einmal neu zu verhandeln. Auch der Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth, schließt Nachverhandlungen beim aus.
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Daniel Klager
Die britische Premierministerin Theresa May steht in der Brexit-Debatte weiter stark unter Druck. Ihren innerparteilichen Gegnern fehlen laut der Boulevardzeitung „The Sun“ sechs Unterschriften für ein Misstrauensvotum. 42 Abgeordnete der Konservativen Partei hätten fest versichert, dass sie sich per Brief für eine solche Abstimmung ausgesprochen hätten. 

In der Vergangenheit hat es jedoch immer wieder Wasserstände zu dieser Zahl gegeben. Den einzigen gesicherten Überblick darüber hat Graham Brady, Chef einer Untergruppe der Tory-Partei, an den die Abgeordneten ihre Briefe richten müssen. Brady hatte sich noch am Sonntag gesagt, er habe die 48 Briefe noch nicht erhalten. Manche Abgeordnete hätten öffentlich gelogen und ihm noch kein Schreiben geschickt, so Graham im Gespräch mit der BBC. May will ihren Brexit-Deal am Montagmittag bei einer Rede vor dem wichtigen Wirtschaftsverband CBI verteidigen.
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Brexit 2019
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